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	<title>Liberaler Blog &#187; Wirtschaftskrise</title>
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	<description>Liberaler Blog</description>
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		<title>Bitte keine weiteren Rettungsaktionen – schon gar nicht beim EURO!</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Währungsspekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Macht der Politik scheint keine Grenzen mehr zu haben: Erst wird das Klima gerettet, dann die Banken nun der EURO. Warum beschleicht einen der Verdacht, dass alle diese Rettungsprojekte nur unendliche Geldvernichtungsaktionen sind, an denen sich einige wenige unendlich bereichern?
Bei Einführung des EURO im Jahr 1999 hatten wir einen Wechselkurs von 1,18 zum USD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Macht der Politik scheint keine Grenzen mehr zu haben: Erst wird das Klima gerettet, dann die Banken nun der EURO. Warum beschleicht einen der Verdacht, dass alle diese Rettungsprojekte nur unendliche Geldvernichtungsaktionen sind, an denen sich einige wenige unendlich bereichern?<br />
Bei Einführung des EURO im Jahr 1999 hatten wir einen Wechselkurs von 1,18 zum USD Dollar der im Oktober 2000 bis auf 0,83 fiel. Angestrebt war damals eine Parität von 1 : 1.</strong></p>
<p>Zwischenzeitlich sahen wir auch Kurse bis zu 1,60. Dies machte zwar in USD notierende Rohstoffpreise für Europa relativ günstig &#8211; allerdings bemerkte der Konsument nichts davon. Dafür sorgten schon die diversen Abgaben und Steuern die die Staaten hier kassieren ( 70 % und mehr sind eher die Norm, als die Ausnahme).</p>
<div>
<p>Innerhalb der EURO Zone bemerkt man von diversen Volatilitäten genau gar nichts. Und immerhin gehen über 70 % unserer Exporte in die EU, über 50 % in den EURO Raum! Selbst Exportweltmeister Deutschland lieferte im Jänner 2010 nur 36 % seiner Güter in Drittländer.</p>
<p>Manche haben es aufgrund ihres Alters nicht mehr erlebt, bei anderen scheint das Langzeitgedächtnis bedenkliche Störungen aufzuweisen: Wie war das doch früher innerhalb Europas? Gab es da nicht so etwas wie Abwertungen? Und zwar nicht alle 10 Jahre sondern in deutlich kürzeren Abständen von deutlich mehr Währungen. In der Zeit vor dem EURO war das Thema Kurssicherung eines der wichtigsten Themen der österreichischen Wirtschaft, da im Gegensatz zu heute große Teile davon betroffen waren! Gerade das kleine Österreich kann sich nicht genug daran erfreuen dem Euro Raum anzugehören. Man stelle sich einmal vor, wie es dem zarten Schilling heute ergehen würde, wenn schon angeblich der mächtige EURO so schwer hat, sich auf den Weltmärkten zu behaupten!</p>
<p>Bleibt also nur noch der Anteil des Exports, der tatsächlich außerhalb der EURO Zone getätigt wird. Dieser Teil ist noch immer von Kursrisiken betroffen. Aber sollte sich genau dieser Teil nicht unendlich über einen sinkenden Euro Kurs freuen? Die sich seit Mitte 2009 erholende Wirtschaft stagniert nun wieder. Ursache laut WIFO: Die exportgetriebene Sachgüterproduktion kam zum Stehen!</p>
<p>Vielleicht ist es an der Zeit endlich mit den Rettungsaktionen aufzuhören und dafür klare Regelungen für Spekulanten zu machen, wie man es in der Weltwirtschaftskrise der 30-er sehr wohl geschafft hat.</p>
<p>Michael Fichtinger &#8211; Landesparteiobmann LIF NÖ</p></div>
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		<title>Länderbudgets gefährlich undurchsichtig</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2010/03/landerbudgets-gefahrlich-undurchsichtig-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 17:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Kofler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Budgetdefizit]]></category>
		<category><![CDATA[Länderbudget]]></category>
		<category><![CDATA[Pröll]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits vor einigen Monaten kritisierte der Bundesrechnungshof, daß aus den Länderbudgets Haftungen a la Hypo nicht gelesen werden können. Nun zeigt ein Ex-Wifo-Mitarbeiter im Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten auf, daß die Länderbudgets auch nicht vergleichbar sind. Denn: jedes Land plant mit einer anderen Methode.
