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	<title>Liberaler Blog &#187; EU-Präsident Barroso</title>
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	<description>Liberaler Blog</description>
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		<title>zur Wahl des EU-Kommissionspräsidenten</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/09/zur-wahl-des-eu-kommissionsprasidenten/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 02:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Pohoryles</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Präsident Barroso]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: &#34;Calibri&#34;,&#34;sans-serif&#34;; mso-ansi-language: DE-AT;" lang="DE-AT"><img class="alignleft size-full wp-image-3498" title="Dr. Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/poho.jpg" alt="Dr. Ronald Pohoryles" width="127" height="167" />Liberale stehen Barroso ambivalent gegenüber, verhindern aber eine institutionelle Krise knapp 2 Wochen vor dem Irland-Referendum; 25% der Liberalen haben nicht für Barroso gestimmt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: &quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;; mso-ansi-language: DE-AT;" lang="DE-AT"><img class="alignleft size-full wp-image-3498" title="Dr. Ronald Pohoryles" src="http://blog.liberale.at/wp-content/uploads/2009/06/poho.jpg" alt="Dr. Ronald Pohoryles" width="127" height="167" />José Manuel Barroso ist mit 382 von 718 gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit gewählt worden.  Die europäischen Liberalen stehen Barroso durchaus ambivalent gegenüber und die Fraktion der ALDE hat Barroso durchaus nicht einstimmig bestätigt; rund ein Viertel der ALDE-Fraktion hat nicht für Barroso gestimmt. Gegenkandidatin bzw. -kandidaten gab es allerdings nicht, die Sozialdemokraten haben sich im wesentlichen der Stimme enthalten.<br />
Einer der Gründe für die Wahl Barrosos liegt wohl auch darin, dass es keine Alternative zu ihm gab und eine alternativlose Ablehnung  wohl eine institutionelle Krise in einer kritischen Phase der EU, rund 2 Wochen vor dem irischen Referendum, hervor gerufen hätte und deshalb wohl schwer zu verantworten gewesen wäre.<br />
Der Vorsitzende der ALDE-Fraktion, Guy Verhofstadt,  gratulierte Barroso zu seiner Wiederwahl, machte aber deutlich, dass die Unterstützung der Liberalen davon abhängt, dass Barroso seine Versprechungen wahr macht und diese auch im Arbeitsprogramm der neuen Kommission ihren Niederschlag findet.</p>
<trans.gif>&#8216;Wir erwarten nun, dass der neu gewählte Präsident seine Versprechungen hält und ein starker und energischer Kommissionspräsident wird. Er muss die Erwartungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger erfüllen, dem Druck der Mitgliedsstaaten widerstehen und proaktive europäische Maßnahmen ergreifen, wo dies nötig ist. Eine gemeinsame Strategie zur Überwindung der Krise, eine Überarbeitung der Finanzkontrolle (&#8230;), zur Aufräumung der Banken ist ebenso erforderlich  wie eine entschlossene und gemeinsame Haltung Europas in den Kopenhagener Verhandlungen zur Bekämpfung des Klimawandels.<br />
Verhofstadt erinnerte Barroso an sein Versprechen, ein eigenes Kommissionsmitglied für die Grundrechte zu bestellen und sich entschlossen dafür einzusetzen, dass ein eigenes EU-Budget ab 2013 die Unabhängigkeit der europäischen Institutionen von den Mitgliedsstaaten sicherstellt.<br />
Annemie Neyts, Präsidentin der European Liberal Democrat and Reform Party (ELDR) bezeichnete Barrosos Programm zwar als &#8217;schwammig&#8217;. Im Treffen mit der ALDE-Fraktion, in dem er seine Prioritäten für die nächsten 5 Jahre vorlegte, ist er allerdings auf jene fünf Punkte eingegangen, die die Liberalen als Bedingung für seine Wiederwahl genannt haben. Im besonderen hat er zugesagt, ein eigenes Portfolio für Menschen- und Grundrechte einzurichten. Wie Neyts deutlich machte: &#8216;Alle Mitgliedsparteien  der ELDR stimmen darin überein, dass Sicherheit ohne die Sicherstellung der Grundfreiheiten nicht möglich ist.&#8217;<br />
