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	<title>Liberaler Blog &#187; Europa</title>
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		<title>Warum die ungarischen Wahlergebnisse für Europa von Bedeutung sind</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 15:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Ronald Pohoryles
Nach Italien, der ?Slowakei und anderen EU-Ländern, etwa auch den Niederlanden, schockiert ein neues, wenn auch erwartetes Wahlergebnis: In Ungarn hat FIDESZ, dessen Radikalität nur durch das noch radikalere Auftreten der Jobbik verdeckt wurde, eine absolute Mehrheit der Stimmen errungen, und eine 2/3-Mehrheit der Abgeordneten scheint noch immer in Reichweite, wenn auch unwahrscheinlich. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3897" class="wp-caption alignleft" style="width: 107px"><img class="size-full wp-image-3897 " title="Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2010/04/ronald_pohoryles1.jpg" alt="Ronald Pohoryles" width="97" height="132" /><p class="wp-caption-text">Ronald Pohoryles</p></div>
<p>Nach Italien, der ?Slowakei und anderen EU-Ländern, etwa auch den Niederlanden, schockiert ein neues, wenn auch erwartetes Wahlergebnis: In Ungarn hat FIDESZ, dessen Radikalität nur durch das noch radikalere Auftreten der Jobbik verdeckt wurde, eine absolute Mehrheit der Stimmen errungen, und eine 2/3-Mehrheit der Abgeordneten scheint noch immer in Reichweite, wenn auch unwahrscheinlich. Die regierenden Sozialisten sind erwartungsgemäß abgestürzt, die Liberalen SZDSZ, zu lange Koalitionspartner der Sozialisten, am Wiedereinzug gescheitert. Jobbik ist nunmehr drittstärkste Kraft im ungarischen Parlament.</p>
<p>Historisch erinnert die Konstellation ein wenig an das autoritäre System in der Zwischenkriegszeit: Das autoritäte System des &#8220;Reichsverwesers&#8221; Horthy stand den nazi-freundlichen Szálasi-Pfleikreuzlern gegenüber.  Man möge historische Parallelen nicht überstrapazieren &#8211; schon Marx meinte in einem Hegel unterschobenen Zitat, die Geschichte wiederhole sich zweimal, hinzufügend einmal als Komödie, einmal als Farce. Aber es wird ungemütlicher in Europa; die ungarischen Ergebnisse tragen das ihrige dazu bei.</p>
<p>In gewisser Weise folgt Ungarn dem italienischen Beispiel: Die regierenden Sozialisten unter Bettino Craxi haben durch das Ausmass der Korruption das gesamte italienische Parteiensystem zu Fall gebracht &#8211; Resultat: Berlusconi und seine neo-faschistischen Bündnispartner&#8230;</p>
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		<title>Wie europäisch sind die Grünen wirklich?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 08:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[ALDE]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<description><![CDATA[Ronald Pohoryles
Die Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz hat, gemeinsam mit den europakritischen Fraktionen Vereinigte Europäische Linke/ Nordische Grüne Linke im EP und der Europe Freedom and Democracy (neue konservative extrem europakritische Fraktion, die von der britischen Independence Party ins Leben gerufen wurde)  haben gemeinsam mit Fraktionslosen, darunter die extreme Rechte und die Liste Hans-Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3813" class="wp-caption alignleft" style="width: 107px"><img class="size-full wp-image-3813" title="Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2010/02/ronald_pohoryles3.jpg" alt="Ronald Pohoryles" width="97" height="132" /><p class="wp-caption-text">Ronald Pohoryles</p></div>
<p>Die Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz hat, gemeinsam mit den europakritischen Fraktionen Vereinigte Europäische Linke/ Nordische Grüne Linke im EP und der Europe Freedom and Democracy (neue konservative extrem europakritische Fraktion, die von der britischen Independence Party ins Leben gerufen wurde)  haben gemeinsam mit Fraktionslosen, darunter die extreme Rechte und die Liste Hans-Peter Martin, gegen die neue EU-Kommission gestimmt.</p>
<p>Nunmehr kann man durchaus argumentieren, dass die neue Kommission Barroso II kein “Dreamteam” ist. Die Euphorie der Europäischen Liberalen hielt sich auch in Grenzen. Es ist ja durchaus auch nicht so, dass die einzelnen Regierungen der Mitgliedsstaaten auch nicht durchwegs zufriedenstellend sind. Die Erhaltung der Funktionstüchtigkeit der europäischen Institutionen ist aber wohl ein Hauptziel, das es angesichts der gegenwärtigen Krise Kompromisse erfordert.</p>