Entscheidung zwischen Blindfahrt und schmerzhafter Wahrheit
Will Finanzminister Pröll spätestens jetzt reagieren und zwecks völliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits vor einigen Monaten kritisierte der Bundesrechnungshof, daß aus den Länderbudgets Haftungen a la Hypo nicht gelesen werden können. Nun zeigt ein Ex-Wifo-Mitarbeiter im Interview mit den Oberösterreichischen Nachrichten auf, daß die Länderbudgets auch nicht vergleichbar sind. Denn: jedes Land plant mit einer anderen Methode.</strong></p>
<p><strong>Entscheidung zwischen Blindfahrt und schmerzhafter Wahrheit</strong></p>
<p>Will Finanzminister Pröll spätestens jetzt reagieren und zwecks völliger Durchsicht eine einheitliche Methode zur Budgetvorschau und die völlige Transparenz bezüglich Haftungen einfordern? Oder gilt die Methode „Augen zu und durch“ weiter? <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,359898">Laut Ex-Wifo Mitarbeiter Lehner weiß heute keiner genau, wie die Länder wirtschaften würden</a>.</p>
<p>„Augen auf“ birgt natürlich auch die Gefahr, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Und die könnte wohl bitterer ausfallen, als wir uns das wünschen würden. Denn so mancher Maastricht-Trick würde der Transparenz wohl nicht standhalten.</p>
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		<title>Alles Auto, oder was?</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/06/alles-auto-oder-was/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Gara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Gara]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die anhaltende Realitätsverweigerung der internationalen Automobilindustrie und erste Ansätze eines Strukturwandels, in dem der Magna-Opel-Deal sich als durchaus zukunftsträchtig erweisen könnte - über Realitätsverweigerung der internationalen Autoindustrie und erste Ansätze eines Strukturwandels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3432" title="Stefan Gara" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/gara.jpg" alt="Stefan Gara" width="199" height="218" />Wenn heute von Umbau und Neuordnung in der Automobilindustrie gesprochen wird, so legt das eher Assoziationen zu Begriffen wie &#8220;Bilanzkosmetik&#8221; und &#8220;Leichenfledderei&#8221; nahe. Nach Chrysler wollte Fiat auch Opel übernehmen, also auf Staatskosten die Konkurrenz filetieren und in schrumpfenden Märkten Marktanteile gewinnen. Die Politik nickt, und der Staatsbürger zahlt. Andere lästige Themen bleiben beharrlich ausgeblendet: Energiekrise, Klimawandel &#8211; war da was? Nun hat allerdings ein anderes Konzept &#8211; Zulieferer kauft sich seinen eigenen Besteller &#8211; obsiegt und Frank Stronachs Magna den Zuschlag erhalten.</p>
<p><strong>Der Verbrennungsmotor &#8230;</strong></p>
<p>Ob Letzteres ein gutes Signal ist, soll zunächst dahingestellt bleiben. Vorab nur so viel: Entscheidend wird sein, ob und wie rasch sich die neue Konzernführung von etablierten Denkmustern der Gesamtbranche lösen kann.</p>
<p>Faktum ist: Der Niedergang der Fahrzeugindustrie wurde durch die Wirtschaftskrise beschleunigt, aber nicht durch sie ausgelöst. Die Ursachen sind hausgemacht: Überkapazitäten, falsche Produkte und Arroganz. Man setzt(e) auf schwere, teure und vor allem ineffiziente Autos (der SUV &#8211; ein Hauch von Abenteuer im Verkehrsstau!) und insgesamt auf ein Geschäftsmodell, das nur noch mit kreativer Finanzierung funktioniert, um das Publikum nicht durch die tatsächlichen Kosten zu verstören. Wenn die Geldschöpfung versiegt, brechen allerdings die Umsätze ein.</p>
