Das Liberale Forum Wien und die Wiener Wirtschaftskammerwahl
Die Wiener Liberalen kandidieren mit dem Liberalen Wirtschaftsforum in drei Fachgruppen zur Wahl der Wirtschaftskammer Wien. Das ist ein Novum in der siebzehnjährigen Parteigeschichte des Liberalen Forum.
„Wir sprechen uns gegen die Zwangsmitgliedschaft und gegen den Verfassungsrang der Wirtschaftskammer aus, wollen aber trotzdem unsere Wirtschaftskompetenz mit Verantwortung einbringen“ sagt der Wiener Landessprecher des LIF, Hannes Heissl.
Konkret stellen die Liberalen Kandidaten und Kandidatinnen in den Fachgruppen ‚Werbung und Marktkommunikation’, UBIT sowie ‚Buch- und Medienwirtschaft’. In den beiden erstgenannten Fachgruppen kandidieren mit Ursula Seethaler und Christine Reiterer zwei erfahrene Unternehmerinnen an der Spitze, in der Fachgruppe ‚Buch- und Medienwirtschaft’ tritt der frühere liberale Nationalratsabgeordnete des LIF, Volker Kier, an.
Weiters kandidieren Stefan Gara, Werner Becher, Nimrod Frucht (jeweils UBIT) sowie Thomas Diezl (Werbung und Marktkommunikation).
Eigenverantwortung ist das Credo jedes Unternehmers, jeder Unternehmerin. Entscheidend für Wirtschaft mit Verantwortung ist der direkte Zusammenhang mit Freiheit: Dafür sind die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, wie sie derzeit in Österreich nicht gegeben sind. Der Staat darf Eigenverantwortung nicht abwürgen, sondern muss sie verlangen, sodass eine neue Verantwortungskultur entstehen kann. Ständestaatliche Strukturen, ein Übermaß an Bürokratie, eine zu hohe Steuer-und Abgabenbelastung, der Vollkaskostaat – das ist die Realität der Gegenwart und behindert Innovation, Unternehmergeist und eine nachhaltige soziale Absicherung. Demokratie, Freiheit, Rechtsstaat und Bildung sind Eckpfeiler für eine nachhaltige Zukunft unserer Wirtschaft und damit unserer Gesellschaft. Dafür kämpfen die Liberalen in der Politik und in aktuell in der Wirtschaftskammer.
Die Wirtschaftskammer vertritt bei weitem nicht alle Selbständigen. Vor allem die jungen „Neuen Selbständigen“ haben keine Interessensvertretung, da die Wirtschaftskammer „nur“ Selbständige mit Gewerbescheinen zu Zwangsmitgliedern macht. Für die jungen Neuen Selbständigen fühlen sich weder Arbeiter- noch Wirtschaftskammer zuständig, sodass diese keine Interessensvertretung haben. Ein Fehler im System Österreich?
Die Spitzenkandidatin in der Fachgruppe ‚Unternehmensberatung und IT“, Christine Reiterer, kritisiert die gegenwärtigen Beschäftigungsverhältnisse in vielen Dienstleistungsbranchen. Exemplarisch werden die TrainerInnen angeführt, welche im arbeitsmarktpolitischen Kontext tätig sind. Diese werden aufgrund des Sozialversicherungsrechtes gezwungen, unselbständige Dienstverhältnisse einzugehen, obwohl sie selbständig arbeiten wollen. Weiters stellt sie fest, dass 54 % der Mitglieder der Wirtschaftskammer Ein-Personen-Unternehmen sind und deren Interessen unzureichend vertreten werden.

Von links nach rechts: Ursula Seethaler, Christine Reiterer, Hannes Heissl, Stefan Gara und Volker Kier. Foto: Peter Urban.
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Marie 28.03.2010 12:35
Es ist nötig diesen Fragebogen über Tschechen und Österreicher auszufüllen. Könnt ihr mir helfen und nur ein paar Fragen beantworten? Ich brauche das zur meinen Bachelorarbeit.
http://www.askallo.com/lz71ew5b/survey.html
Danke.
