Wie kommt das Liberale Forum auf die Siegerstraße?

Ira Shanker0,5 Prozent als erstes Wahlergebnis nach dem erfolgten Neustart: da haben wir uns alle etwas anderes gewünscht. Was machen wir falsch? Wie kommen wir wieder über die Wahrnehmungsgrenze? Wie holen wir uns das Vertrauen der Menschen zurück und beweisen kontinuierliche Arbeit.

Statt Brot und Spiele – liberale Mitverantwortung fordern

Die etablierten Parteien bieten Brot und Spiele. EAV-Konzerte der SPÖ und durchinszenierte Veranstaltungen der ÖVP mit langen Wartezeiten auf das eigentliche haben wenig mit „echter“ Politik zu tun.

Tatsächlich kämpfen die politischen Parteien hart um den Futtertrog, der Macht und Steuergeld beinhaltet. Bürgernähe und Mitbestimmung sind in weite Ferne gerückt. Konkrete Antworten und Termine von Politikerinnen und Politiker sind rar gesät, die Menschen fühlen sich zwar unterhalten, aber nicht ernst genommen. Und viele Menschen lassen sich gerne unterhalten.

In dieser Zeit als Kontrapunkt Mitverantwortung einzufordern, ist ein steiniger Weg. Gerade bei jenen Menschen, die sich durch das derzeitige politische System entmündigt und bevormundet fühlen oder die sich im Internet das Recht auf freie Meinungsäußerung ohnehin nehmen, könnte er aber erfolgreich sein. Unser ganz starker Verbündeter – das Internet? Einerseits als Informationsmedium, in dem wir ungesteuert unsere Meinung deklarieren, argumentieren und mit Interessierten diskutieren können. Dieser Blog und der Youtube-Kanal sind Medien, in der wir unsere politischen Positionen ungefärbt, ungefiltert und unabhängig mit den Menschen teilen können.

Das Internet als leicht erreichbarer Polit-Raum könnte aber auch ein Verbündeter für alle freiheitsliebenden, mutigen Menschen sein, die unsere Gesellschaft mitverändern und sich nicht bevormunden lassen wollen. Offene Plattformen auf öffentlichen Webseiten und Petitions- und Diskussionsportale könnten die Politik zwingen, aber auch unterstützen, den Staat schneller und effizienter weiterzuentwickeln.

Scharfe Wahlkämpfe mit inhaltlicher Auseinandersetzung

Bei Sprüchen wie „diese Wahl ist nicht egal“, „Zuerst Deutsch dann Schule“, „Linz ist Linz, Oberösterreich ist Pühringer“ und dem „Anschober-Effekt“ konnten wir wirklich nicht mithalten. Es stimmt: „liberale Politik. JETZT.“ war auch nicht besonders aussagekräftig und gerade diesen Platz hätten wir für eine kernige, inhaltliche Aussage nutzen sollen.

Parteien, die miteinander regieren, wollen sich gegenseitig nicht wehtun. Und daher kommt es auch zu keiner inhaltlichen Auseinandersetzung. Rudi Anschober hat sich die Latte sehr hoch gesetzt, wenn er in den nächsten Jahren 50.000 Arbeitsplätze schaffen will. Ein populistischer Versuch der Grünen, sich wirtschaftspolitisch zu positionieren – kein Einspruch des politischen Mitbewerbs. Doch seit wann schaffen Politiker Arbeitsplätze? Welche Konzepte stecken hinter „50.000 neuen Ökojobs“?

Diese inhaltliche Auseinandersetzung herauszufordern und Sprüchen auf den Grund zu gehen, sehe ich als Chance einer liberalen Partei, ihr Profil und den Markenkern zu schärfen und liberale Positionen zu verdeutlichen.

Match: Liberale Ideen gegen Steuermillionen

Das eine ist, Inhalte zu haben – für Linz hatten wir dazu 40 liberale Ideen ausgearbeitet. Doch wir müssen diese Ideen zu den Menschen transportieren und bundesweit über die Wahrnehmungsgrenze kommen. Dazu brauchen wir Verbündete, was wohl zu Beginn hart werden wird – gleichzeitig ist das aber auch die Chance, vom überzeugten internen Kreis in die Breite zu gehen. All das ist wohl auch nicht innerhalb von wenigen Monaten zu schaffen.

Das liberale Licht darf nicht immer kurz vor Wahlen aufflackern – auch wenn das vielen Menschen das sympathische „das Liberale Forum – Euch gibt’s noch“ herausgelockt hat. Um Vertrauen zu gewinnen und das Kreuz auch am Wahltag zu erhalten, müssen wir dauerhaft arbeiten und Inhalte pointiert formulieren. Auch wenn wir nicht in den Gremien vertreten sind – warum tun wir nicht einfach auf allen Ebenen so?

Wir treten dabei gegen ein System politischer Parteien an, das sich bequem aus dem Steuertopf finanziert. Das Verhältnis bei der Gemeinderatswahl in Linz lautete 6.000 Euro gegen 2,3 Mio Euro (1 Mio SPÖ, 750.000 ÖVP, FPÖ 350.000 und Grüne 200.000. Wir spielen also ein ungleiches Match, bei dem liberale Ecken und Kanten, Privatinitiative und privates Kapital unsere wichtigsten Waffen sein werden.

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KommentareTop

  1. Heimo 20.02.2010 16:30

    Tritt eigentlich das LIF auch für den Anschluss Südtiroles an Nord- und Osttirol ein?

    Antworten »

    Ronald J Pohoryles 21.02.2010 11:55

    ????? Wieso, wie kommen Sie auf diese Idee? Wenden Sie sich doch an Herrn Graf, p.A. Parlamentspräsidium oder, noch besser FPÖ, allenfalls auch Burschenschaft Olympia.

    Miriam Kofler 21.02.2010 13:17

    In einem gemeinsamen Europa, einem Europa der Regionen, ist diese Idee völlig veraltert.

    Heimo 27.02.2010 10:44

    Na geh… Herr Pohoryles. Eine solche Forderung sollte nicht nur die FPÖ oder diverse rechtsrechte Bewegungen vertreten.

    Auch das Liberale Forum sollte für ein “Großösterreich” eintreten.

    PS: Herr Pohoryles.. trotz unserer konträren Auffassung zu sehr vielen Sachverhalten diskutiere ich immer wieder sehr gerne mit Ihnen… Vielleicht gerade wegen unserer verschiedenen Meinungen!

  2. inetle 08.01.2010 06:19

    Hallo,

    iIch suche nach Informationen zum Thema Augen lasern.
    Ich bin stark kurzsichtig und würde mir gerne die Augen operieren lassen, um endlich
    ohne Brille leben zu können. Mich nervt die Brille wahnsinnig beim Sport oder beim abends weggehen.
    Leider vertrage ich überhaupt keine Kontaktlinsen… hab schon alles versucht
    Ich suche nach unabhängigen Informationen zu dem Thema. Also keine Seite einer Augenklinik oder eines Laserzentrums, die mir nur ihre Dienste verkaufen wollen…

    Wer kenn eine Seite für mich?

    Vielen Dank

    PS: Sorry falls das nicht das richtige Forum für diese Frage ist.

    Antworten »

  3. Bahdiulaunimi 18.12.2009 09:54

    Hello to All the Guests and Members,
    My PC worked slowly, too much errors. Please, help me to fix buggs on my PC.
    I used Windows XP.
    Thanks,
    Bahdiulaunimi

    Antworten »

    Heimo 20.02.2010 16:29

    Schreibe Deutsch, du Politwirrkopf!

    Ronald J Pohoryles 21.02.2010 11:57

    Bitte Schimpfworte nicht auf diesem Blog verwenden!
    Wieso sollte jemand keine in Europa durchaus gebräuchlichen Sprache verwenden?
    Und wieso ist ein Mensch, der Computer-Probleme hat und ´sich auf diese Seite verirrt hat, ein Politikwirrkopf?