<p>Dass bei den Autobauern Überlebensangst herrscht, hat aber nicht nur ökonomische, sondern auch technologische Gründe: Die Tage des Verbrennungsmotors scheinen gezählt. Schließlich definiert sich die Branche seit ihren Anfängen über die Antriebstechnologien Motor und Getriebe. Der Motor ist die zentrale Manifestation technischer Leistungsfähigkeit &#8211; der Imageträger schlechthin. Nur ca. 20 Prozent der Energie, die im Sprit steckt, kann allerdings zum Fahren genutzt werden. 80 Prozent sind energetischer Abfall. Da helfen auch Hightech-Motorenentwicklungen wenig &#8211; vielleicht ein paar Prozentpunkte Effizienzsteigerung für das Gesamtsystem, und das war&#8217;s auch schon.</p>
<p>Konsequenterweise wurden bisher Alternativen zum Erdöl nur dort ernsthaft verfolgt, wo sie in die Grundlogik proprietärer Systeme passen: Gas, Biokraftstoffe, Wasserstoff. Zentraler Orientierungspunkt all dieser Bemühungen: der Motor, betrieben mit einem Kraftstoff, der zentral betankt werden muss. Im Gegensatz dazu lässt sich ein Elektroauto dezentral an jeder Steckdose aufladen. Daher auch die Begeisterung der &#8220;alten Industrie&#8221; für das Wasserstoffauto, das sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt hat und dem führende Experten keine Zukunftschancen geben.</p>
<p>Es überrascht also kaum, wenn Automobilindustrie und Erdölkonzerne unisono das Ende des Erdölzeitalters als Verschwörungstheorie verharmlosen. Das alte System funktioniert schließlich nur unter dem Paradigma des billigen Öls. Das aber ist vorbei. Auch wenn die Krise nach dem drastischen Preisverfall von Erdöl seit Juni des letzten Jahres abgeblasen schien (zur Realität dieser Hoffnung: siehe die aktuellen Preisentwicklungen).</p>
<p>Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Zukunft der Mobilität liegt in der elektrischen Antriebskraft. Der Umbruch wird kommen &#8211; und er wird die Automobilindustrie grundlegend verändern. Die Wiedererweckung der Elektromobilität nach über hundert Jahren Dornröschenschlaf erfolgt deshalb vorerst nur zaghaft. Mit einer fünffach höheren Energieeffizienz, entsprechend geringem CO2-Ausstoß und ohne schädliche Abgase ist sie konkurrenzlos &#8211; zugleich aber bedeuten Elektroautos für die (noch) bestehenden Strukturen in der Automobilindustrie eine große Gefahr: den drohenden Verlust ihrer Kernkompetenz im Motoren- und Getriebebau.</p>
<p><strong>&#8230; als Auslaufmodell</strong></p>
<p>Elektromotoren sind technisch einfach und von vielen Lieferanten herstellbar, Getriebe und Differenzial entfallen komplett. Weniger Verschleißteile reduzieren die Wartungskosten &#8211; eine wichtige Einnahmequelle im bisherigen Geschäftsmodell.</p>
<p>General Motors hatte dies bereits 1997 erkannt und daraufhin seine äußerst erfolgreiche EV1-Elektroauto-Testflotte verschrotten lassen. Ein schwerer Fehler, wie sich heute herausstellt. Deswegen ist das Hybridauto für traditionelle Hersteller als Alternative auch so beliebt: Kraftstoffmotor und Getriebe bleiben erhalten, ergänzt nur um einen Elektromotor. Eine &#8220;grüne&#8221; Alternative, die keine ist und insgesamt enorm teuer.</p>
<p>Elektroautos können viele bauen, neue Partnerschaften zeichnen sich ab. Der kalifornische Elektroautobauer Tesla etwa und andere &#8220;Kleinmanufakturen&#8221; , die meist nicht aus der traditionellen &#8220;Familie&#8221; der Autobauer stammen, sind erst der Anfang. Das Konzept: Elektroauto im Baukastensystem &#8211; Fahrgastzelle, Antriebsräder mit integriertem Elektromotor und Dämpfung (wie das &#8220;active wheel&#8221; von Michelin), die Batterie als Energieträger.</p>
<p><strong>Vorbild IBM?</strong></p>
<p>Auch die Zulieferindustrie entwickelt neue Geschäftsmodelle und macht sich unabhängig. Michelin zeigt wie es geht: vom Reifenhersteller zum Produzenten von elektronischen Antriebsystemen &#8211; Vorwärtsintegration par excellence; der Reifenhersteller als Konkurrent des Motorenbauers &#8211; eine faszinierende Perspektive. In diesem Kontext hat Magna also eigentlich, um auf die eingangs aufgeworfene Frage zurückzukommen, gute Karten.</p>