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mehr für lif 10.03.2010 12:12
Angelika Mlinars Rat der Kärntner Slowenen sieht sich zur Aufgabe gezwungen.- Siehe Link zur Online-Ausgabe des Artikels.
Heisst das, daß nun mit höherer Präsenz der Bundessprecherin im Liberalen Forum zu rechnen ist?
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l. 12.03.2010 23:48
Angelika Mlinar? wer ist das denn?
Tom 04.03.2010 13:06
Ich habe das LIF bei den Wirtschaftskammerwahlen gewählt.Wie schaut denn nun konkret das Ergebnis aus? Kommt da noch was von euch?
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guy inkognito 04.03.2010 13:27
Ist offenbar nichts geworden, die Ergebnisse sind schon auf der WKO-Seite zu finden (Wirtschaftskammer Wien – Wahlergebnisse).
Miriam Kofler 04.03.2010 15:32
Soweit ich das gesehen habe: UBIT – von 2700 Stimmen – 49 für das Liberale Wirtschaftsforum. Leider 0 Mandate.
Buchhandel: von 435 Stimmen – 10 Stimmen. Leider auch kein Mandat.
zu finden: http://www.wko.at/wahl2010/Kandidaten.aspx?showcase=2&kammerid=1&meine=0
Heinrich 10.03.2010 17:57
Das ist doch wohl klar. Wieso soll ein Unternehmer das LIF wählen, dass wirtschaftspolitisch mindestens genauso unterm Hunde wie FPÖ oder SPÖ sind?
Für einen wirtschaftsliberalen Unternehmer – und der bin ich und die Mehrheit der anderen auch – ist leider nur die ÖVP wählbar. Ich schreibe “leider”, da die ÖVP mir beispielsweise in punkto Überwachungsstaat überhaupt nicht liegt.
Aber das LIF war für Wirtschaftsliberale sowieso nur bis so ca. 1995 wählbar. Ab dann ging der Linksdrall los, der auch ins politische Abseits führte.
Schade! Wir brauchen eine FDP !!
l'oreal 03.03.2010 07:38
Ein interessanter Artikel von Andreas Unterberger zur Wirtschaftskammerwahl:
http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/eine-wahl-und-viel-arger/
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l'oreal 28.02.2010 19:49
Hm, Lieber Aal weiß alles, ist perfekt, hat der partei große erfolge gebracht, macht null fehler, wieso setzt der sich nicht durch, ist bundessprecher und führt die partei in ungeahnte höhen?
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Lieber Aal 01.03.2010 00:35
dass er null fehler macht oder perfekt ist hat er wo genau geschrieben? zum zweiten teil: für “ungeahnte höhen” stimmen die rahmenbedingungen nicht, desw. macht ein derzeitiges engagement keinen sinn.
Ik_kom_van_Dietsland 27.02.2010 16:53
Schön, dass die Liberalen auch antreten. Hoffentlich erreichen sie wenigstens einen Achtungserfolg.
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Lieber Aal 26.02.2010 22:42
@lustig – ich verstehe nicht warum hier vergangenheitsbewältigung betrieben wird. ich habe aktuelle probleme angesprochen und auf einmal gehts um meine person..noch dazu wird mir etwas vorgeworfen (mangelnde kritikfähigkeit) auf das ich mangels konkreten beispiels nicht mal stellung beziehen kann, was scheinbar beabsichtigt ist damit man es nicht ausräumen kann. schade. warum ich die betroffenen personen nicht direkt anschreibe?
na weil ich weiss was das bringt, könnte das näher ausführen, werde ich aber im interesse der partei nicht. vor einiger zeit habe ich an dieser stelle kritisiert dass der blog in punkto kommunikation eine einzige baustelle ist da zw. einzel und parteimeinung nicht unterschieden werden kann…und wenige zeit später ist am banner plötzlich (fast schon magisch) “liberal unzensuriert. usw” erschienen. ist zwar nicht des rätsels lösung, aber immerhin ein schritt in die richtige richtung. fazit: ich weiss wie man etwas bewegt und welche wege sinnlos sind. die rückmeldung die ich an anderer stelle erhalte bestärken mich auch. und was die “was er weitergebracht hat” diskussion anbelangt: lass uns darüber nicht anfangen, ich habe sehr viel für die partei getan, da sind nach außen sehr viele erfolge zu verbuchen gewesen, lass uns lieber nicht davon anfangen, der vergleich macht sicher..
