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	<title>Kommentare zu: Nun gehört uns „ein Fass ohne Boden“, weil die Bayern die Hypo Alpe Adria nicht mehr wollten</title>
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	<description>Liberaler Blog</description>
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		<item>
		<title>Von: Inge B.</title>
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		<dc:creator>Inge B.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 15:26:46 +0000</pubDate>
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		<description>Pröll will ÖNB vollverstaatlichen: http://www.orf.at/100111-46725/index.html
--
Pröll argumentiert mit Finanzkrise
Warum ist der Preis für die Anteile so hoch?Finanzminister Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) strebt angesichts der Finanzkrise die komplette Verstaatlichung der auch für die Bankenkontrolle zuständigen Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) an.
--
Derzeit hält der Bund 70 Prozent der Anteile an der Zentralbank, die restlichen 30 Prozent liegen bei Banken, Versicherungen und Interessenvertretungen.
--
Pröll kündigte am Montag nach der ÖVP-Klausur in Altlengbach an, dieses Aktienpaket übernehmen zu wollen. Als Kaufpreis nannte er bis zu 50 Mio. Euro - also deutlich mehr als den Nominalwert von 3,6 Mio. Euro.
--
Verflechtungen haben &quot;nichts mehr verloren&quot;
Pröll begründete die geplante Vollverstaatlichung mit der Rolle der OeNB bei der Bankenkontrolle. Die Beteiligung der Banken und Interessenvertretungen an der Notenbank sei &quot;historisch gewachsen&quot;, habe in der heutigen Finanzwelt aber &quot;nichts mehr verloren&quot;, sagte der Finanzminister.
--
&quot;Das ist es mir wert&quot;
&quot;Ich will, dass der Bund 100 Prozent an der Oesterreichischen Nationalbank übernimmt&quot;, betonte der Finanzminister. Um die derzeitigen Miteigentümer - vor allem den Raiffeisen-Konzern, die Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung und eine Holding, die die ehemaligen Anteile der Bank Austria verwaltet - auszukaufen, will er bis zu 50 Mio. Euro in die Hand nehmen: &quot;Das ist es mir wert.&quot;
--
Wieso Preis so hoch?
Dass der Staat damit deutlich mehr bezahlen würde, als die Anteile nominell wert sind, begründete Pröll damit, dass auch der ÖGB und die BAWAG, die ihre Anteile nach der Beinahe-Pleite der Gewerkschaftsbank 2006 abgeben mussten, mehr bekommen hätten.
--
Auf Basis des damaligen Angebots sei ein Wert von 13 bis 14 Euro pro Nominale angemessen. Der Nominalwert des 30-prozentigen Aktienpakets beträgt bei einem Grundkapital der OeNB von zwölf Mio. Euro nur 3,6 Mio. Euro.
--
&quot;Erstkontakte&quot; mit den Miteigentümern habe es bereits gegeben, betonte Pröll und versicherte, er rechne nicht damit, dass sein Angebot abgelehnt wird. Die Aktionäre seien prinzipiell bereit, abzugeben, hieß es am Montag.
--
Noch kein Zeitplan
Einen Zeitplan für die angestrebte Vollverstaatlichung der Notenbank nannte das Finanzressort vorerst nicht. &quot;Es kann schnell gehen&quot;. Mit der Änderung der Eigentümerstruktur sind dann Änderungen auch im Generalrat (Aufsichtsrat) verbunden.
--
Durch Hypo-Skandal beschleunigt?
In Finanzkreisen wird nun vermutet, dass der Skandal um die im Dezember notverstaatlichte Hypo Group Alpe Adria den Gang an die Öffentlichkeit mit der geplanten Vollverstaatlichung der OeNB beschleunigt hat.
--
Die Notenbank war wegen Gutachten in Sachen Hypo-Zustand unter schweren Beschuss geraten, musste den Vorwurf von &quot;wohlwollenden&quot; Prüfungen der Hypo abwehren.
--
WKÖ: Derzeit keine Veranlassung
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gibt sich wegen des Verkaufs ihrer Anteile noch abwartend. &quot;Die Wirtschaftskammer Österreich hat derzeit keine Veranlassung, ihre Anteile an der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zu verkaufen. Wenn der Bund etwas von uns will, soll er ein Angebot legen&quot;, so WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser.