<p>Die Umbruchphase gleicht in gewisser Weise jener der Computerindustrie Ende der 90er-Jahre: 2000 hat IBM Produktion und Verkauf von PCs eingestellt. Für den Erfinder des Personal Computers ein historischer Schritt &#8211; musste das Geschäftsmodell doch radikal zum Dienstleistungskonzern umgebaut werden. Dell war der Herausforderer mit dem radikal neuen Ansatz &#8220;network economics&#8221;, der Kunden und Lieferanten vernetzt. Der Käufer konfiguriert sich seinen PC online, die Produktion erfolgt just-in-time, praktisch ohne Lagerhaltung. Das senkt die Kosten und erhöht die Flexibilität.</p>
<p>Welche Rolle wird da der klassische Automobilhersteller noch spielen? Wie viele neue Konkurrenten werden entstehen, von denen man es nicht vermutet hätte? Die radikale Neuordnung in der Automobilindustrie ist überfällig. Von den Großen werden längerfristig nur jene überleben, die sich rechtzeitig vom Autohersteller zum Mobilitätsdienstleister entwickeln. Das IBM-Modell steht Pate.</p>
<p>Und abschließend noch ein kleiner ein Pisa-Test für Politiker: Ist es sinnvoll, um fast jeden Preis die alten Strukturen der Automobilindustrie auf Staatskosten zu halten?</p>
<p>&#8230; aus &#8220;Der Standard&#8221;, Printausgabe 3.6.2009</p>
<p><a href="http://www.liberale.at/content/site/kandidaten/reformgruppe/article/750.html" target="_blank">Stefan Gara </a>ist Themenkoordinator des LIF für Energie, Umwelt und Verkehr sowie Physiker und Unternehmensberater.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Konsequenzen sind aus der Wirtschaftskrise zu ziehen?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Becher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Marktwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ordoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Becher]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere marxistischen Freunde von KPÖ, SPÖ und Grünen sind sich einig, dass die Marktwirtschaft gescheitert ist und nun endlich ein linkes postkapitalistisches System für Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sorgen muss. Dem dazu nun angepriesene alternativen Wirtschaftssystem  wurde der neue Name „gesteuerte Marktwirtschaft“ verpasst, da man sich offensichtlich den ehrlicheren Begriff „Planwirtschaft“ nicht einmal den eigenen Wählern zu kommunizieren getraut!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3236" class="wp-caption alignleft" style="width: 99px"><img class="size-full wp-image-3236" title="post-image" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/02/werner_becher3.jpg" alt="post-image" width="89" height="133" /><p class="wp-caption-text">Ing. Werner Becher - Bundessprecher</p></div>
<p>Unsere marxistischen Freunde von KPÖ, SPÖ und Grünen sind sich einig, dass die Marktwirtschaft gescheitert ist und nun endlich ein linkes postkapitalistisches System für Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sorgen muss. Dem dazu nun angepriesene alternativen Wirtschaftssystem wurde der neue Name „gesteuerte Marktwirtschaft“ verpasst, da man sich offensichtlich den ehrlicheren Begriff „Planwirtschaft“ nicht einmal den eigenen Wählern zu kommunizieren getraut!</p>
<p>Fakt ist und bleibt aber, dass die Mitte des vergangenen Jahrhunderts auf Basis der Prinzipien des Ordoliberalismus entwickelte soziale Marktwirtschaft für sehr viel Wohlstand bei gleichzeitig erforderlichem sozialen Ausgleich gesorgt hat, wozu eine staatlich (= von der Politik oder Bürokratie) gelenkte und von Leistungsanreizen eher entkoppelte Wirtschaftsordnung durch viele geschichtliche Bespiele nachgewiesenermaßen niemals in der Lage wäre. Sozialistische Wirtschaftssysteme haben immer nur alle Menschen GLEICH ARM gemacht – für Liberale ist das keine vorstellbare Zukunftsvision!</p>