  4. Ira Shanker 11.11.2009 16:17

    Super – ORF.at:

    Liberales Forum konstituiert sich neu
    Das Liberale Forum hat in Niederösterreich eine neue Landesorganisation konstituiert. Die Liberalen wollen nach dem enttäuschenden Ergebnis bei der letzten Nationalratswahl mit nur knapp über zwei Prozent jetzt Strukturen in allen Bundesländern aufbauen.

    Antworten »

  5. nikolaus in köln 06.11.2009 22:22

    Tja, das Leben kann so einfach sein, mann muss nur glück haben.
    Nikolaus Köln

    Antworten »

  6. swimimingboy 30.10.2009 17:29

    industrial butterfly valve

    Antworten »

  7. swimimingboy 27.10.2009 18:43

    ahl hockey

    Antworten »

  8. Gerald 24.10.2009 19:27

    Da steht eine Frage im Titel, die wir alle am liebsten selbst beantworten würden; dürfen/können ist eine andere Geschichte. Auch ich sehe die Chancen in Wien und anderen Städten, glaube aber auch an die Intelligenz am Lande, wo Freiheit weit mehr gelebt wird (werden kann) als in den dicht besiedelten Städten.
    **
    Wichtig erscheint mir Öffentlichkeit, und zwar die breite Öffentlichkeit. Nicht provokativer Aktionismus, auch nicht die für Feedback so wichtigen persönlichen Gespräche. *Aufblitzen mit interessanten Ideen.* Ideen die von den Menschen aufgegriffen und diskutiert werden (am Stammtisch, am Arbeitsplatz, in der Familie). Viel wurde über die Liberale Grundsicherung geredet, so viel, dass eine Großpartei das Thema ganz schnell überlagert und kastriert hat. Das war ein Erfolg, auch wenn’s ad hoc nichts gebracht hat.
    **
    Ausgearbeitete Konzepte sind schön und alle Achtung dafür, aber wohl kaum einer wählt in Österreich das LIF weil er glaubt dass das LIF in der nächsten Regierung sitzen wird. Auch wenn wir uns das wünschen, als intelligente Wesen sollten wir nicht davon ausgehen.
    **
    Ein Konzept das keine Partei zu verteten scheint ist die Bereinigung der Gesetze. Eine Reduktion auf das Wesentliche wäre eine echt Liberale Position. Der Ruf nach widerspruchsfreien einfach zu verstehenden Gesetzen das was in der Öffentlichkeit zu Diskussionen führen könnte: Gibt’s widersprüchliche Gesetze? Wer tut was dagegen? Wie wird dann entschieden? …
    **
    Liberalismus auf die Person bezogen, das betrifft die Menschen direkt. Wirtschaft, so wichtig sie für unsere Wohlstandsgesellschaft ist, ist im Denken der Wähler nicht soo präsent wie die eigene Person. Simpel, wird aber gerne mal übersehen.
    **
    Jeder soll Erfolgreich sein dürfen, privat und beruflich. Der Kampf für einen Abbau von Hindernissen ist ein liberaler Weg, staatlich gesteuerte Unterstützung ganz und gar nicht. Unterstützung ja, aber nicht gesteuert – die Steuerung übernimmt der Wettbewerb – survival of the fittest – das war und ist die langfristig erfolgreiche Strategie zu Wachstum & mehr Wohlstand für alle, auch wenn’s oft unpopuläre Opfer abverlangt.
    **
    Ich hoffe sehr bald in Wien die eine oder andere vom LIF verursachte Schlagzeile zu erleben – in ganz Wien, noch besser in ganz Österreich.
    **
    Viel Erfolg!
    **
    PS: Werd’ weiterhin dann und wann meine Gendanken hier ausschütten, wenn’s genehm ist, denn mir liegt was am LIF und da will ich mich nicht künstlich zurückhalten, auch wenn ich ‘nur’ ein Stammwähler bin…

    Antworten »

    Ira Shanker 25.10.2009 19:24

    Danke fürs Mitdiskutieren, Gerald.
    Wollte hier noch die heutige Pressemeldung des LIF Wien reinstellen – die Landesgruppe hat sich erfolgreich konstitutiert und plant die Kandidatur bei der Wiener Wahl: http://www.liberale.at/content/site/letztemeldungen/article/974.html#

    Informer 25.10.2009 22:36

    Erfolgreich? Bei 21 (!) anwesenden Parteimitgliedern von denen 90% Funktionäre sind? Im sechsköpfigen Vorstand ist auch keine einzige Frau dabei, solche Männerbünde kennt man eigentlich nur von der FPÖ..

    Die Wahrheitsverweigerung nimmt kein Ende.

    Deutscher Liberaler 25.10.2009 22:38

    Völlig richtig. Ein sehr guter Ansatz, klassisch liberal und in Österreich eine echte Marktlücke füllend. Sonst scheinen alle nur nach immer mehr staatlicher Reglementierung zu rufen. An Gesetzes- und Bürokratieabbau denkt niemand.

    Ich würde diesen Ansatz mit dem derzeit an Bedeutung gewinnenden Thema Datenschutz/Bürgerrechte kombinieren und beides anschaulich – an wenigen Beispielen – festmachen.

    Die Liberalen haben in Österreich – und ganz besonders in Wien! – eine echte Chance, da bin ich mir sicher. Die Nachfrage ist da, es muss nur das Angebot stimmen…

    Peter 25.10.2009 22:50

    @ Informer
    Ein Männerbund mit einer Bundessprecherin an der Spitze – Sie sind ja trollig!!

    Norbert 25.10.2009 23:28

    @Informer: wie sollen 90 % funktionäre sein, wenn es in wien bisher gar kein gewähltes organ gab? da fehlt etwas an der logik ;-)

    Informer 25.10.2009 23:53

    - Peter- wie viele Frauen sind im WIENER Vorstand?

    - Norbert – Funktionäre iS dass sie in der Partei mit Aufgaben betraut sind (u,a Bundesebene), es sind jedenfalls keine einfachen Parteimitglieder im herkömmlichen Sinn ;) Aber gut dass sie wenigstens nicht die erschreckend geringe Anzahl bestreiten

    Norbert 26.10.2009 00:05

    @informer: wie wäre es mit mit anpacken anstatt anschütten? ;-)
    haben sie eigentlich auch eine funktion oder aufgabe in der partei?

    Informer 26.10.2009 00:19

    Komisch dass berechtigte Kritik und Tatsachenfeststellungen als “Anschütten” bezeichnet wird. Wahrheitsverleugnung ist das, nichts anderes. Anpacken lohnt sich dort wo es zumindest theoretische Aussicht auf Erfolg gibt, aber wer nur 20 personen anlocken/organisieren kann, wird bei der Landtagswahl ordentliche Probleme haben. Davon abgesehen: ich habe andere Hobbys.

    Peter 26.10.2009 00:21

    @ Informer
    Soweit ich informiert bin, sind etliche Frauen bezüglich Kandidatur angesprochen worden, es haben auch Frauen kandidiert.

    Auch ich würde mir mehr Frauen im LIF Wien auf Entscheidungsebene wünschen. Da hat Norbert aber Recht: da müssen wir anpacken und aktiv auf Frauen zugehen. Nur so können wir den Frauenanteil erhöhen -für die Wiener Kandidatenliste ist jetzt genug Zeit.

    Was ich allerdings nicht will, ist ein Quotenzwang, wie es die Grünen haben. Kompetenz vor Geschlecht!

    Norbert 26.10.2009 00:29

    @informer: nur kritisieren, aber selber nichts beitragen wollen, das ist keine auszeichnung für sie. viel spass mit den “anderen” hobbys.

    Deutscher Liberaler 26.10.2009 00:32

    @Informer
    Das mag ja eine “Wahrheit” sein, die Sie da beschreiben, aber keine besonders relevante. Ich empfehle Ihnen mal, in einer deutschen Großstadt die Mitgliederversammlung der FDP zu besuchen. Da treffen Sie oft auch nicht wesentlich mehr Personen an. Die Chancen des LiF bei der Wiener Wahl hängen nicht davon ab, wieviele Leute zur Mitgliederversammlung kommen. Da gibt es viel Wichtigeres.