<p>Wenn die Grünen nunmehr, wenn auch durchaus aus anderen Motiven als die Populisten und Rechtsextremen, gegen die Kommission stimmen, ist es im Ergebnis das Gleiche: eine Schwächung der europäischen Institutionen. Cohn-Bendits Ausfall u.a. gegen die Liberalen, sie seien heuchlerische Umfaller, ist vor diesem Hintergrund trauriger Populismus und unter seinem sonstigen Niveau.</p>
<p>Lunaceks Begründung für die Ablehnung ist allerdings auf der Höhe ihrer polemischen Europa-Kritik. Schon angesichts der Bestellung des Präsidenten und der Hohen Repräsentantin ist sie durch eine wilde Kritik aufgefallen. Ihre Kritik an der Kommission  und damit verbundene Entschuldigung für die Ablehnung ist von ähnlicher Qualität .Wie europäisch sind die Grünen also wirklich?</p>
<p>Dem Europäischen Parlament ist es jedenfalls gelungen, im Austausch zur Zustimmung eine revidierte Rahmenvereinbarung zwischen dem Europäischen Parlament und der Kommission für die nächste Wahlperiode durchzusetzen, die die Rechte des Europäischen Parlaments in einer Konvention festschreibt. Lesen Sie hier Auszüge aus der Vereinbarung. Lesen Sie weiter… »</p>
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		<title>Akte Barroso: liberale Forderungen an künftige Kommissionspräsident(inn)en</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barroso]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: &#34;Calibri&#34;,&#34;sans-serif&#34;; mso-ansi-language: DE-AT;" lang="DE-AT"><img class="alignleft size-full wp-image-3498" title="Dr. Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/poho.jpg" alt="Dr. Ronald Pohoryles" width="127" height="167" />Ad Barroso: Die Forderungen der Europäischen Liberalen an eine/n künftigen Kommissionspräsidenten/-präsidentin
In einem Schreiben an José Manuel Barroso hat Guy Verhofstadt, der Vorsitzende der Liberalen Fraktion im Europäischen Parlament (ALDE, Alliance of Liberals and Democrats for Europe) Barroso zwar zu seiner Nominierung für ein neuerliches Mandat durch den Europäischen Rat gratuliert, zugleich aber verdeutlicht, dass eine Unterstützung der Liberalen im Parlament <a href="http://www.alde.eu/fileadmin/files/Download/ALDE_memorandum_FINAL__EN_.pdf" target="_blank">nur auf inhaltlicher Grundlage möglich</a> ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language: DE-AT;" lang="DE-AT"><img class="alignleft size-full wp-image-3498" title="Dr. Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/poho.jpg" alt="Dr. Ronald Pohoryles" width="127" height="167" />Ad Barroso: Die Forderungen der Europäischen Liberalen an eine/n künftigen Kommissionspräsidenten/-präsidentin</p>
<p>In einem Schreiben an José Manuel Barroso hat Guy Verhofstadt, der Vorsitzende der Liberalen Fraktion im Europäischen Parlament (ALDE, Alliance of Liberals and Democrats for Europe) Barroso zwar zu seiner Nominierung für ein neuerliches Mandat durch den Europäischen Rat gratuliert, zugleich aber verdeutlicht, dass eine Unterstützung der Liberalen im Parlament <a href="http://www.alde.eu/fileadmin/files/Download/ALDE_memorandum_FINAL__EN_.pdf" target="_blank">nur auf inhaltlicher Grundlage möglich</a> ist. Die Liberalen haben ein ausführliches Memorandum erarbeitet, das die Bedingungen dafür nennt. Auf politische Tauschgeschäfte gehen die Liberalen nicht ein.<br />
Neben der Forderung nach höhere Geschlechterparität bei der Besetzung der Kommission und einem entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz sind folgende Forderungen im Memorandum enthalten:<br />
•	Ein gemeinsamer europäischer Plan zur wirtschaftlichen Erholung statt 27 nationalstaatlichen Strategien.<br />
•	Die Einrichtung einer Gemeinsamen Europäischen Finanzbehörde mit Entscheidungsgewalt.<br />
•	Ein mittelfristiger Finanzplan (2013 – 2020), der vorwiegend auf eigenen Mitteln beruht.<br />
•	Eine kohärente Europäische Außenpolitik, die auf die Durchsetzung von Menschenrechten uns die Förderung der Demokratie abzielt<br />
•	Die Einrichtung eines eigenen Portfolios für Grundrechte und die Bekämpfung von Diskriminierung.<br />
Weitere Infos unter www.pohoryles.at</p>
