In Kärnten stinkt es!

Ich glaube es werden mir hier wohl alle zustimmen: Wir Kärntner Liberalen sind die einzige Partei, die wirklich legitimiert ist, den Weg des verstorbenen Jörg Haider fortzusetzen. Noch zu Lebzeiten hat er einige Aussagen getätigt, die eindeutig erkennen lassen, dass nur wir unser Kärnten in seinem Sinne führen und sein Erbe antreten können…

Hmmmm… Entschuldigung, da hab ich was verwechselt: Das war dann jetzt wohl meine Rede zum Villacher Fasching! ;-) Die Wirklichkeit sieht anders aus…
In Kärnten stinkt es!

In den letzten Jahrzehnten hat sich über unser schönes Heimatland eine dicke Schimmelschicht gebildet. Bei den diversen Sorten von Rot- oder Blauschimmel handelt es sich aber keineswegs um Edelschimmel, der unseren GELBEN Drautaler Käse befallen hat. Ganz im Gegenteil.

Misswirtschaft und Selbstherrlichkeit haben unser Land praktisch in den Bankrott getrieben. Während sich die Personen an der Macht immer wieder bedient und sich selbst Monumente und Denkmäler errichtet haben, ging das Land schön langsam den Bach hinunter. Daran ist aber nicht nur ein Fürst schuld, der Kärnten mit Kreisky-ähnlicher Manier regiert hat, sondern auch die Oppositionsparteien, die wohl eher Steigbügelhalter denn Kritiker des Fürst Haider waren. Während Rot und Schwarz jahrzehntelang in Ehrfurcht und chronischer Lethargie versunken waren, ging unser Land den Bach hinunter. Und selbst nach dem tragischen Tod von Jörg Haider, als kurze Zeit wenigstens die Hoffnung aufkeimen durfte, dass nun alles anders würde, tut sich in Kärnten gar nichts. Es wurde schlimmer denn je. Seine Nachfolger glänzen alle samt durch Unfähigkeit und die ehemaligen Großparteien sind trotzdem noch in tiefem Dornröschenschlaf versunken…

Das sind die Fakten, die mittlerweile wohl jedem Bürger unseres Landes, der nicht vollkommen realitätsfremd ist, klar sein dürften. Alle wissen, dass nun endlich etwas passieren muss. Kaum jemand traut das allerdings den aktuellen Parteien zu. Nachdem nun auch die Grünen sich immer weiter ins Abseits manövriert haben (Stichwort: Parteiförderung, linker Rand, etc.) und die orange-blauen sich mehr und mehr selbst zerstören, wartet nun ganz Kärnten auf eine Alternative. Unsere Aufgabe in den nächsten Jahren wird es sein, den Wählern zu beweisen, dass WIR diese Alternative bieten können.

Es liegt ein gewaltiges Potential an Nichtwählern und verärgerten Ex-BZÖ-Wählern auf der Straße. Für uns wird es wichtig werden, vor allem diese Leute anzusprechen und ihnen ein neues Zuhause zu bieten. Dabei dürfen wir allerdings nicht den Fehler der Grünen machen. Die haben sich viel zu lange als Protestpartei verkauft und schaffen nun den Sprung von einer politischen Bewegung zur Mittelpartei nicht. Wir brauchen von Anfang an Strukturen und müssen immer klar unterstreichen, dass wir auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie von uns gefordert wird. Wir dürfen weder zu allem „Nein!“ sagen, noch zu populistisch agieren. Wir müssen unserer Ideologie treu bleiben. Und wenn ein Thema ansteht, das eine unpopuläre Entscheidung erfordert (zB für die Sanierung des Landes), so ist es wichtig, diese mitzutragen! Wir müssen schon früh erkennen lassen, dass mit uns durchaus zusammenzuarbeiten und ein Staat zu machen ist. Wir dürfen allerdings nicht zum „Müllsammler“ verkommen, der sich aus Verzweiflung mit allen möglichen heimatlosen Randgruppen verbrüdert, nur um ein paar Wählerstimmen zu akquirieren. Dies würde irgendwann nicht nur unserer Ideologie widersprechen, sondern auch viele potentielle Wähler verschrecken, die sich dadurch vor den Kopf gestoßen fühlen würden.

In diesem Sinne müssen wir nun nicht nur „Die Liberalen“, sondern ganz Kärnten aus dieser chronischen Lethargie erwecken, um gemeinsam etwas bewirken zu können und eines der schönsten Länder auf Erden zurück auf die Siegerstraße zu bringen! Es wartet viel Arbeit – packen wir es gemeinsam an!!!