    Norbert 26.10.2009 00:58

    @ Deutscher Liberaler: Danke für diese interessante Information! Die FDP ist ja wirklich erstaunlich erfolgreich, auch wenn es jetzt bei der Bildung der Bundesregierung schon sehr schwer ist, Wahlversprechen umzusetzen. Was aber absehbar war …

    L.S. 26.10.2009 01:36

    Peter: seh ich auch so. Kompetenz ist was Vorrang hat. Das hält einen nicht davon ab, sondern sollte gerade zu ermuntern, auch Frauen mit ein zu beziehen.

    Informer 26.10.2009 03:07

    -peter: Wer redet von Quotenzwang?! Es hat eine einzige (!) Frau kandidiert. Der Landessprecher hatte mehr als genügend Zeit Frauen für die Landesorganisation zu gewinnen, dieser Zustand ist eine Bankrotterklärung für eine Partei die einst die Initatorinnen des Frauenvolksbegehrens für sich gewinnen konnte.

    Die Behauptung dass auf einen Parteitag der FDP in einer deutschen Hauptstadt nicht viel mehr als 20 (!) Mitglieder auftauchen muss als schlechter Scherz bezeichnet werden, selbst Schuld wer auf sowas reinfällt. Der Deutsche Liberale (der vermutlich nicht mal einer ist) verbreitet ja seither Durchhalteparolen, Ziel: ist eh alles Leiwand, alles nach Plan. Scheinbar will es niemand wahrhaben, die Leute die mitmachen werden von Treffen zu treffen immer weniger, ich rufe in Erinnerung dass beim ersten Treffen in der Sargfabrik um die 40 Leute teilnahmen (eh schon niedriges Niveau), seitdem ist viel Zeit vergangen um neue Leute zu gewinnen, das Gegenteil wurde erreicht.

    Schönreden bringt nichts, um Verbesserungen einzuleiten muss man Tatsachen ins Auge sehen.

    L.S. 26.10.2009 10:57

    Informer: einerseits richtig was Tatsachen ins Auge sehen, nicht einem Selbstbetrug aufsitzen, betrifft. Andererseits kann man nicht für alles das LIF verantwortlich machen. Die Versäumnisse bei der Chancengerechtigkeit sind eben auch Tatsachen – und betreffen auch Frauen, aber nicht nur.

    Aus meiner Sicht ist es relativ einfach: Wenn man will, dass sich Leute für eine Sache engagieren, dann braucht es dazu Anreize, die überzeugen. Diese zu erarbeiten ist der erste Schritt, nicht einer der irgendwann mal kommt. Dabei spielen eine klare Werteorientierung und eine erlebbare Haltung zu bestimmten Themen sowie ein klar erkennbarer, konkreter Nutzen eine wesentliche Rolle. Wenn da nichts ist, dann schwindet das Interesse, ganz einfach.

    Deutscher Liberaler 26.10.2009 16:36

    @Informer
    Ich bin seit 30 Jahren FDP-Mitglied und kann Ihnen versichern, dass die Leute sich falsche Vorstellungen machen von der Zahl der wirklich Aktiven in einem Kreisverband. Das ist oftmals ein ganz kleiner Kreis. (Bei uns bilden Landkreise und kreisfreie Großstädte jeweils einen Kreisverband und “Parteitage” sind nichts anderes als Mitgliederversammlungen. Und die sind in “toten Zeiten” – also außerhalb von Wahlkämpfen usw.- auch oft sehr schlecht besucht) Natürlich steht die FDP organisatorisch viel besser da als das außerparlamentarische LiF, da sie über ausgestattete Fraktionen in den Rathäusern und über hauptamtlich besetzte Landesverbände verfügt usw. Aber das war auch schon anders. Es gab Zeiten, da war die FDP aus den meisten Landtagen und Rathäusern verschwunden. Bei Versammlungen berichteten die Medien spöttisch, die Partei könne sich auch in einer Telefonzelle treffen…Und dennoch gelang das Comeback! Natürlich ist das beim LiF schwieriger, aber das Wählerpotenzial ist da. Man muss eine Strategie entwickeln und am Aufbau arbeiten. Oder was ist denn Ihr Gegenvorschlag, lieber Informer?

    Informer 26.10.2009 17:16

    -Deutscher Liberaler- Sukkus ihres langen Beitrags= Zurücknahme ihrer absurden Behauptung die FDP würde bei Mitgliederversammlungen (= Parteitagen in einer Hauptstadt) oftmals nicht viel mehr als 20 Personen zusammentrommeln. Die Rede war übrigens nie von Aktiven sondern von einfachen Parteimitgliedern. Ich brauche aber nicht nach Deutschland zu schielen um festzustellen dass die Zahl immer geringer wird. Beim Programmevent In der Sargfabrik waren es ungef. doppelt so viele Teilnehmer.

  9. Julian 23.10.2009 00:17

    Wieso werde ich, wenn ich die Seite des Liberalen Forums Tirol anklicke, wieder auf die Seite des Bundes-LIF zurückgeschickt/umgelenkt?

    Kann das jemand erklären?

    Antworten »

    Informer 23.10.2009 01:01

    Der Bundessprecher-Stv. Otto Handle (Tiroler) ist zurückgetreten. Scheinbar hängt das damit zusammen.

    guy inkognito 23.10.2009 23:53

    nein, die umleitung ist schon sehr lange so. aber warum handle zurückgetreten ist bzw. warum sowas gar nicht kommuniziert wird, ist mir ein rätsel …

    Informer 24.10.2009 02:50

    stimmt, streitereien im lif sind ja nix neues ;)

    Inge B. 24.10.2009 18:14

    Private Gründe, soweit ich informiert bin – übrigens aus einem offiziellen mail des Präsidiums. Gerade in einer Partei, wo alle ehrenamtlich arbeiten, wundert es mich nicht, wenn der eine oder andere den Schwerpunkt eher privat oder beruflich ansetzt, als politisch.
    Also bitte informieren, statt falsche Gerüchte verbreiten.

    guy inkognito 24.10.2009 19:38

    @inge b.: danke für die info; die öffentlichkeitsarbeit in dem bereich lässt etwas zu wünschen übrig, ist ja nicht nix, wenn plötzlich der stv. parteichef zurücktritt. und das gerücht “streiterei” liegt da halt leider nahe, wenn’s gar keine info gibt …

    Informer 26.10.2009 03:10

    Inge.B – vielleicht informieren sie sich über die Vorfälle mit O.Handle in Oberösterreich während der Phase der Gemeinderatswahl..kurze Zeit später tritt er aus familiären Gründen zurück..solche Begründungen hats in der Politik noch nie gegeben, natürlich keinerlei kausaler Zusammenhang.. ;)

    L.S. 26.10.2009 11:02

    Informer: diese Aussage ist erklärungsbedürftig. Mir ist nicht bekannt, dass Otto Handle für irgendwelche Vorfälle in OÖ verantwortlich gewesen wäre.

    Gelbzeug 26.10.2009 12:48

    also ich habe mir die meldungen von ‘informer’ jetzt gegeben: da werden nur gerüchte gestreut (”vorfälle” von denen selbst die oberösterreicher nichts wissen) und da wird nur kritisiert, ohne sich selber einbringen zu wollen, um zu verbessern (zum beispiel um frauen zu gewinnen), aber dann hat man ja “andere hobbys”.

  10. Deutscher Liberaler 21.10.2009 22:02

    L.S. Thema Datenerhebung/Wählerpotential :
    Das Potential für das LiF ist in Wiens insgesamt außergwöhnlich groß. Es muss nur gehoben werden…
    Trotz der schlechten Performance bei der Nationratswahl 2008 mit den Skandalgeschichten und bundesweit nur 2,1 % waren es in Wien über 4 %. Besonders starke Bezirke waren Neubau (7,9%), Mariahilf (7,5%), Josefstadt (7,5%), Innere Stadt (7,0%), Alsergrund (7,0%), Währing (6,0%).
    Für ein Mandat im Bezirksparlament braucht man etwa 2,5%, in einigen Bezirken auch weniger. Also: Das ist durchaus zu schaffen, wenn man es professionell und zielstrebig anpackt. Wenn nicht hier, wo sonst?!! Und das wäre doch mal ein Signal! Wichtig ist allerdings auch ein Antritt und eine Kampagne für ganz Wien, denn das verbessert die Sichtbarkeit insgesamt und damit die Chancen in den Bezirken. Außerdem: Überraschungen sind immer möglich.