@julia- vielleicht hilft es wenn man die hintergründe kennt. ich kann mich an eine zeit erinnern wo man sich mit aller macht dagegen gewehrt hat themen wie z,b steuerpolitik ins wiener programm aufzunehmen (wäre für die unternehmer in wien interessant) , wurde immer mit ” das ist bundespolitik ” abgeschmettert. ich hätte an sich nichts dagegen bundesthemen einzubinden, ganz im gegenteil, aber wenn ich hauptforderungen aufstelle dann sollten das jene sein die ich mit einem kreuzerl fürs lif, gepaart mit nem einzug in den landtag, auch dort umsetzen kann.
@mehrnetto- sobald das lif den kanzler stellt und in wien die absolute hat bin ich bereit mich mit diesem komischen hinweis ausseinander zu setzen. kleiner hinweis: unter schwarz blau wäre es wohl ein wenig anders gelaufen
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Thomas 25.02.2010 16:31
Ich war früher einer der “neuen Selbstständigen” und weiß daher aus eigener Erfahrung sehr gut das Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer sich für nicht zuständig halten. Nur das Finanzamt hat sich leider für zuständig gehalten und das nicht zu schwach. Dazu kommt das ich das volle Risiko bei Krankheit, keinen Auftrag (d.H. Arbeitslosigkeit) habe und dafür unter Kollektivvertrag entlohnt wurde.
Daher werde ich den Liberalen beide Daumen drücken.
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Miriam Kofler 26.02.2010 08:51
Volles Risiko bei voller Freiheit wäre ja als Unternehmer einzusehen. Aber das ist Risiko bei gleichzeitiger Bevormundung (Zwangsmitgliedschaft), bei einer völlig abwertenden Haltung zum Scheitern & zum Erfolg und einem aufgeblähten Staat, der mit Geld nicht umgehen kann (hohe Steuern, ÖBB, etc.).
Thomas 26.02.2010 17:59
Volles Risiko bei voller Freiheit klingt schön. Gut ich kenne nur meine Zeit als ich als “neuer Selbständiger” gearbeitet habe und da hatte ich volles Risiko aber keine Freiheit. Dies lag in erster Linie an meinem “freien Dienstvertrag” und den Klauseln darinnen. Ich habe dann auch gegen eine der Klauseln genauer gesagt gegen das Wettbewerbsverbot verstossen.
Das Hauptproblem für einen Freien Dienstnehmer ist das dieser an einem Auftraggeber gebunden ist. 21 Kollegen aus Niederösterreich haben dies vor Kurzem erleben müssen wie der Krankenschwestern-Pool Siegrid Spohn GmbH Konkurs angemeldet hat. Da die Schwestern und Pfleger als freie Dienstnehmer gearbeitet haben, haben diese auch nichts dem Insolvenzausfallgeld-Fonds bekommen.
Wahlfreiheit 27.02.2010 14:08
Auch ich trage volles Risiko für mein Unternehmen und meine Mitarbeiter. “Volle Freiheit” wird es wohl nie geben, aber wir brauchen mehr Freiheit und weniger Steuern.
Thomas 28.02.2010 19:28
Nun ein Unternehmen ist etwas anderes als ein Mitarbeiter mit freien Dienstvertrag. Formal bin ich damit Selbstständig, jedoch in der Realität bin ich es eigendlich nicht. Ich denke das dies das Hauptproblem ist.