Barroso hat außerdem hat außerdem der liberalen Fraktion zugesichert, dem Vorschlag einer EU Finanzkontrolle nahezutreten und die Finanzierung der EU zu prüfen.</p>
<img src="http://blog.liberale.at/?ak_action=api_record_view&id=3601&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>EU-Präsident wählen und gegen US-Präsident Obama stärken</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/03/eu-prasident-wahlen-und-gegen-us-prasident-obama-starken/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 08:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ira Shanker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Präsident Barroso]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Obama besucht Ende dieses Monats Prag. Er wird mit den EU-Staats- und Regierungschefs zusammentreffen, die er eben noch in der New York Times in Bezug auf die Wirtschaftskrise mit folgenden Worten kritisiert hat: "Zum Teil geht das, was wir zurzeit beobachten, auf Schwächen in Europa zurück, die größer sind als einige unserer eigenen, und die sich in der Rückkoppelung auf unsere Märkte auswirken."

Obama will mit diesen Worten einerseits die EU vor sich hertreiben, andererseits die amerikanischen Reihen hinter sich schließen.  Sehr verständlich - aus seiner Sicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 98px"><br />
<img class=" " title="Ira Shanker" src="/wp-content/uploads/2009/03/ira_shanker.jpg" alt="Ira Shanker" width="88" height="133" /><p class="wp-caption-text">Ira Shanker</p></div>
<p>Obama besucht Ende dieses Monats Prag. Er wird mit den EU-Staats- und Regierungschefs zusammentreffen, die er eben noch in der New York Times in Bezug auf die Wirtschaftskrise mit folgenden Worten kritisiert hat: &#8220;Zum Teil geht das, was wir zurzeit beobachten, auf Schwächen in Europa zurück, die größer sind als einige unserer eigenen, und die sich in der Rückkoppelung auf unsere Märkte auswirken.&#8221;</p>
<p>Obama will mit diesen Worten einerseits die EU vor sich hertreiben, andererseits die amerikanischen Reihen hinter sich schließen.  Sehr verständlich &#8211; aus seiner Sicht.</p>
<p>Die große Schwäche von Europa ist das fehlende Einheitsgefühl. Von einem Bundesstaat und einer europäischen Identität ist bis heute keine Rede, von einem gemeinsamen starken Auftreten auf der Welt auch nicht. Es ist keine EU-Strategie erkennbar, mit der wir uns positionieren wollen und mit der wir uns identifizieren können. Eine leichte Beute also für Obama, dem hochgejubelten US-Präsidenten.</p>
<p><strong>Mitsprache stärken – europäische Identität forcieren </strong></p>
<p>Europa muss sich neu positionieren. Dazu gehört eine starke Führungspersönlichkeit in Brüssel, die US-Präsident Obama gegenübersteht. Stark wird man mit einer breiten demokratischen Legitimation.</p>
<p>Die bisher übliche Ernennung des Präsidenten der Europäischen Kommission durch die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten mit anschließender Wahl durch das Europäische Parlament ist zu wenig &#8211; auch wenn EU-Präsident Barroso auf seiner Webseite diesen Vorgang als doppelte Legitimation bewirbt.  Solche politisch inszenierten Prozesse führen eher zu einer Kompromisslösung &#8211; einer Person der Mitte, als zu einer starken Persönlichkeit mit Strahlkraft.</p>
<p>Als EU-Bürger und Bürgerinnen sollten wir mit unserer Stimme den Präsidenten der Europäischen Kommission stärken. Ein Mitsprache- und Wahlrecht würde uns einerseits dazu herausfordern, uns stärker mit der EU auseinanderzusetzen und andererseits endlich eine gemeinsame  europäische Identität zu entwickeln.</p>
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