    Antworten »

    L.S. 22.10.2009 13:49

    Ja, Wien hat da sicher noch Potenzial, wenn auch die Situation ohne “breit wahrgenommenen Zugpferd” und nach dem Ausscheiden sicher eine andere ist. Auch nicht zu vergessen der Einfluss der Krise und dem Mainstream-Verständnis von “Neo-Liberal”. Aber das mal dahin gestellt.
    Stimmt, wo sonst wenn nicht in Wien. Ich möchte nur erwähnen, dass je genauer man die Situation schon vorab kennt, desto genauer man dann auch darauf aufbauen kann. Da wäre eine aktuelle Umfrage durchaus zweckmäßig, da die eigene Einschätzung sehr weit von dem abweichen kann, was die “über die man spricht, für die man (angeblich) da ist” dann tatsächlich meinen.

    Lieber Aal 22.10.2009 21:53

    “Auch nicht zu vergessen der Einfluss der Krise und dem Mainstream-Verständnis von “Neo-Liberal””

    was besseres um sich von den grünen od. der övp abzugrenzen kann einer liberalen partei nicht passieren, derzeit ist aufgrund des reflexartigen wunsches nach mehr staat sehr viel platz für eine liberale partei. die fdp in deutschland macht es vor wie man hier strategisch richtig vorgeht.

    L.S. 22.10.2009 23:57

    Stimmt Aal, wenn man nur mal erklären würde dass liberal eben was anderes ist als libertär, dass Freiheit ohne Verantwortung zu Beliebigkeit führt und dass die zentralen Prinzipien Rechtsstaat und Menschenrechte die BASIS für liberale Politik sind. Ohne dem Begriff der Nachhaltigkeit und mit dem Propagieren von Feindbildern wird das schwer gehen.

    Julian 23.10.2009 00:05

    Das LIF muss unbedingt in Wien antreten, und da sollten wir uns vor allem auf unsere Hochburgen stürzen.
    Man sah ja auch bei Katastrophenergebnissen wie 2008, dass da viel für die Gelben drinsteckt.

    Aber bitte keine “Halbes-Herz”-Kampagne; das LIF sollte in der Öffentlichkeit mindestens so präsent sein wie beim Nationalratswahlkampf vergangenen Jahres.

  11. Deutscher Liberaler 19.10.2009 02:04

    Ich lese soeben: Landtagswahl in Wien ist genau in einem Jahr. Die Zeit braucht man auch und muss sie jetzt zielstrebig nutzen. Gerade bei kleiner Mannschaft. Da muss jetzt ein “Masterplan” her: Monat für Monat mit medienwirksamen Aktionen und Veranstaltungen auf sich aufmerksam machen, prominente Unterstützer oder Kandidaten rekrutieren – auch in den Bezirken. Sichtbaren “Vorwahlkampf” in Phasen entwickeln und organisieren. Jetzt mit der “Sponsorensuche” beginnen, einen professionellen Hauptwahlkampf vorbereiten. usw. usw. Und natürlich an einer treffsicheren Botschaft feilen, mit der man eine “Marktlücke” schließen kann. Dabei nicht nur lokale, sondern auch grundsätzliche Themen platzieren. Dann bekommt man auch mehr als 0,5 %

    Es reicht sicher nicht, 4 Wochen vor der Wahl damit anzufangen, dann ein paar Plakate zu kleben und auf den “Internetwahlkampf” zu hoffen…

    Antworten »

    Ira Shanker 19.10.2009 14:55

    Ja, volle Unterstützung – da haben Sie recht!

    Basis 19.10.2009 21:35

    Das ist absolut illusorisch da man im LIF überfordert ist. Sogar wohlgesonnene Persönlichkeiten die an LIF Veranstaltungen teilnahmen wie z.B Hans G. Zeger wenden sich ab, er kandidiert 2010 für die Grünen.

    Deutscher Liberaler 20.10.2009 01:21

    Also wenn sich jemand “abwendet” statt mit aufgekrempelten Ärmeln mitzumachen und die Defizite zu beheben – und sich lieber einer mit Geldmitteln reich gesegneten und etablierten Organisation zuwendet – war man wohl nicht ganz so wohlgesonnen…

    10 bis 15 wirklich engagierte, motivierte und effizient mitarbeitende Leute reichen aus, um eine solche Kampagne auf die Beine zu stellen. Ich spreche aus Erfahrung!

    L.S. 20.10.2009 06:52

    Das Wesentliche ist sicher auch die Datenerhebung. Ohne genaue Kenntnis der potenziellen und tatsächlichen Unterstützer/Wähler, gelistet nach Stadtteilen, Straßen, … ist schon mal die Effektivität ziemlich rasch dahin. Und man sollte auch hier den Mut zur Wahrheit haben und den Leuten reinen Wein einschenken. Wenn die Situation derzeit nicht mehr hergibt als x%, dann sollte man das auch offen sagen – und das Engagement der Leute schon im Vorhinein damit abstimmen.

    Inge B. 20.10.2009 20:55

    @ Deutscher Liberaler
    Wohlgesonnen vielleicht schon, aber nicht überzeugt von liberalen Werten. Die kann man bei den Grünen ganz sicher nicht umsetzen.

    L.S. 21.10.2009 07:51

    Inge: wenn Du das mal bitte etwas ausführen könntest …
    Hans Zeger ist Obmann der ARGE Daten und speziell im Bereich des Datenschutzes und der Privatsphäre tätig, eine etablierte Persönlichkeit mit ziemlich klaren liberalen Positionen (Grund- und Menschenrechte, gegen Datenverknüpfungen, Selbstbestimmungsrecht, gegen Vorratsdatenspeicherung, biometrische Chips, …)

    Inge B. 21.10.2009 14:38

    L.S.: da mußt Du Herrn Zeger selbst fragen, warum er für die Grünen und nicht für das LIF kandidieren will. Die Entscheidung hat er getroffen.
    Kann schon daran liegen, daß es bei den Grünen einfacher ist.

    L.S. 21.10.2009 15:29

    Inge: naja, das ist schon eine etwas andere Aussage …

    Inge B. 21.10.2009 19:06

    L.S.: Wäre ja interessant – fragen wir doch Herrn Zeger warum er für eine Partei kandidiert, in der kommunistische und radikalfeministische Positionen ihren Platz haben. Bei der Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes müßte er da schon das erste Problem haben – vorausgesetzt er sieht sich als Liberaler.

    Hans G. Zeger 22.10.2009 06:01

    Da ich in dieser Diskussion direkt angesprochen wurde, möchte ich in ein paar Worten meine Grün-Kandidatur begründen. Die Entscheidung habe ich mir, auch auf Grund des Wahlprozesses sehr gründlich überlegt.

    Österreichs Politik hat einen grauenvollen Tiefstand erreicht und ich fürchte es geht noch weiter hinunter. Bedrückend ist die völlige sachliche Überforderungen eine ganzen Reihe von Ministern (Fekter, Bandion-Orthner, Bures) und anderer Politiker, wobei es gar nicht um deren ideologische Positionen geht, über die man diskutieren könnte, sondern sie verstehen ihr Handwerk schlicht und einfach nicht. [Sorry, dass es in allen drei Fällen Frauen sind.]

    Wien droht ein grauenvolles Jahr im Gockelduell zwischen einen Schrebergartenpopulisten und einem Hetzer.

    Die ÖsterreicherInnen, aber besonders die WienerInnen sind hart arbeitende und tüchtige Menschen. Ich bin der Überzeugung, dass sie es satt haben mit Pseudo- und Scheinpolitik, mit Nebensächlichkeiten und Kleinkram hingehalten zu werden, statt dass die großen Probleme der sozialen Konflikte und Sicherheit, bundeseinheitliche Konzepte für Bildung und Gesundheit oder ordentlicher Bevölkerungspolitik gelöst werden. Diese Menschen suchen längst neue Perspektiven.