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KommentareTop

  1. Nikola 23.01.2010 01:24

    Politiker in Österreich sind einfach Aasgeier, sobald sie an der Macht sind schaffen sie nur noch in ihre Tasche. Wenn ich Poliitker wäre, würd ich auf mein Gehalt verzichten, dann könnt keiner was sagen. Und in die Politik geh ich eben dann wenn ich es mir finanzieren kann. Österreichische Politiker und Fussballer verdienen zu viel und bringen keine Leistung, die ihrem Gehalt entspricht. Sie sind überbezahlt dummer Affen, die nur ihre Parteistaturen nachblöcken und sich gegenseitig die Karriereleiter hochschieben. Die Probleme der Leute sind denen wurscht. Am liebsten wäre mir mehr dirkete Demokratie, wo man jedes dummer Arschloch sofort absägen kann, und nicht fünf Jahre warten braucht…

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  2. georg steinklammer 18.01.2010 10:28

    ad ” In Kärnten stinkt es” von Christian Werner vom 09.01.2010

    Das LIF Kärnten – das LIF bundesweit – darf nicht ein “Zuhause” für alle verärgerten und verunsicherten Wählern sein – hier würde Populismus Pur das einzige Werkzeug zur Wählerbefriedigung sein.
    (Populismus (von lat.: populus, das Volk) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, indem sie Gefühle anspricht und einfache Lösungen vorstellt. Verantwortungsbewusstsein und Realisierbarkeit bleiben dabei weitgehend außer Acht. )
    Das LIF Kärnten – das Lif generell – braucht ein klares Parteiprogramm, das alle Probleme …. aufzeigt und Lösungen liefert.
    Das LIF muß überzeugen können, daß alle diese Probleme bewältigt werden können – und müssen!. Nicht bewältigte Probleme fallen einem irgendwann auf den Kopf, sie kommen immer wieder zurück und werden immer größer.
    Das LIF muß als Partei einen KLAREN Weg aufzeigen, es braucht ein klares Parteiprogramm.
    Die Wählerin, der Wähler muß sich auf ein klares Vorgehen der Partei verlassen können.
    Kein Laviern, kein Taktiern, das LIF muß die Begriffe Politiker und Politik neu definieren:
    Politik lt Duden bedeutet: Staatskunst, Staatsführung, Berechnung, Schläue;
    Politiker lt Duden: Staatsmann, geschickter Unterhändler, guter Planer, Schlaukopf
    Politik lt Brockhaus: Kunst der Staatsverwaltung
    Verwaltung: verantwortlich führen, leiten, besorgen
    walten: herrschen, sich annehmen
    …. und hier ist der Kern des Begriffes Politik enthalten: Politik heißt: verantwortlich führen, herrschen – aber im Sinne von: sich annehmen!
    Und nicht: nehmen!!!!
    der POLITIKER DER NEUEN GENERATION muß sich der gestellten Aufgaben annehmen und muß sie erledigen. Er darf sich nicht nehmen, denn das ihm verantwortete Gut gehört nicht ihm, er muß es im Sinne des Eigentümers, und das ist das Volk, bestmöglich einsetzen und verwalten.
    Die Macht, die er mittels Volksbescheid erhält, ist für die Erledigung der Aufgaben da und sonst für nichts anderes!
    Der Politiker muß seine Aufgaben
    -klar erkennen
    -klar formulieren
    -muß versuche, diese seinen Wählern klar verständlich zu erklären
    -muß versuchen, ein klares Wählervotum zu erhalten
    -erledigen.
    Das Volk muß wissen, daß es 2 Möglichkeiten der Politik gibt:
    -Opposition: Kontrolle der Regierung
    -Regierung: Aufgaben für das Volk erledigen
    Gesteht das Volk der Partei nur die Opposition zu, so ist die Aufgabe klar: Kontrolle der Regierung
    Gesteht das Volk die Regierung zu, so sind alle Aufgaben zu erledigen.

    Eine Partei ist wie eie Firma: sie muß die besten Köpfe einsetzen!
    Sucht sie!
    Findet sie!
    Setzt sie mit einem klaren Pflichtenheft ein!

    …..geht es an, gehen wir`s an!

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  3. Inge B. 11.01.2010 14:06

    Wenn selbst der Grün-Abgeordnete Dönmez Innenminister Fekter zujubelt, wenn diese Asylanten 4 Wochen inhaftieren will, dann stinkt es nicht nur in Kärnten !http://4.bp.blogspot.com/_n_lC7tTfWjE/S0r7jnMlS0I/AAAAAAAABKE/LxcJFuvlUy8/s1600-h/d%C3%B6nmez.jpg.