<p>Neben der Vorstellung, dass bspw. Laura Rudas anstatt böser Bankmanager zukünftig unsere Banken steuern soll, amüsiert mich auch die jetzt wieder häufiger speziell von den Gewerkschaften aber zu meiner Überraschung auch in der gestrigen Pressestunde von Wirtschaftsminister Mittterlehner hochgelobten „Kaufkraftstärkung“. Wäre dieser Begriff mehr als nur eine Mär und könnte man einfach durch Verteilen von Geld über die erwünschten „Multiplikatoren“ volkswirtschaftlich einen positiven Effekt erzielen, der größer als das eigentliche Investment ist, dann wäre auch ich sofort dafür, dass wir nicht nur 3% sondern am besten gleich 30% Budgetdefizit machen! Denn das ganze Geld müsste ja automatisch und auch sehr rasch wieder retour kommen &#8211; leider wurde das perpetuum mobile aber auch in den Wirtschaftswissenschaften noch nicht gefunden!</p>
<p>Anstatt permanent mit hart erarbeiteten Steuergeldern Löcher von strukturell und strategisch nicht mehr richtig positionierten Unternehmen zu stopfen, sollte die Regierungen stattdessen rasch die in der Vergangenheit gemachten Fehler bzw. Unterlassungen korrigieren und endlich für einen internationalen Ordnungsrahmen für das Finanzwesen sorgen – warum hört man davon nichts und bewegt sich da offenbar rein gar nichts, obwohl sich doch alle Experten darüber im Klaren sind, dass dieser fehlende Ordnungsrahmen die aktuelle Krise verursacht hat und wenn nichts unternommen wird, auch eine der nächsten Krisen wieder verursachen wird?</p>
<p>Jede freie Marktwirtschaft zerstört sich per Definition von selbst (Kartelle, Mono-/Oligopole, …) und braucht deshalb Spielregeln = einen Ordnungsrahmen und einen starken und aktiven Staat, der in permanent kontrolliert und optimiert.</p>
<img src="http://blog.liberale.at/?ak_action=api_record_view&id=3311&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Wirtschaftskrise &#8211; „Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm“</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/03/wirtschaftskrise-%e2%80%9ees-ist-wie-die-ruhe-vor-dem-sturm%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 05:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ira Shanker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ladenschlußöffnungszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise ist längst in der Realwirtschaft angekommen. Seit Oktober letzten Jahres  stockt der Wirtschaftsmotor. Die Menschen beginnen, sich vermehrt Sorgen um ihren Arbeitsplatz zu machen. Zu Recht – Experten rechnen damit, dass die Arbeitslosenzahlen bis Sommer um 60% steigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Die Finanzkrise ist längst in der Realwirtschaft angekommen. Seit Oktober letzten Jahres <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>stockt der Wirtschaftsmotor. Die Menschen beginnen, sich vermehrt Sorgen um ihren Arbeitsplatz zu machen. Zu Recht – Experten rechnen damit, dass die Arbeitslosenzahlen bis Sommer um 60% steigen.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Die Regierung<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>fühlt sich in ihrer Rolle sichtlich unwohl und wartet, ob die aus aller Welt kopierten Rezepte wirken. Bis auf ihre Osteuropa-Mission, die innerhalb der EU Erfolg zeigte, sind hier keine politischen Initiativen erkennbar. Die Grünen verschlafen die Krise. Sie <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>wollen noch immer Milliarden investieren und verschwenden keinen Gedanken daran, dass sie damit künftigen Generationen den Handlungsspielraum