    Warum nicht das alles beim LIF? Nun Österreichs Parteienlandschaft ist sehr starr und neue Gruppen und Initiativen haben es, aus verschiedensten Gründen extrem schwer zu starten. Damit bleibt nur die Entscheidung allein recht zu behalten oder mit einer Gruppe, die in Summe Hoffnung für Österreichs Zukunft bietet, zu arbeiten.

    Herzliche Grüße
    Hans G. Zeger

    PS: Ich halte den Prozess der Grünen in einer Delegiertenversammlung die Kandidatenliste zu erstellen, als demokratisch sehr wichtig und richtig. Derartige Verfahren sind, inklusive USA-Wahlen, längst Normalität in zivilisierten Ländern. Das Auswahlverfahren geht jedoch weit über das hinaus, was die österreichische politische Landschaft üblicherweise trägt und überfordert oft Medien und Menschen. Ein Verfehlen der Kandidatur wäre in jeder Demokratie ein ganz normaler Teil eines Auswahlverfahrens, nicht jedoch in Österreich. Hier wird daraus rasch ein Scheitern konstruiert und viele Menschen fürchten eine Beschädigung ihrer Reputation. In diesem Sinne hoffe ich mit der Kandidatur ein Zeichen zu setzen und Menschen aus allen Fachbereichen Mut zu machen, sich zu den aktuellen politischen Entwicklungen öffentlich zu äußern. Es muss ja nicht gleich eine Kandidatur sein.

    L.S. 22.10.2009 13:10

    Lieber Herr Zeger,

    herzlichen Dank für Ihre klare und sachliche Stellungnahme. Sie ist auch, so denke ich, eine realistische Einschätzung der Gegebenheiten.

    Es ist gar nicht notwendig, daraus einen Ideologie-Kampf zu stricken sondern es genügt zu sehen was ist.

    Danke nochmals für Ihr Feedback, sicher auch für das LIF eine wichtige Rückmeldung darüber dass der Blog durchaus wahrgenommen wird ;)

    L.S. 22.10.2009 13:28

    Inge: mir persönlich ist es jedenfalls auch lieber von vornherein zu wissen woran ich bin und mir dazu überlegen zu können wie ich dazu stehe als unter der Vorstellung unzutreffender Annahmen und Aussagen irgendwann drauf zu kommen, dass das was behauptet wird mit dem was gelebt wird manchmal nur wenig Deckungsfläche hat. Gerade bei den Grund- und Menschenrechten. Ich kann mir nur wünschen, dass Herr Zeger mit seiner Arbeit weiterhin erfolgreich ist. Denn das ist mir viel wichtiger: Dass kompetente Menschen in der Politik tätig sind, auch wenn sie nicht bei meiner “Wunschpartei” sind.

    Julian 23.10.2009 00:11

    Ich finde es von Herrn Zeger trotzdem schade, dass er hauptsächlich danach geht, wie hoch die Chancen für den Einzug in den Landtag stehen.
    Träten nämlich alle Kandidaten anderer Parteien, die so denken, für das LIF an, führen die Liberalen auch ein besseres Ergebnis ein.

    Und so ist es jedoch wie immer in Österreich: Da die freisinnig denkenden Menschen keine Chance für eine solche politische Bewegung sehen, schließen sie sich jenen Parteien an, die für sie die zweite Wahl ist (ÖVP, Grüne, BZÖ (=Bucher)) und so wird es immer schwieriger, eine durch und durch liberale Partei zu Erfolgen zu führen.

    Das ist sehr, sehr schade !!

  12. Julian 17.10.2009 23:13

    Was mir beim Liberalen Forum abgeht, ist eine Positionierung zu tagespolitisch aktuellen Themen, wie es ja auch bei den Parlamentsparteien geschieht.

    Es muss ja kein Proseminar werden, aber ein kurzer Artikel, oder zumindest eine Presseaussendung, wäre mehr als angebracht !!

    Antworten »

    Le Guignol 20.10.2009 16:58

    Volle Zustimmung, das LIF ist für die breite Masse einfach nicht präsent und noch schlimmer: auch die politisch einigermaßen Interessierten kennen oftmals die Position des LIF zu Thema XYZ nicht, weil eben keine veröffentlicht wird.

  13. L.S. 16.10.2009 02:13

    Als “BZÖ-Kopie” geht’s sicher nicht, das sollte eigentlich jedem klar sein.

    Wer nur von sparen wir uns dies, sparen wir uns das redet und gesellschaftspolitisch ziemlich beliebig ist, fragt man sich was soll das dann in zweifacher Ausfertigung? Da kann sich der kleinere ja dann eh auch gleich selbst wieder wegsparen – denn Geiz ist ja so geil …

    Antworten »

  14. lisi 16.10.2009 02:03

    Vollkommen richtig! Was wir brauchen ist endlich ein Strategiewoekshop – wie in Linz besprochen – um die Themen zu konkretisieren und dann eine Umsetzungsstrategie zu entwickeln. Wir sind noch ein kleines Trüppchen und können uns nicht mit Blümchenthemen verzetteln.Derzeit könnten Bildung, Wirtschaft (immerhin hätten wir gerade eine Krise), Bürgerrechte und Europa auf unserer Agenda stehen. Und dazu muß man halt ordentliche Pressearbeit machen und nicht nur in Blogs lamentieren und andere kritisieren!

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    L.S. 16.10.2009 02:31

    Stimmt, das Hinpecken auf andere statt es selber besser zu machen vergrault die Leute mit der Zeit … Sprache, Begriffe und Haltungen, die keinen Schutz vor Unrecht bieten sind schädlich fürs Kreativpotenzial und die Motivation, man könnte ja selbst auch der Nächste sein.

    Und noch etwas ist wichtig, das im NPO-Bereich leider sehr oft vergessen wird: die “psychologische Bilanz”, also die Balance von Anreizen und Beiträgen. Wenn die aus dem Lot ist, dann kommt auch nichts außer Sprachblasen … also nicht wundern, ändern. First things first.

  15. Deutscher Liberaler 16.10.2009 01:19

    Das Programm des LiF ist in Ordnung, aber die Partei muss jetzt auch kontinuierlich nach Außen sichtbar werden: Mit politischen Initiativen, Veranstaltungen, relevanten Vorschlägen, die medial transportierbar sind usw. Und sie muss Verbündete suchen: bei Journalisten, Leuten der Wirtschaft und der Wissenschaft. Kurzum: Das LiF muss kampagnefähig werden. Derzeit ist es für die Österreicher gar nicht existent.

    Dazu gehört auch eine thematische Konzentration und Zuspitzung. Beispiel: Das Thema Bürgerrechte, Datenschutz usw. gewinnt derzeit wieder stark an Bedeutung – siehe Piratenpartei in Deutschland. Eigentlich wären die Liberalen für diese Bewegung das klassische Auffangbecken. Und es wäre geradezu tragisch, wenn das in Österreich am LiF vorbei liefe. Aber die Liberalen müssten das Thema auch offensiv besetzen!!! Kombiniert mit 1 oder 2 aktuellen Themen im wirtschaftlich-ordnungspoltischen Bereich – etwa zum Problemfeld Entbürokratisierung und Mittelstandsförderung – ließe sich Sichtbarkeit mit Profil herstellen.

    Antworten »

  16. Unternehmer 12.10.2009 02:01

    Im Grunde stehen wir vor der gleichen Situation wie die Grünen vor zwanzig Jahren. Sie hatten ein gemeinsames Ziel an dem sie gearbeitet haben, bis sie in den politischen Gremien drinnen waren. Sie wurden wahrscheinlich genauso belächelt wie wir heute und viele ließen sich eben von den Zielen trotzdem nicht abbringen.
    Das Internet bietet eine große Chance, Ideen kostengünstig zu transportieren und das sollten wir als Liberale auch nutzen. Es kann allerdings nicht das einzige Medium sein – viele Menschen sind nicht aktiv im Internet präsent. Daher sollten wir zusätzlich auf altbewährte Medien wie Zeitungen, Ausstellungen, Diskussionen, etc. setzen.