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		<title>Buchtipp: Andrew Duff: „Saving the European Union“</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 06:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Andrew Duff ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments für den britischen Wahlkreis East of England und Sprecher der Liberalen im Europaparlament für Verfassungsfragen . Er war auch – gemeinsam mit dem österreichischen ex-MdEP Voggenhuber – einer der Vertreter des EP im Verfassungskonvent und dort maßgeblich an den Vorarbeiten für einen europäischen Verfassungsvertrag beteiligt. Der Umgang mit den Verträgen der EU, die nicht nur kompliziert sondern auch „schrecklich wichtig“ sind, bewog ihn schon öfter dazu, über die EU-Vertragswerke, insbesondere den versuchten Verfassungsprozess, Artikel und ganze Bücher zu schreiben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3439" title="Ruth Winkler" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/ruth-200x300.jpg" alt="Ruth Winkler" width="200" height="300" />Andrew Duff ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments für den britischen Wahlkreis East of England und Sprecher der Liberalen im Europaparlament für Verfassungsfragen . Er war auch – gemeinsam mit dem österreichischen ex-MdEP Voggenhuber – einer der Vertreter des EP im Verfassungskonvent und dort maßgeblich an den Vorarbeiten für einen europäischen Verfassungsvertrag beteiligt.</p>
<p>Der Umgang mit den Verträgen der EU, die nicht nur kompliziert sondern auch „schrecklich wichtig“ sind, bewog ihn schon öfter dazu, über die EU-Vertragswerke, insbesondere den versuchten Verfassungsprozess, Artikel und ganze Bücher zu schreiben.</p>
<p>Das jüngste dieser Bücher erschien im April 2009 unter dem Titel <strong>„Saving the European Union. The Logic of the Lisbon Treaty.“</strong> In handlichem Taschenbuchformat, aber auf immerhin 180 Seiten werden Entstehungsgeschichte und insbesondere Inhalt des „Vertrages von Lissabon“ dargelegt. Nach einer kurzen Darstellung des Verfassungsprozesses und seines vorläufigen Scheiterns erläutert Duff die Schritte, die zum neuen Vertragswerk führten, um dann – im Hauptteil des Buches – ausführlich auf den Inhalt des Vertrages einzugehen. Von der allgemeinen Frage, wer in der Union wofür zuständig sein wird, über eine anschauliche Darstellung, wie künftig ein Budgetbeschluss der EU zustande kommen soll, bis zu detaillierteren Betrachtungen einzelner Politikfelder wie europäischer Außenbeziehungen oder Sicherheitsfragen, wird eine Analyse geboten, die sowohl detailliert genug als auch knapp genug ist, um ein substanzielles und gleichzeitig verständliches Bild zu hinterlassen. Die Art, in der Duff das Werk präsentiert unterscheidet sich wohltuend von allen sonst bekannten Publikationen über den Vertrag von Lissabon. Im Gegensatz zu den farbigen Broschüren aus Regierungs- oder Kommissionsbüros, die möglichst oberflächlich (um vermeintlich „klar“ zu sein) daherkommen, ist Duffs Buch ausführlich genug und mit Quellenangaben versehen, um glaubwürdige Information zu bieten. In vielerlei Hinsicht kann es sich damit auch als Argumentationshilfe in Debatten mit „EU-Kritikern“ eignen. Und im Gegensatz zu juristischer Fachliteratur ist dieses Taschenbuch auch für solche interessierten Leser/innen noch zumutbar, die nicht gleich Europajuristen sind. Natürlich sind substanzielle Englischkenntnisse und Vertrautheit mit Grundbegriffen der EU Voraussetzung für eine erfolgreiche Lektüre. Wünschenswert wäre, dass wir etwas Ähnliches auch in deutscher Sprache hätten!</p>
<p>In den letzten Kapiteln beschäftigt sich Duff dann noch mit den Herausforderungen der Wirtschaftskrise, weist dabei deutlich auf die Gefahren eines Rückfalls in nationalistische Protektionsversuche hin (bsp. Sarkozys Interventionen, um Renault nach Frankreich zurück zu holen), und analysiert die irische und tschechische Hürde für das Inkrafttreten des Vertrages. Die ausführliche &#8211; und sehr kritische &#8211; Erläuterung der irischen Kampagne und ihrer zweiten Chance erlebte ich zwar gerade deshalb, weil man hier viel zu wenig über irische Verhältnisse weiß, als besonders spannendes Kapitel, doch sie fordert für Leser/innen aus dem entfernten Österreich allzu viel Vorkenntnis des irischen politischen Systems. Es ist dies eines der beiden Symptome, die zeigen, dass sogar ein Buch wie dieses nicht ganz darum herum kommt, nationalstaatlich ausgerichtet zu sein. Das zweite Symptom ist das Titelbild: Es zeigt den britischen Premier Gordon Brown bei der Unterschrift unter den Vertrag von Lissabon.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen, dass sich das Buch primär an britische Leserinnen und Leser wenden will! Trotzdem ist es österreichischen Europäer/innen durchaus zu empfehlen.</p>