nehmen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Das Arbeitsmarktbarometer spricht eine deutliche Sprache</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Gerade junge Menschen trifft die Krise doppelt. Nach jahrelangem Lernen und der Hoffnung auf eine Chance in unserem an sich reichen Staat, finden nun viele keinen Job. Uni- und FH-Absolventen und Absolventinnen bewerben sich seit Monaten auf die gesunkene Anzahl offener Jobs. Die angehenden Lehrlinge werden es bei ihrer Lehrstellensuche im Sommer noch schwerer haben, als die vorangegangen Jahre und wieder in AMS-Kursen landen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">39.000 Menschen befinden sich mittlerweile in Kurzarbeit. Die staatliche und viel gepriesene Lösung hilft, kurzfristig die Arbeitslosigkeit zu verhindern. Aber niemand kann garantieren, daß die Firmen überleben.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Und in Österreichs Paradeunternehmen munkelt man bereits, daß es die Ruhe vor dem Sturm sei. Die Aufträge bleiben weiterhin aus &#8211; die Krise wird länger dauern. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Doch wie werden die Menschen – und gerade die jungen Erwachsenen – reagieren, wenn die Krise lange dauert. Werden sie sich jenen zuwenden, die ihnen rasche Lösungen vorgaukeln? Einfache schwarz-weiß oder gut-böse-Parolen mögen zwar rasch einleuchten, doch die Wirtschaftskrise wird sie nicht lösen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Krisen fordern von Entscheidungsträgern Leistungsorientierung und Mut</span></span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">So eine Krise haben wir alle noch nie erlebt &#8211; es gibt also keine erprobten Lösungen. Die Krise als Wendepunkt <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>würde Kreativität, Leistungsorientierung und Mut von der Regierung erfordern, um unser Land in die richtige Richtung zu steuern und uns Menschen Hoffnung zu geben. So treiben wir nur vor uns hin.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Es werden sich wie nach jeder Krise neue Chancen auftun und neue Unternehmenszweige entwickeln.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Daher muß die Politik jetzt ihren Mut zusammennehmen und die längst veralteten Strukturen aufbrechen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span lang="DE-AT"><span style="font-size: small; font-family: Calibri;">Nur ein Beispiel – während Geschäfte sich strikt an Ladenschlußöffnungszeiten halten müssen, kann man im Internet Tag und Nacht Bücher, Fernsehgeräte und Lebensmittel kaufen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Wo bleibt der Mut, die Entscheidung über Öffnungszeiten endlich dem Unternehmer<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>gemeinsam mit seinen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu übertragen? </span></span></p>
<p><span style="font-size: 11pt; line-height: 115%; font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ascii-theme-font: minor-latin; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-fareast-theme-font: minor-latin; mso-hansi-theme-font: minor-latin; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-theme-font: minor-bidi; mso-ansi-language: DE-AT; mso-fareast-language: EN-US; mso-bidi-language: AR-SA;" lang="DE-AT">Eine neue Arbeitswelt erfordert auch den Mut, alte Mythen wie die Vollbeschäftigung ad acta zu legen, Rahmenbedingungen für neue Möglichkeiten in einer veränderten Gesellschaft zu definieren und für eine Absicherung der Menschen zu sorgen, die heute durch das soziale Netz fallen.</span></p>
<img src="http://blog.liberale.at/?ak_action=api_record_view&id=3309&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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