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    Bastl 12.10.2009 21:29

    hmmm im gegensatz zu den grünen vor zwanzig jahren, waren wir bereits im nationalrat und div. gemeinderäten vertreten…

    Inge B. 13.10.2009 17:09

    Ja, und das kann sogar ein Vorteil sein. Weil im Liberalen Forum bereits Erfahrung steckt, auf der wir aufbauen können.

    Kurt 13.10.2009 22:08

    Erfahrung? Aufbauen worauf? Nehmen wir zur Kenntnis, nicht wahrnehmbar zu sein. Die wirkliche Chance ist, auf keine Klientel Rücksicht nehmen zu müssen. Liberale Ideale und Visionen ausdrücken wenn auch die kurzfristige Umsetzung nicht möglich erscheint. Beispiele:
    Kammerunwesen – abschaffen
    Neun Landesregierungen für 8 Mio Bürger – 2 sind genug
    Justiz, Bildung u.s.w. Verlangen wir auf Basis der liberalen Grundsätze das scheinbar Unmögliche, verschaffen wir uns damit Gehör und schaffen wir uns damit Feinde.

    lisi 14.10.2009 06:06

    Es hat jeder der p.t begnadeten blogger selbst in der Hand, die Wahrnehmbarkeit des LIF zu ändern: Stimmt Positionen in den Landesgermien ab und schreibt als LIF Leserbriefe an die Tageszeitungen des Landes! Wahrnehmbarkeit ist ganz sicher eine Bringschuld von uns und keine Holschuld der Presse. Alle unsere intellektuell ausgesprochen hochklassigen Sispute im Blog erfreuen sich nur InsiderBeliebtheit. Deutlich unterbelichtetere Mitstreiter pllaudern unbekünnert in Mikrofone – und wir können uns dann in unseren internen Blogs wieder aufregen. Wollen wir das wirklich so?

    Ira 14.10.2009 16:48

    @ lisi
    Recht hast. Raus mit uns, damit wir sichtbar und hörbar werden.

  17. Werner Becher 08.10.2009 20:29

    Rudi Anschober will also in den nächsten Jahren 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen – dazu eine Frage: Wieviele Arbeitsplätze hat ER SELBST in seinem Leben bisher schon REAL geschaffen (Planposten im öffentlichen Dienst zählen nicht) -> ich vermute NULL!

    Sollten es nicht NULL sein, dann bitte ich um Nennung der konkreten Jobs, da mir kein einziger von Berufspolitikern tatsächlich geschaffener Arbeitsplatz außerhalb des öffentlichen Dienstes bekannt wäre.

    Ich kenne jedenfalls aus der Realität nur Arbeitsplätzen, die von ach so bösen Unternehmen und gierigen neoliberalen Unternehmern geschaffen wurden :-)

    Politiker heften sich dann in der Regel gerne irgend welche anonymen und nicht nachvollziehbaren Statistiken auf ihre Fahnen und glauben dann tatsächlich, sie hätten irgend jemandem einen Job und damit ein Einkommen besorgt.

    Ob man einen Job erschaffen hat, kann man dabei eigentlich ganz einfach daran erkennen, ob man dafür am Monatsende auch einen Gehalt von seinem eignen Geld bezahlen/überweisen muss – wäre also gar nicht so schwer zu überprüfen ….

    Antworten »

    Unternehmer 08.10.2009 21:59

    Anschober schafft 50.000 neue Arbeitsplätze – da kann ich ja nur lachen. Das Problem ist aber auch, dass diese europaweite Kampagne schon voll zu greifen beginnt und selbst Journalisten solche Wahlslogans ernst nehmen.

    Inge B. 08.10.2009 22:08

    Anschober meint, bereits 15.000 Jobs geschaffen zu haben und hat dafür sogar eine Studie erstellen lassen:

    http://www.anschober.at/politik/presse/898/anschobers-energiebilanz-2003-2009–die-energieziele-2015

    Alle reden von Arbeitsplätzen – wir schaffen sie. Die Energiewende, die grüne industrielle Revolution, bringt grünes Wachstum: in dieser Legislaturperiode wurde OÖ weltweit zum Vorreiter einer neuen Energiepolitik – durch den Beschluss der Energiewende und durch den Start der Umsetzung. Heute sinkt in OÖ erstmals der Energieverbrauch und steigt die Verwendung Erneuerbarer Energieträger massiv an. Bereits 150 Gemeinden arbeiten in ihrem Gemeindegebiet an der Energiewende und 15.000 Arbeitsplätze sind entstanden. Für die nächste Legislaturperiode setzt sich Anschober besonders hohe Ziele. Denn die nächste Legislaturperiode entscheidet über die Energiewende.

  18. Nikola 06.10.2009 22:07

    Ach ja und ich sehe das auch als eine missionarische Aufgabe, die missionarischem Eifer erfüllt werden sollte. Liberale müssen aufhören sich von linken Sprüchen einlullen zu lassen, sondern auf Konfrontationskurs gehen. Das was die Linke den Liberalen ans Bein ketten will, ist die Schuld für die Finanzkrise. Doch stimmt das so? Wer hier wieder mal versagt hat ist die Institution Staat, die mit den schnellen Leben in der Wirtschaftswelt nicht mithalten kann, um die Gesetze und Regel so anzupassen, dass sie mit dieser Dynamik mithalten können. Schuld daran ist auch eine lange Ereigniskette. Bis der Puls aus der Wirtschaft vom Bürger zu den Entscheidern gelangt ist, ist es schon zu spät. Aufgeblähte Apparate, unflexible Bürokraten sind wie in Reihe geschaltet Widerständen, die die Signal von unten nach oben verzögern, abschwächen und auseinanderlaufen lassen. Wer ist noch Schuld an der Finanzkrise? Unmüdige Bürger, die sich haben faule Kredite aufschwatzen lassen. Bürger, die auf Autoritäten vertrauen anstatt auf ihren wirtschaftlichen Sachverstand. Auch das ist die Aufgabe von Liberalen, Autoritäten niederzuringen, und auch das ist ein Feld, dass sich die lahme Linke seit 1968 infiltriert hat. Doch wie weit soll das noch gehn. Wie lange soll der Kampf der Linken gegen Rechts dauern, und unter Rechts verstehen die alles was nicht ihre Meinung teilt.

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  19. Nikola 06.10.2009 21:55

    Meine liebste Idee wäre auch ein Programm Neoaufklärung über Bürgerrechte und Religionsfreiheit. Das übertrifft den Rahmen dieses Blogs…aber trotzdem einige Fragen? Was ist der geistige Rahmen, die geistige Welt, der geistige Kosmos unserer Zeit? Wenn wir von Kosmos reden, so reden wir von Ordnung! Im Mittelalter gab es eine feste Rangordnung: Kaiser, König, Edelmann, Bürger, Bauer, Bettelman! Doch wo soll man sich selber in einem zusammenwachsenden Europa einordnen? Was ist die Zange die alle Europäer zusammenhält, was ist die Käseglocke unter der sich alle Europäer wieder finden? Und was passt hier nicht rein, und was gehört verdammt? Das Wort wir sind Fair, das Wort wir sind gegen Diskriminierung ist mir einfach zu wenig? Liberale müssen sofort aufplärren, wenn Bürgerrechte angegriffen werden! Das tut die Linke ja auch wegen jedem Pfurz. Die Linke findet es auch in Ordnung Castro und Chavez, Mao und rot China zu lobpreisen, und das freiheitsstreben der Tibeter dem Kommunistischen Maniffest unterzuordnen, und sie können, das tun, weil links in unserer Gesellschaft mit Gut, Besser und Fortschritt gleichgesetzt wird. Das ist der Common Sense. Die Aufgabe einer liberalen Partei wäre es das zu ändern! Links bedeutet Unfreiheit, Diktatur, Mauerbau, Gulag, Stalin, Polpot, Massenmord. Wenn Linke den Kapitalismus als System beschreiben, dass den Krieg in sich trägt wie die Wolke den Regen, dann möchte ich einmal wissen welchen Inhalt der Sozialismus eigentlich in sich trägt? Ich möchte auch diskutieren über Toleranz und Gleichgültigkeit. Ich bin der Meinung, dass sich viele für tolerant halten, in wirklich aber eher gleichgültig sind. Ich bin auch der Meinung, dass es keine europäische Kultur gibt, sondern tausende von Subkulturen. Die christlichen Kirchen bilden zum Beispiel solche Mikrokosmen. Reden wir doch einmal darüber welche Mikroorganismen dem europäischen Körper gut tun, und welche ihn krank machen. Liberale sollten führend vorangehen, diese Diskussionen dieser Art anzustossen und auszulösen. Liberale müssen anfangen diese Felder wieder für sich zu erobern.Es ist die Aufgabe der liberalen das unsagbare auszusprechen: Der KAISER ist ja nakt. Viele Liberale sind nach 1968 geboren. Uns wurde der Gutsprech schon mit der Muttermilch eingeflöst. Wir durften demostrieren gegen Kapitalismus, gegen Startbahn West und Wackersdorf, doch niemals hat es jemand ernstlich gewagt, die Linke und ihre Ideen anzugreifen. Linkes Gedankengut war aufeinmal Gedankengut der Mitte. Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn Liberale die Linke wieder an ihren Platz an der Bande verweisen würden. Liberale sollten anfangen sich endlich ernsthaft zu wehren und sich ihren Platz in der Mitte zurückerobern.