<p>Erhalten kann man das Buch hier: <a href="http://www.shoehornbooks.com/SavingtheEU/">http://www.shoehornbooks.com/SavingtheEU/</a></p>
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		</item>
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		<title>Inhaltsleere – ein EU-Wahlkampf, der nichts bewegt</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/05/inhaltsleere_ein_eu_wahlkampf_der_nichts-bewegt/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 08:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Kofler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europawahl]]></category>
		<category><![CDATA[LIF]]></category>

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		<description><![CDATA[In meinem Freundeskreis und auch bei mir herrscht derzeit die große Ratlosigkeit: wen wählen?  Als Europa-Befürworterin fällt mir die Antwort schwer, als Liberale auch. Die Parteien scheuen die politische Wahlauseinandersetzung und auch jegliche inhaltliche Positionierung. Auch der ORF hat Europa bislang kaum erreicht. Was ich mir wünsche: künftig mehr Bewegung in Sachen Europapolitik. Doch wer bewegt Europa?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Freundeskreis und auch bei mir herrscht derzeit die große Ratlosigkeit: wen wählen?  Als Europa-Befürworterin fällt mir die Antwort schwer, als Liberale auch. Die Parteien scheuen die politische Wahlauseinandersetzung und auch jegliche inhaltliche Positionierung. Auch der ORF hat Europa bislang kaum erreicht. Was ich mir wünsche: künftig mehr Bewegung in Sachen Europapolitik. Doch wer bewegt Europa?</p>
<p><strong>In der ORF-Charta fehlt bislang das Wort „Europa“</strong></p>
<p>Bei der gestrigen Pressestunde mit Hans-Peter Martin fiel mir unsere große Europaferne wieder einmal deutlich auf. Jahrelang hatte man von Hans-Peter Martin – wie auch von allen anderen Europaparlamentariern und -parlamentarierinnen kaum etwas gehört. Und jetzt will Martin wieder mit den gleichen, hohlen Phrasen wie vor sechs Jahren punkten? Und was hat er und seine 17 österreichischen Kollegen und Kolleginnen zwischendurch geleistet?</p>
<p>Eine Frage, die uns gerade der ORF täglich beantworten könnte. Seine Aufgabe ist unter anderem, uns das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben des Landes darzustellen. Doch halt: des Landes? Tatsächlich – in der ORF-Charta fehlt bis heute das Wort Europa. Das darf doch nicht wahr sein! <a href="http://publikumsrat.orf.at/charta.html">http://publikumsrat.orf.at/charta.html</a></p>
<p>80% unserer Gesetze werden von Brüssel beeinflusst. Damit ist es höchst an der Zeit, die ORF-Charta zu erweitern und Europa auch auf österreichischem Kanal zu senden. Talkrunden mit europäischen Politikern und Politikerinnen zu Themen wie der neuen Asylregelung oder dem Bankengeheimnis – inklusive Fragen und Statements aus der Bevölkerung stelle ich mir sehr spannend und informativ vor. Und zwar nicht nur zur Wahlkampfzeit, sondern auch zwischendurch.</p>
<p><strong>Vom „A-Team“ und den „Vorwärts-Grün-Plakaten“</strong></p>
<p>Die Antwort unserer wahlwerbenden Parteien auf dieses oberflächliche, politische Herumdünkeln sind völlig inhaltslose Werbeplakate. Es  fehlt jeglicher Diskurs über die Zukunft Europas, über mehr Demokratie und strategisch langfristige  Erwartungen an die EU. Viel mehr verheddern sich SPÖ, ÖVP und Grün in der Frage, bei wieviel Kritik an Europa man sich noch als Europabefürworter bezeichnen darf.   </p>
<p>Doch das könnte ganz schön schief gehen. Denn dieser laxe Wahlkampf macht die Wahlentscheidung schwer und lässt eine geringe Wahlbeteiligung befürchten.</p>