Weniger Steuern ist sicher nicht schlecht. Wir haben in Österreich schon extrem hohe, jedoch wird so füchte ich eher das Gegenteil kommen weil unsere Regierung unfähig ist Einsparungen durchzuziehen.
Unternehmer 25.02.2010 16:09
Gefällt mir, die neue linie des lif. tipp von mir: macht eine diskussion mit den jungen ‘neuen selbständigen’ zum thema eigenverantwortung und freiheit.
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Inge B. 25.02.2010 16:25
Kann ich auch nur unterstützen. Sehr mutig von allen, die kandidieren! Ich halte Euch die Daumen!
grmpff 25.02.2010 15:58
Eine Diva eckt an.
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Wahlfreiheit 25.02.2010 15:54
Gegen die Zwangsmitgliedschaft – stellt die Kammern auf den freien Markt. Gute Idee!
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Lieber Aal 25.02.2010 13:56
“Das liberaleS Forum (Wien)” (in mehreren presseaussendungen, sogar im “header”)
“Die Wiener Liberalen sprechen sich für Wettbewerb beim Sterben aus!” (sic !!!)
“wollen aber trotzdem unsere Wirtschaftskompetenz mit Verantwortung (???) einbringen” sagt der Wiener Landessprecher des LIF, Hannes Heissl.”
vielleicht sollte man sich auch ausreichend informieren bevor man presseaussendungen ausschickt, sie nachträglich auf der website umzuändern ist höchstens schadensbegrenzung.
“wien darf nicht kärnten werden” – ich würde darum ersuchen zw. der politik in kärnten und dem bundesland zu unterscheiden. viel glück bei der nächsten landtagswahl in kärnten bei solchen (verkürzten) slogans, es soll auch uns wohlgesonnene kärntnerInnen geben die (trotz der vorherrschenden politik) stolz auf ihr bundesland sind.
-”das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen und Bürger, die länger als fünf Jahre in Wien leben”
dies erfordert eine verfassungsänderung = bundesthema
-erstaunlich für eine liberale partei (die mangels bekanntheit ohnehin ein problem mit jungwählerInnen hat) ist auch die haltung zur nacht-ubahn. stichwort: wahlfreiheit, witterung, sicherheit und geschwindigkeit.
wenn das so weitergeht wird das wird eine lustige kandidatur bei der wiener landtagswahl, aber weniger lustig für die partei..
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grmpff 25.02.2010 15:59
Die Diva eckt´an ….
Wiener Liberaler 25.02.2010 16:19
@lieber Aal
Selbstverständlich ist es das Thema und die Forderung einer Wiener Partei, das kommunale Wahlrecht für die Migranten der Stadt Wien zu fordern. Wer sonst sollte das fordern???
Und was Kärnten betrifft, so ist das eindeutig auf die Politik bezogen – so steht es im Text, daher ist es nicht verkürzt. Ich habe mit vielen Kärntnern, die in Wien leben gesprochen, und die meisten sehen das so.
Der Verfasser der Zeilen oben hatte wohl einen depressiven Tag ?
Lieber Aal 25.02.2010 21:22
@grmpff- die diva eckt gerne an!
würde ich auch dem lif empfehlen..was wurde aus dieser partei? alles weichgespült, keinerlei ecken und kanten..
@wiener liberaler-
1) habe ich grobe mängel bei den presseaussendungen hervorgehoben. ich will mich als einfaches parteimitglied nicht schämen müssen wenn meine partei presseaussendungen verfasst. die kommunikation und professionalität ist unterirdisch.
2) die spö hat damals mit den grünen (im landtag) eine gesetzesänderung durchgesetzt die verfassungswidrig war. um diese forderung durchzusetzen bräuchte man eine verfassungsänderung auf bundesebene. somit könnten 100% die wiener liberalen wählen, es würde sich dennoch nichts ändern = bundesthema.
3) als halb-kärntner kann ich davon berichten dass viele kärntner in meinem bekanntenkreis weniger freude damit haben, ist auch ziemlich unnötig da es vom potenzial mehr schaden anrichten kann als dass es was brächte.