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  20. Nikola 06.10.2009 02:40

    Und vor allem eines noch! Das BÜRGERGELD ist eine liberale IDEE, und nicht eine der Sozialisten!

    Antworten »

  21. Nikola 06.10.2009 02:39

    Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass die FDP versucht in Deutschland das Bürgergeld einzuführen! Endlich! Keep your eyes open on Germany!…Wie kann man liberale Gedanken an den Mann bringen: Wie wäre es mit einer Ausstellung, einem Schauraum Liberalismus in Österreich! Ausstellungsräume gibt es genug, freiwillige Helfer vielleicht auch… mit den Leuten in Kontakt treten und sie einladen mitzubauen an einem liberalen Österreich. Vielleicht kommen gerade die 384 die am 27.09.2009 liberal gewählt haben :-) ich würde die Leute eh gern kennenlernen!
    Ich hatte gestern wieder eine “schnaubende” Diskussion! Die Leute verwechseln den konservativen NEOLIBERALISMUS der Manchesterschule mit dem ordoliberalen Kurs der österreichischen Liberalen. Die Leute schieben den Liberalen in Österreich die Schuld in die Schuhe für die Finanzkrise! Mann das ist echt hart! Daher würde ich auch sagen, dass in der Ausstellung die Ursachen, der Verlauf der Finanzkrise dargestellt werden soll, was Geld ist, wie es erwirtschaftet wird, warum der Staat schulden macht, und wie Liberale darüber denken! Liberales Gesellschaftsbild, Trennung von Kirche und Staat und so weiter

    Antworten »

    Laurent Straskraba 06.10.2009 21:02

    Eine solche Ausstellung/Collage/Zusammenfassung, … finde ich eine sehr gute Idee. Mal alles zusammen holen auf einen Ort, das erklärt was Liberalismus ist, worauf er sich begründet, wer ihn als Person vertreten hat, was erreicht wurde, welche Bandbreite es dabei gibt, wo das LIF darin positioniert ist, etc.

    günter eckerstorfer 07.10.2009 01:50

    vorschlag: eine wanderausstellung durch alle 9 landeshauptstädte

    Ira Shanker 07.10.2009 01:52

    Ausstellungsraum könnte aber auch im Internet sein: Kurzvideos zu verschiedensten Themen.

    günter eckerstorfer 07.10.2009 04:12

    ausstellung im internet sehe ich zusätzlich. wichtig wäre bei einer ausstellung im realen raum, dass zu bestimmten zeiten wer vom lif vor ort ist, mit dem/der man diskutieren kann und fragen stellen kann.

    Nikola 07.10.2009 21:08

    das brückenkopfgebäude steht leer und wird renoviert ich suche im moment nach modellbauern und zeichnern und fotographen

  22. Morten 05.10.2009 19:42

    Christoph Kotanko über die Chancen einer Liberalen Partei – BITTE UNBEDINGT NUTZEN:

    Seit dem politischen Selbstmord des LIF sind die potenziellen Interessenten heimatlos. Selbstverantwortung, Unternehmergeist, Wettbewerb, Leistung, Rechtsstaatlichkeit, individuelle Freiheit, Toleranz – zu diesen Themen gibt es in den heutigen Parlamentsparteien viel mehr Worte als Werte.

    Spurenelemente sind beim BZÖ vorhanden, doch die einzige relevante Landesgruppe, Kärnten, will – wie Straches FPÖ – alles andere als liberal sein. Die Grünen wissen nicht, was sie wollen sollen. In der ÖVP muss man Liberale im klassischen, angelsächsischen Sinn mit der Lupe suchen. Die Programmdebatte, die Josef Pröll vorantreibt, sollte das Beamtengewerkschaftsdenken zumindest mildern. Die SPÖ ist staatsfromm, ein Umdenken nicht zu erwarten.

    Eine erfolgreiche deutsche Koalition könnte in Österreich die Nachfrage nach liberalen Angeboten stimulieren. Bis dahin müssen sich die “schweigenden Bürger” (©Heinrich Treichl) gedulden.

    Antworten »

    günter eckerstorfer 05.10.2009 23:31

    ja unbedingt. aber wie erreichen wir diese leute???

    Bernhard S. 06.10.2009 00:34

    Erreichen können wir die Leute wohl nur durch konsequentes Abdecken der Themen und mit eindeutigen Aussagen zu unseren Kernthemen. Die Liste an Möglichkeiten ist ja lange. Längst überfällige Verwaltungsreform (ohne Tabus), Reform der Krankenkassen, Bildungsreform, Konzepte zur Integration, etc. Und, was wohl auch wichtig wäre, das wären öffentlichkeitswirksame Initiativen und Aktionen, um auch abseits der üblichen Pressemeldungen wahrgenommen zu werden. Aus meiner Sicht wäre natürlich auch eine bekannte Persönlichkeit, die medial stärker wahrgenommen wird, hilfreich.

    Ira Shanker 06.10.2009 03:08

    wie hat meine kleine Schwester Maya auf Facebook so schön geschrieben:

    jetzt heisst es: neue wege finden, die gibt’s ja zu tausenden!!! ausprobieren, auf die nase fallen, aufstehen, weiterlaufen, niederfallen, aufstehen, weitergehen, dabei bleibt man wenigstens mit der erde verbunden :-) wünsche euch viel glück und spass.

  23. Laurent Straskraba 05.10.2009 06:36

    Ich sehe das auch so wie Inge. Und natürlich haben wir auch noch nicht alle Bereiche abdecken können, das denke ich wäre auch Aufgabe einer österreichweiten, programmatischen Zusammenarbeit. Diese scheint aber noch ausbaufähig zu sein.

    Antworten »

  24. günter eckerstorfer 05.10.2009 03:51

    ausserdem glaub ich, dass wir ein klares wirtschaftliches profil entwickeln müssen. “mehr netto vom brutto” und “leistung muss sich wieder lohnen” finde ich schon sehr gut, und die menschen können damit auch etwas anfangen.

    Antworten »

    Liberale 05.10.2009 04:15

    Mir gefällt die “soziale Marktwirtschaft” ganz gut. Das deckt sich auch mit dem Ruf nach mehr Leistungsorientierung.

