Erfolg und Scheitern statt Mittelmaß

Ira Shanker

Ira Shanker

Wer verändert, nimmt all seinen Mut zusammen und trägt Chance und Risiko. Ob als Unternehmer, mit einem Verein oder als politische Partei.  Wer erfolgreich ist, wird beneidet. Wer scheitert, von oben herab betrachtet.

Wer in Amerika scheitert und wieder aufsteht, ist ein Held. Wer bei uns scheitert, und es noch einmal versucht, wird belächelt. Verstellen wir uns mit diesem Zugang nicht viele Möglichkeiten?

Wenn wir uns auf Mittelmaß beschränken, werden wir auch als Nation Mittelmaß sein. Erfolg und Scheitern auch gesellschaftlich zuzulassen, bietet Weiterentwicklungspotential und zusätzliche Chancen.  Genau das brauchen wir!

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KommentareTop

  1. Marie 28.03.2010 12:33

    Es ist nötig diesen Fragebogen über Tschechen und Österreicher auszufüllen. Könnt ihr mir helfen und nur ein paar Fragen beantworten? Ich brauche das zur meinen Bachelorarbeit.
    http://www.askallo.com/lz71ew5b/survey.html
    Danke.

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  2. L.S. 20.03.2010 16:06

    Deja vu 2006.
    Genau das wurde damals schon bei der parlamentarischen Enquete “Innovation jetzt!” gesagt und davor auch schon etliche Male, wie auch danach und schließlich jetzt hier. Dazu bräuchte es aber eine Mentalitäts-Wandel, der bekanntlich so lange zu bekämpfen versucht wird, bis es nicht mehr anders geht. Veränderungsverweigerer lautet das treffende Idiom dazu. Es sind zu viele davon an den entscheidenden Stellen. Man könnte auch “Good ol’ …” dazu sagen.
    Zum Nachlesen und -hören: http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=5670

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  3. Lieber Aal 19.03.2010 01:09

    die aktuelle presseaussendung vom 18.03.2010 / 12:12 (es hat fast 1 monat gedauert bis sich jemand vom lif wieder mal zu einer presseaussendung durchringen konnte, innenpolitisch passiert ja rein gar nichts *augenverdreh*) bricht so ziemlich jede regel die man brechen kann. leute, das kann nicht euer ernst sein.

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    L.S. 20.03.2010 16:16

    Ich finde jedenfalls eigenartig dass vielen nur die Abschaffung von Gremien einfällt (die vielleicht ein paar Prozentil-Punkte verschiebt) als an der viel bedeutenderen und seit Jahren immer wieder aufgeschobenen VERWALTUNGSreform zu arbeiten. Da hat Franz Fiedler in der Tat wahre Worte gesprochen: http://kurier.at/nachrichten/1987085.php

  4. Unternehmer 17.03.2010 16:21

    Wieso drehen sich politische Diskussion ständig nur um Armut und den kleinen Mann?

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  5. Mut, anders zu denken 17.03.2010 14:56

    Vielleicht hat aber auch der Lieferant schlechte Ware oder zu spät geliefert? Oder die Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlt. Die Mitarbeiter schlechte Leistungen erbracht. Die Bank keine Flexibilität gezeigt.
    Auch daher ist eine Analyse wichtig, die in jedem Fall in erster Linie im Interesse und in der Eigenverantwortung des Unternehmers liegt.

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  6. Peter 16.03.2010 22:27

    Ein Staat, der den Menschen jedes Risiko abnimmt, steht still. Wir brauchen mutige Ideen, gut ausgebildete Menschen, Innovation und Weiterentwicklung, und daher Rahmenbedingungen, die das möglich machen.

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    Mut 17.03.2010 15:08

    richtig gesprochen!

    Mehr Freiheit und mehr Verantwortung.