--
Die Notenbank sei für die Wirtschaftkammer aus standort- und wirtschaftspolitischer Sicht von großer Bedeutung. Da man von der Notenbank nicht geprüft werde, sei das Argument der Bankenkontrolle bei der WKÖ-Beteiligung nicht gegeben. Insofern habe man keine Eile bei einem möglichen Verkauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pröll will ÖNB vollverstaatlichen: <a href="http://www.orf.at/100111-46725/index.html" rel="nofollow">http://www.orf.at/100111-46725/index.html</a><br />
&#8211;<br />
Pröll argumentiert mit Finanzkrise<br />
Warum ist der Preis für die Anteile so hoch?Finanzminister Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) strebt angesichts der Finanzkrise die komplette Verstaatlichung der auch für die Bankenkontrolle zuständigen Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) an.<br />
&#8211;<br />
Derzeit hält der Bund 70 Prozent der Anteile an der Zentralbank, die restlichen 30 Prozent liegen bei Banken, Versicherungen und Interessenvertretungen.<br />
&#8211;<br />
Pröll kündigte am Montag nach der ÖVP-Klausur in Altlengbach an, dieses Aktienpaket übernehmen zu wollen. Als Kaufpreis nannte er bis zu 50 Mio. Euro &#8211; also deutlich mehr als den Nominalwert von 3,6 Mio. Euro.<br />
&#8211;<br />
Verflechtungen haben &#8220;nichts mehr verloren&#8221;<br />
Pröll begründete die geplante Vollverstaatlichung mit der Rolle der OeNB bei der Bankenkontrolle. Die Beteiligung der Banken und Interessenvertretungen an der Notenbank sei &#8220;historisch gewachsen&#8221;, habe in der heutigen Finanzwelt aber &#8220;nichts mehr verloren&#8221;, sagte der Finanzminister.<br />
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&#8220;Das ist es mir wert&#8221;<br />
&#8220;Ich will, dass der Bund 100 Prozent an der Oesterreichischen Nationalbank übernimmt&#8221;, betonte der Finanzminister. Um die derzeitigen Miteigentümer &#8211; vor allem den Raiffeisen-Konzern, die Wirtschaftskammer, die Industriellenvereinigung und eine Holding, die die ehemaligen Anteile der Bank Austria verwaltet &#8211; auszukaufen, will er bis zu 50 Mio. Euro in die Hand nehmen: &#8220;Das ist es mir wert.&#8221;<br />
&#8211;<br />
Wieso Preis so hoch?<br />
Dass der Staat damit deutlich mehr bezahlen würde, als die Anteile nominell wert sind, begründete Pröll damit, dass auch der ÖGB und die BAWAG, die ihre Anteile nach der Beinahe-Pleite der Gewerkschaftsbank 2006 abgeben mussten, mehr bekommen hätten.<br />
&#8211;<br />
Auf Basis des damaligen Angebots sei ein Wert von 13 bis 14 Euro pro Nominale angemessen. Der Nominalwert des 30-prozentigen Aktienpakets beträgt bei einem Grundkapital der OeNB von zwölf Mio. Euro nur 3,6 Mio. Euro.<br />
&#8211;<br />
&#8220;Erstkontakte&#8221; mit den Miteigentümern habe es bereits gegeben, betonte Pröll und versicherte, er rechne nicht damit, dass sein Angebot abgelehnt wird. Die Aktionäre seien prinzipiell bereit, abzugeben, hieß es am Montag.<br />
&#8211;<br />
Noch kein Zeitplan<br />
Einen Zeitplan für die angestrebte Vollverstaatlichung der Notenbank nannte das Finanzressort vorerst nicht. &#8220;Es kann schnell gehen&#8221;. Mit der Änderung der Eigentümerstruktur sind dann Änderungen auch im Generalrat (Aufsichtsrat) verbunden.<br />
&#8211;<br />
Durch Hypo-Skandal beschleunigt?<br />
In Finanzkreisen wird nun vermutet, dass der Skandal um die im Dezember notverstaatlichte Hypo Group Alpe Adria den Gang an die Öffentlichkeit mit der geplanten Vollverstaatlichung der OeNB beschleunigt hat.<br />
&#8211;<br />
Die Notenbank war wegen Gutachten in Sachen Hypo-Zustand unter schweren Beschuss geraten, musste den Vorwurf von &#8220;wohlwollenden&#8221; Prüfungen der Hypo abwehren.<br />
&#8211;<br />
WKÖ: Derzeit keine Veranlassung<br />
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gibt sich wegen des Verkaufs ihrer Anteile noch abwartend. &#8220;Die Wirtschaftskammer Österreich hat derzeit keine Veranlassung, ihre Anteile an der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zu verkaufen. Wenn der Bund etwas von uns will, soll er ein Angebot legen&#8221;, so WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser.<br />
&#8211;<br />