  25. Bastl 05.10.2009 01:12

    “fairness in die Regierung” “liberale Politik. JETZT” das sind hald nicht wirklich brüller… und wenn man nur wenige plakate und internetplattformen hat, sollte man inhalt a bisserl knackiger formulieren…
    mit dem plakat befürcht ich, hat niemand was anfangen können. Warum dieses plakat aber natürlich auch das internetportal so gewählt wurden, ist mir nicht ganz klar.
    ich bin der meinung wir müssen weiter an der liberalen idee arbeiten, mit glück nehmens auch irgendwann die österreicher an, wenn nicht, dann eben nicht. ich kann am ende meiner liberalen arbeit, dann mit stolz behaupten, ich bin wenigstens für eine idee eingestanden, die mich begeistert hat, andre traun sich das nicht…

    Antworten »

    Inge B. 05.10.2009 01:30

    Auf ein Plakat gehört ein Inhalt. Wenn schon sonst nichts wahrnehmbar ist im Wahlkampf und man nicht über die Partei lesen kann, sollte wenigstens am Plakat ein markanter Inhalt verpackt sein.

    Bastl 05.10.2009 03:01

    +++

    Laurent Straskraba 05.10.2009 06:43

    tja …

  26. Nikola 05.10.2009 00:22

    Indem es immer dann und dort aufschreit, wo die Freiheit gefährdet, mißbraucht und untergraben wird! Dazu gibt es genug Möglichkeiten:
    Manipulation von Umfragen in den “Qualitätsmedien”(Deutschland), Bedrohung von freien Wahlen und demokratischen Entscheidungen durch wild gewordene Gewerkschafter(Österreich), Bedrohung seites religiöser Fundamentalisten(Europaweit), Unterstützung von liberalen Kräften im Ausland(Iran), Bedrohung und Zerstörung von privatem Eigentum(Deutschland, Berlin), Missbrauch von Steuergeldern durch rote Bonzen und die schwarze Mafia(Österreich)
    Bildung einer LIBERALEN INTERNATIONALEN, als Gegenpol zur sozialistischen Internationalen im Sinne von Freiheit für mündige Bürger und privates Eigentum anstatt Staatsdiktatur und Fremdverwaltung von Eigentum durch Beamtenkasten und Politikerinzucht der zweiten und dirtten Generation. Startschuss zum Lauf durch eine neuen Periode in der europäischen Geschichte,: Neoaufklärung gegen selbstverschuldete Dummheit, esoterischen Humbug, religiöse Scharlatanie mit dem Fernziel einer endgültige Trennung von Kirche und Staat.

    Antworten »

    Morten 05.10.2009 01:35

    aus dem Kurier von Christoph Kotanko: So viel Staat wie nötig, so wenig wie möglich: http://www.kurier.at/interaktiv/kommentare/1943930.php#

    Laurent Straskraba 05.10.2009 06:34

    Zur “Bildung” einer LI:
    http://www.liberal-international.org/

    Laurent Straskraba 05.10.2009 06:41

    Da gebe ich Herrn Kotanko recht. Obwohl von “poltitischem Selbstmord” zu sprechen doch ein wenig gar dick aufgetragen ist.

    Bastl 07.10.2009 01:43

    klingt polämisch, ab und an denk ich aber, das könnt stimmen :-)
    und ja es ist dringend notwenig zu kommunizieren, wofür wir konkret stehen.
    ich seh nur nirgens etwas…
    ich bin der meinung es reichen LIF Pickerl, Plakate, Internetwerbung, gott weiß was, in gelb mit LIF aufgedrucht und schlagwörter und phrasen drauf. z.B.:
    LIF
    Kleinunternehmen gezielt fördern.

    oder

    LIF
    Wir sind die EU, nicht nur die!

    oder:

    LIF
    Weg mit dem Kammerzwang

    usw. usw.

    usw.

  27. Inge B. 04.10.2009 20:45

    Was ist der Markenkern des Liberalen Forums, das interessiert mich auch?

    Antworten »

    Ö-Patient 05.10.2009 09:33

    Der Markenkern interessiert mich auch. Meine Thesen dazu:

    1. So viel Staat wie nötig, so wenig wie möglich
    2. Mehr Transparenz bei den Tätigkeiten der öffentlichen Hand.
    3. Das Preis/Leistungs-Verhältnis für den Bürger muss deutlich besser werden.
    4. Miteinander fair und tolerant leben.

    Kurze Erläuterungen dazu :
    ad 1. Wir leben in einer vollständigen (sozialistischen) Umverteilungsgesellschaft, getragen durch beide Mittelparteien und deren Organisationen(Kammern etc.).
    ad 2. Die öffentliche Hand möchte, wenn möglich, Transparenz und Kontrolle nur in minimalen Ausmaß(siehe Skylink etc.).
    ad 3. Daher ist fairer und transparenter Wettbewerb ein Muss; dies gilt für den Staat und den Privaten.
    ad 4. Das Miteinander-Umgehen in der Arbeitswelt und Gesellschaft ist teilweise erschreckend menschenverachtend.
    That´s it.

    Eveline M. 06.10.2009 04:08

    Wofür steht das Liberale Forum und was differenziert uns vom Wettbewerb? Haben wir Wettbewerbsanalysen? Wie kommen unsere Wählerinnen und Wähler in Kontakt mit unserer Marke und wie können wir die Marke stärken?

    Unternehmer 06.10.2009 04:12

    Leistung muss sich wieder lohnen! Allein der Slogan würde uns von allen anderen Parteien unterscheiden und erinnert positiv an den FDP-Wahlkampf.

    Damit könnte man die Senkung der Lohnnebenkosten argumentieren, die Position zur Reichensteuer, aber auch ein “so viel Staat wie nötig, so wenig wie möglich” –> denn auch das ist nur möglich, wenn der Staat weniger Steuern einnimmt und mehr in unserer Geldbörse verbleibt.

  28. Thomas R 04.10.2009 19:24

    Internet ist sicher wichtig, in einem kleinen Land wie Österreich ist der persönliche Kontakt zu den Bürgern nicht wegzudenken. Das bedeutet, das LIF braucht auch eine größere Anzahl von Multiplikatoren und diskussionsfähigen Menschen. Eine reine Internet-Partei ohne Köpfe wird in diesem Land nicht reüssieren können. In Deutschland gibt es ein starkes Persönlichkeitswahlrecht, d.h. es werden vor allem bestimmte Menschen ins Parlament gewählt (Erst-Stimme). In Österreich ist dieses Prinzip sehr schwach ausgeprägt, hier kann man Impulse setzen. Dafür muß das LIF aber entsprechende Persönlichkeiten hervorbringen.

    Antworten »

  29. Mag. R. Topfen 04.10.2009 11:33

    “Letzte Meldung” auf der LIF Homepage vom 24. 8. 2009!

    Antworten »

  30. Thomas 04.10.2009 11:02

    Nach der Wahl ist vor der Wahl. Es stimmt das es ein ungleicher Kampf ist. Nicht nur auf der finanzellen Seite sondern auch auf der Medien-Seite. Fast keine Medien berichten über Parteien die noch nicht in den Gremin sind. Aber ich denke das das LIF wenn es nicht nur vor den Wahlen auf sich aufmerksam macht viele Menschen dazu bewegen wird den Liberla-Kanal auf YouTube und diesen Liberal-Blog von Zeit zu Zeit anzusehen.
    Das LIF ist eine Alternative für alle die nicht Links (SPÖ, Grüne, KPÖ) oder Rechts (FPÖ, ÖVP, BZÖ) wählen wollen. Somit glaube ich das es einen Platz für die Liberalen in Östrerreich gibt.

    Antworten »

  31. günter eckerstorfer 04.10.2009 08:50

    und wir brauchen bekannte leute, die uns in der öffentlichkeit unterstützen

    Antworten »

    Morten 04.10.2009 22:24

    Dazu brauchen wir aber zuerst Themen, damit die Leute wissen, was sie unterstützen.

  32. günter eckerstorfer 04.10.2009 08:41

    es braucht nicht 40 ideen, es braucht 5 oder 6. die müssen dafür sitzen, und sie müssen klar und einfach vermittelt werden. vielleicht können wir alle aus dem wahlkampf der fdp etwas lernen?

    Antworten »

    Inge B. 04.10.2009 20:45

    Es müssen zumindest 2-3 nach aussen gut vermarktet werden. Im Hintergrund Antworten auf 40 Fragen zu haben ist schon gut. Sonst kommt gleich der Vorwurf der Medien, außer 2-3 Ideen hätte man nichts.

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