  7. Paul Frühauf 16.03.2010 18:40

    Das wird natürlich durch das dortige Insolvenzrecht (Chapter 11) sehr stark unterstützt. Ist bei uns wohl undenkbar, weil die meisten Europäer und ganz besonders die Österreicher lieber Schwarzsehen und beklagen, was einmal war. Andererseits muss man natürlich auch die Geschädigten sehen. Was aber eine Miniquote, die vielleicht den Ex-Unternehmer ruiniert aber sonst nicht viel ausrichtet bringen soll, steht auf einem anderen Blatt.
    -
    Das mit der Selbstständigkeit und der Angst davor kann ich nachfühlen. Da hat man sehr lange was davon, auch wenn eigentlich nix passiert ist. Eine mittelprächtig spektakulär gescheiterte Selbstständigkeit kann die gesamte Existenz ruinieren – und kostet dann erst recht den Steuerzahler wieder viel Geld. Man kann entsprechende Gesetze und vor allem den Willen zum Risiko nicht erzwingen. Man kann nur Rahmenbedingungen schaffen, in denen ein Scheitern nicht gleich das Ende bedeutet und damit langfristig (heute berechtigte) Ängste abbauen.

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  8. Unternehmer 16.03.2010 18:32

    Scheuklappendenken bringt uns nicht weiter. Die Angst vor der Veränderung auch nicht.

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  9. Lieber Aal 16.03.2010 15:11

    “Wer bei uns scheitert, und es noch einmal versucht, wird belächelt. ”

    allerdings sollte man die gründe des scheiterns genau analysieren und die lehren daraus ziehen bevor man aufsteht, sonst gehts bald wieder retour…

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    Mut 16.03.2010 17:22

    richtig, die analyse ist sehr wichtig. vor allem wenn beim scheitern von unternehmen andere auch schaden genommen haben (mitarbeiter, lieferanten, kunden). da muß schon gesichert sein, daß der unternehmer die selben fehler nicht noch mal macht …

    Mut, anders zu denken 17.03.2010 14:57

    oh, das sollte eigentlich hier stehen und nicht oben:

    Vielleicht hat aber auch der Lieferant schlechte Ware oder zu spät geliefert? Oder die Kunden ihre Rechnungen nicht bezahlt. Die Mitarbeiter schlechte Leistungen erbracht. Die Bank keine Flexibilität gezeigt.
    Auch daher ist eine Analyse wichtig, die in jedem Fall in erster Linie im Interesse und in der Eigenverantwortung des Unternehmers liegt.

  10. Thomas 16.03.2010 15:03

    Wir in Europa benötigen auf alle Fälle mehr Mut zur Veränderung. Leider herscht in Österreich bei sehr vielen Menschen eine Vorliebe für Monopole und rote Zahlen. Ebenso die Angst ein Risiko einzugehen ist weit verbreitet was dazu führt das sich viele aus Furcht niemals Selbstständig machen wollen oder z.B. Aktien zeichnen. Risikokapital bekommt mann in den USA viel leichter als bei uns – mit allen Vor und Nachteilen. Ich glaube das wir einiges verändern müssen. China und Indien werden uns Wirtschaftlich überholen wenn wir weiterhin versuchen uns auf unserem Wohlstand auszuruhen und eine “Mauer” entlang der Landesgrenze hochzuziehen.
    Leider sehe ich in Österreich keine wirkliche Veränderung. Die Regierung plant Steuererhöhungen, von den Einsparungen ist nichs konkretes zu hören. Die Roten und Schwarzen möchten ihre Wähler schützen und den jeweils anderen schaden.
    Über Kärnten glaube ich brauche ich nicht zu sprechen. Vom Süden ist nur zu hören das es “gute Tag für Kärnten ist” wie der Bund Kärnten vor der Pleite bewahrt hat. Grichenland hat auch grosse Probleme, jedoch versucht die grichische Regierung im Gegensatz zu Kärnten aus dem selbst Verursachten Schlamassel wieder herauszukommen.

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