<p>Das fehlende öffentliche Bekenntnis der Spitzenkandidaten und Spitzenkandidatinnen zu Europa lässt die Errungenschaften der Europäischen Union untergehen: Europa ist ein Friedensprojekt. Mit der Reisefreiheit fielen die Grenzen. Die Waren- und Dienstleistungsfreiheit intensivierte den Wettbewerb zugunsten der Konsumenten und Konsumentinnen. Mit dem Euro lösten sich innerhalb Europas die Bankspesen. Die früher ach so lästige Mehrwertsteuer hat sich mit der UID-Nummer europaweit erledigt. Und so weiter.</p>
<p><strong>Politdistanzen verkürzen, Web 2.0 intensivieren</strong></p>
<p>Eine stärkere Einbindung der Menschen durch demokratische Rechte einerseits und das Rederecht unserer EU-Parlamentarier im Nationalrat andererseits, täte uns wirklich gut. Vielleicht würde die Präsenz vor Ort auch die Medien zu einer stärkeren Berichterstattung ermuntern. Europa braucht mehr politische Bewegung – und zwar nicht nur im EU-Parlament, sondern auch hier in Österreich. Eine gemeinsame Europapolitik wird erst dann stark, wenn wir uns auch damit identifizieren und beginnen, Europa mitzubewegen.</p>
<p>Solange „die da in Brüssel“ irgendwas beschließen, von dem wir keine Ahnung haben, wird das nicht funktionieren.  Es liegt daher auch an unseren Europaparlamentariern, alle Hebel in Bewegung zu setzen, uns künftig stärker zu informieren und einzubinden. Das ist möglich, wie beispielsweise der  Liberale Jules Marten beweist: über Facebook hat er die GOFA-Kampagne gestartet und mittlerweile bereits 1.400 online-Unterstützer gefunden. Den technologischen Möglichkeiten rund ums Web 2.0 sei Dank!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liberales Forum äußert Unverständnis für Ausstieg aus CERN</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/05/liberales-forum-ausert-unverstandnis-fur-ausstieg-aus-cern/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 04:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Winkler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[CERN-Ausstieg ist einmal mehr erschreckendes Symptom für den prekären Zustand von Wissenschaft und Forschung in Österreich. [mehr]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">CERN-Ausstieg ist einmal mehr erschreckendes Symptom für den prekären Zustand von Wissenschaft und Forschung in Österreich.</span></p>
<div class="entry">
<p>Bestürzt und verwundert zeigte sich heute die Parteispitze des Liberalen Forums über den angekündigten Ausstieg Österreichs aus dem Kernforschungsprojekt CERN. Wenn dieser Schritt tatsächlich gesetzt wird, so bedeutet das nicht nur einen schweren Rückschlag für die Forschung in Österreich, auch zahlreiche Wirtschaftsbetriebe wären betroffen.</p>
<p>Ein Land wie Österreich kann und darf es sich nicht leisten, auf eine Mitwirkung an einem dermaßen bedeutenden Projekt der Grundlagenforschung zu verzichten. Budgetknappheit kann hier keine Ausrede sein, denn ein Abseitsstehen Österreichs von internationaler Forschung würde längerfristig viel größeren Schaden anrichten, als mit Ersparnis des Mitgliedsbeitrages kurzfristig erreicht werden kann. Zudem ist höchst besorgniserregend, dass der Wissenschaftsminister versucht, Forschungstreibende gegeneinander auszuspielen; es ist völlig unglaubwürdig, dass die 20 M€ nicht aus dem Budget getätigt werden könnten, ohne die restliche Forschungslandschaft zu beschädigen.</p>
<p>Besonders unverständlich ist, dass der Ausstieg gerade jetzt beschlossen wurde, wo nach einer Phase der Aufbauarbeit und großen Investitionen in das Forschungsprojekt nun bald mit relevanten Forschungsergebnissen zu rechnen sein wird. Zuerst die Anschaffungen mitfinanzieren, und dann nicht mehr dabei zu sein, wenn die Früchte geerntet werden können, ist eine besonders unsinnige Wissenschaftspolitik, die ihren Namen gar nicht verdient.</p>
<p>Leider ist diese schockierende Entscheidung einmal mehr ein Symptom für den prekären Zustand von Forschung und Wissenschaft in Österreich. Es wäre dringend geboten, sowohl den österreichischen Universitäten als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine tragfähige Zukunftsperspektive zu bieten. Stattdessen schlittern die hiesigen Forschungseinrichtungen bereits seit Jahren von einer Krise in die nächste. Solange Wissenschaftsminister Hahn im Amt ist, scheinen die Perspektiven für wissenschaftlichen Nachwuchs in Österreich sehr düster zu bleiben.</p>
<p>Ruth Winkler</p></div>
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