Die Notenbank sei für die Wirtschaftkammer aus standort- und wirtschaftspolitischer Sicht von großer Bedeutung. Da man von der Notenbank nicht geprüft werde, sei das Argument der Bankenkontrolle bei der WKÖ-Beteiligung nicht gegeben. Insofern habe man keine Eile bei einem möglichen Verkauf.</p>
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	<item>
		<title>Von: Unternehmer</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/12/nun-gehort-uns-%e2%80%9eein-fass-ohne-boden%e2%80%9c-weil-die-bayern-die-hypo-alpe-adria-nicht-mehr-wollten/comment-page-1/#comment-19010</link>
		<dc:creator>Unternehmer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 13:23:35 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist nicht nur ein &quot;Faß ohne Boden&quot;, sondern auch ein gewaltiger Politskandal.</description>
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		<title>Von: Miriam Kofler</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/12/nun-gehort-uns-%e2%80%9eein-fass-ohne-boden%e2%80%9c-weil-die-bayern-die-hypo-alpe-adria-nicht-mehr-wollten/comment-page-1/#comment-19000</link>
		<dc:creator>Miriam Kofler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 07:15:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde die offiziellen Vertreter der Kärntner Parteien, aber auch Finanzminister Pröll und BZÖ-Obmann Buchner aber auch direkt fragen. Mit einem offenen Brief des Liberalen Forums, der gleichzeitig an die Presse ergeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde die offiziellen Vertreter der Kärntner Parteien, aber auch Finanzminister Pröll und BZÖ-Obmann Buchner aber auch direkt fragen. Mit einem offenen Brief des Liberalen Forums, der gleichzeitig an die Presse ergeht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ronald J Pohoryles</title>
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		<dc:creator>Ronald J Pohoryles</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 20:14:40 +0000</pubDate>
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		<description>Aufpassen: Noch ist es nicht bewiesen; aber ich gebe schon zu, dass es nicht ganz unplausibel ist. Die Frage ist auch, wer, sofern dies der Fall sein sollte, kassiert hat: Das BZÖ allein, die ÖVP mit, die SPÖ vielleicht auch? Es gibt eine Anzeige, und vertrauen wir auf den Rechtsstaat, auch wenn es in Österreich nicht immer einfach ist...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufpassen: Noch ist es nicht bewiesen; aber ich gebe schon zu, dass es nicht ganz unplausibel ist. Die Frage ist auch, wer, sofern dies der Fall sein sollte, kassiert hat: Das BZÖ allein, die ÖVP mit, die SPÖ vielleicht auch? Es gibt eine Anzeige, und vertrauen wir auf den Rechtsstaat, auch wenn es in Österreich nicht immer einfach ist&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter</title>
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		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 18:48:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch sicher sehr einfach: entweder die beiden Parteien zahlen das Geld sofort zurück oder man sperrt ihnen einfach die künftige Parteienförderung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch sicher sehr einfach: entweder die beiden Parteien zahlen das Geld sofort zurück oder man sperrt ihnen einfach die künftige Parteienförderung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Miriam Kofler</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/12/nun-gehort-uns-%e2%80%9eein-fass-ohne-boden%e2%80%9c-weil-die-bayern-die-hypo-alpe-adria-nicht-mehr-wollten/comment-page-1/#comment-18983</link>
		<dc:creator>Miriam Kofler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 15:43:14 +0000</pubDate>
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		<description>Laut Standard / Presse sollen ÖVP und BZÖ gemeinsam an die 30 Mio beim Verkauf der Hypo kassiert haben. Wenn sich diese Parteienfinanzierung bewahrheitet, bitte sofort zurückzahlen!! Die Hypo war nämlich nie im Eigentum der Parteien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Standard / Presse sollen ÖVP und BZÖ gemeinsam an die 30 Mio beim Verkauf der Hypo kassiert haben. Wenn sich diese Parteienfinanzierung bewahrheitet, bitte sofort zurückzahlen!! Die Hypo war nämlich nie im Eigentum der Parteien.</p>
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