4) depression löst angeblich antriebslosigkeit aus. ich strahle und mir gehts richtig gut, komisch dass man “depressiv” ist sobald man missstände und fehler aufzeigt..das mottpo lautet (nach wie vor): “ois ist leiwand”, na hoffentlich wird das wahlergebnis genauso leiwand, andernfalls kann man sich ja datauf rausreden dass man kein geld hatte und die bösen österreicher nichts für liberalismus übrig haben…jaja..
grmpff 26.02.2010 01:01
telefon abheben, der petzner ruft dich gerade an und will dich engagieren … als spitzenkandidat für wien
Wolfgang 26.02.2010 07:16
Naja, solange der Petzner nicht Spitzenkandidat beim LIF wird…….
Und ansonsten würde ich euch dreien einmal empfehlen, auszuschlafen und dann wieder an die gemeinsame liberale Sache zu gehen.
Ich bin kein liberales “Urgestein” und muss zugeben, dass mir auffällt, dass im LIF schon ein sehr streitbares Völkchen versammelt ist, was ja auch seine positiven Seiten hat.
Lieber Aal 26.02.2010 11:24
@grmpff- abgehoben und bereits abgelehnt!
Ronald J Pohoryles 26.02.2010 12:53
Aal, Du bist nicht mehr witzig, sondern einfach nur verhärmt. Schade eigentlich.
Lieber Aal 26.02.2010 14:31
@ronald – das ist auch nicht witzig, das ist eine erstgemeinte kritik die dringend auch als solche verstanden werden sollte. wenn du nicht eingestehen möchtest das da etwas wahrheit dahintersteckt, dann tut es mir wirklich leid..gegenseitiges eierschaukeln bringt diese partei jedenfalls nicht weiter.
lustig 26.02.2010 16:23
Laß ihn Ronny, er hat damals schon selber konstruktive Kritik nicht annehmen können und er weiß auch jetzt nicht, wie und auf welchem Wege man Kritik richtig anbringt. Manches kommt doch erst auf dem Reifewege.
Denn wenn ihm die Partei wirklich wichtig wäre, würde er direkt an die betreffenden Personen kommunizieren und nicht dauernd hier Rundumschläge für das eigene Ego veranstalten. Außerdem sollte er mal darüber nachdenken, ob er denn viel weitergebracht hat, abgesehen vom Identifizieren von IP-Adressen.
Julia 26.02.2010 16:30
Na selbstverständlich wird eine Stadtpartei das kommunale Wahlrecht für die Migranten dieser Stadt fordern, wenn sie das für richtig hält. Da spielt es keine Rolle, wo das dann beschlossen werden muß.
Das ist auch nichts anderes, als wenn der Wiener Bürgermeister oder einer seiner Gegner mehr Polizisten für Wien fordert. Glaubt der liebe Aal, daß man das aufgrund der Zuständigkeit beim Ministerium für Inneres nicht fordern darf? Dieses juristische Schubladendenken ist schon sehr erstaunlich für einen Jus-Studenten, der Politik machen wollte.
Mehr Netto 26.02.2010 16:35
Wien hat gerade einen Auftrag an den Bund für ein neues Hausmeistergesetz gegeben. Jo dürfens denn des?
http://derstandard.at/1267131861761/Nach-Volksbefragung-Bund-erhaelt-Wiener-Auftrag-fuer-Hausbesorgergesetz
Alternative 25.02.2010 09:14
In der Tat entspricht das verstaatlichte Interessensvertretungssystem Österreichs nicht mehr der Realität. Die Jungen Selbständigen, die sich abseits von sicheren Arbeitsplätzen auf dem freien Markt beweisen müssen, wissen das schon längst. Diese brauchen ein politisches Angebot – sie tragen die volle (Eigen-)Verantwortung, plagen sich aber mit vielen Hürden und veralteten Regeln herum, daher brauchen sie mehr Freiheit für die Bereitschaft zum Risiko und zur Verantwortung.
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