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    Ronald J Pohoryles 11.01.2010 17:41

    Interessanterweise ist der Beitrag von Herrn Dönmez nicht mehr online… Aber es stinkt in der Tat in diesem Land: Leider kann ich nicht nur zwischen BZÖ und FPÖ keinen Unterschied entdecken, sondern auch keinen mehr zwischen diesen und den Großparteien. Die widerwärtige Debatte zwischen den Koalitionspartnern über das Erstaufnahmelager (sic: Lager!) zeigt, wie weit Xenophobie gestaltendes Element in der österreichischen Innenpolitik geworden ist. Wer das gestrige Interview mit Herrn Niessl im “profil” gelesen hat und die Gleichsetzung von Kriminalität und Asylwerbenden durch Frau Fekter und Herrn Niessl mit eigenen Augen gelesen hat, sieht, wie dieses Land verkommen ist.

    Thomas 14.01.2010 19:02

    Meiner Meinung nach hat sich dieser Sumpf entwickelt seit dem Schüssel die Schwarz/Blaue (Braune) Regierung gebildet hat. in der ÖVP hat es einen Rechtsruck gegeben bzw. ist sichtbar geworden. Die meisten Gesetzte der “Wenderegierung” wurden entweder vom EUGH oder OGH aufgehoben. Nach dem Kniefall von Gusenbauer und Feymann vor der Kronenzeitung (Brief an Dichand) war zu erkennen das nichts besseres nachkommt. Als Wr. Wohnbaustadtrat hat Feymann auch nicht gerade tolle Arbeit geleistet. http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/445241/index.do

    Und aus Kärnten kommt auch so ein Käse:
    Amtsmisbrauch:
    http://www.news.at/articles/1002/8/259567/news-exklusiv-skandal-parteispenden-scheuch-geld-staatsbuergerschaft
    Versicherugsbetrug:
    http://oe1.orf.at/inforadio/53093.html?filter=3

    Dragan 17.01.2010 12:51

    Mahh seids ihr links…

    Liberalismus sieht anders aus!

    Peter 17.01.2010 17:13

    @ Dragan
    Schon mal gehört, daß Freiheitsrechte unteilbar sind? Die gelten auch für Menschen, die als Asylwerber vor Folter und anderen Grauslichkeiten bei uns Hilfe suchen.

    Inge B. 18.01.2010 09:01

    Es ist weder links noch rechts, Menschen wie Menschen zu behandeln.

  4. Thomas 11.01.2010 00:26

    Das traurige an Kärnten ist, das nach dem Hypo-Depakel in Bayern und Kroatien die Köpfe von Verantworlichen rollen. In Kärnten jedoch passiert nichts und die Politiker die dieses Depakel verursacht haben gehen zur Tagesordnung über.
    Die ÖVP sitzt im Sumpf drinnen und die SPÖ ist unfähig dies aufzuzeigen. Die braune FPÖ (Selbstbezeichnung: “Saubermänner”) fusionieren mit der Bankrottör-Partei.
    Nun der Steuerzahler wurde mit einer Bank bedacht und wir werden die Zeche in Form von hohen Steuern bezahlen dürfen.
    Aber auch im restlichen Österreich ist es nicht besser. Die Regierung streitet auf Bundesebene ob, wo und wie ein Asyl-Zentrum gebaut wird. Ist es im Osten oder im Süden ist wichtiger als die Wirtschaftskriese, Klimawandel (Österreich ist Schlusslicht) und Einsparungen in der Verwaltung.
    Zum Glück sind wir in der Union. So können unsere Politiker nicht so viel Unsinn machen und die wichtigen Gesetze werden von kompeteten Politikern in Brüssel gemacht.
    Ob ich in 10 Jahren noch in Österreich leben werde weiß ich nicht. Wenn unsere Politik den Wagen an die Wand gefahren hat werde ich wahrschlich auswandern. Ich zahle Steuern und bekomme nichts dafür zurück. Bei den Steuersenkungen der letzten Zait habe ich nichts davon gehabt und als Singel ohne Kinder der kein Beamter ist werde ich auch bei den nächsten nichts bekommen. Im Gegenteil Vermögenssteuern sind geplant. Es ist nicht fair die Menschen die hart arbeiten (mehrere Jobs haben um in Rekord-Zeit (5 Jahren) eine 80 qm Wohnung abzubezahlen) und dannach für die Pension vorsorgen beinhart abzukassieren. Besonders dann wenn das Geld zum Stimmenkauf im Süden verwendet wird oder in einer ineffizienten Verwaltung verbrannt wird.

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  5. zebulon 10.01.2010 09:12

    Drautaler Bergkäse (es kann nur Einen geben …), dazu ein Glas Kärntner Rotwein – was gibt es Vitalisierenderes??
    Was also tun gegen lästigen Schimmelbefall?
    Kühl, aber nicht zu trocken lagern! d.h. immer cool bleiben, aber Herz zeigen – für unseren einzigartigen, wunderbaren Kärntner Käse. Bin dabei.

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