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	<title>Kommentare zu: Wahlkampf, Wahlkampf, Wahlkampf</title>
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	<description>Liberaler Blog</description>
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		<title>Von: Austrian</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13440</link>
		<dc:creator>Austrian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Johannes: Ich stimme dir zu, dass es wichtig wäre, den Menschen zu erklären, warum es sehr, sehr schlecht ist, Schulden zu machen (weil man sich in Abhängigkeit begibt und damit seine eigene Handlungsfreiheit verliert, aber auch anderen Menschen schadet!). DAS wäre wirklich wichtig. Unsere ganze Wirtschaftskrise ist ja nur darauf zurückzuführen, dass sowohl der Staat als auch die Menschen im Lande (inkl. der Unternehmer / Unternehmen) ständig Schulden, Schulden, Schulden machen. Denn anstatt dass die Leute sparen und Eigenkapital aufbauen, um damit später Investitionen zu tätigen, finanzieren sie ihre Geschäfte durch Aufnahme von Krediten. Das ist der falsche Weg! Nur so konnte die Bankenkrise zur Wirtschaftskrise werden! Hier muss eine UMERZIEHUNG einsetzen. Da hast du völlig recht! Vielleicht sollte man Banken verbieten, es Kunden zu erlauben, ihre Konten zu überziehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Johannes: Ich stimme dir zu, dass es wichtig wäre, den Menschen zu erklären, warum es sehr, sehr schlecht ist, Schulden zu machen (weil man sich in Abhängigkeit begibt und damit seine eigene Handlungsfreiheit verliert, aber auch anderen Menschen schadet!). DAS wäre wirklich wichtig. Unsere ganze Wirtschaftskrise ist ja nur darauf zurückzuführen, dass sowohl der Staat als auch die Menschen im Lande (inkl. der Unternehmer / Unternehmen) ständig Schulden, Schulden, Schulden machen. Denn anstatt dass die Leute sparen und Eigenkapital aufbauen, um damit später Investitionen zu tätigen, finanzieren sie ihre Geschäfte durch Aufnahme von Krediten. Das ist der falsche Weg! Nur so konnte die Bankenkrise zur Wirtschaftskrise werden! Hier muss eine UMERZIEHUNG einsetzen. Da hast du völlig recht! Vielleicht sollte man Banken verbieten, es Kunden zu erlauben, ihre Konten zu überziehen&#8230;</p>
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		<title>Von: Austrian</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13439</link>
		<dc:creator>Austrian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:43:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin nicht unbedingt dieser Meinung. Auch zur &quot;Objektivität&quot; verpflichtete Lehrer sind selten objektiv. Auch sie haben meist eine Privatmeinung, die zumindest unterschwellig auch im Unterricht herüberkommt.

Zudem glaube ich, dass die politische Einstellung vieler junger Menschen durch die Familie geprägt ist. Viele Menschen in Österreich, auch jüngere Menschen, sind sehr traditionalistisch. Sie übernehmen oft die Ansichten der Eltern, ohne sie zu hinterfragen oder gar in Frage zu stellen.

Dazu kommt unser paternalistisches Bildungssystem, welches von den Schülern Anpassung an die Vorstellungen der Lehrer verlangt und selbstständiges Denken eher unterdrückt als fördert.

Meines Erachtens wäre eine wesentlich bessere Lösung, den jungen Leuten einen freien Internetzugang und viel, viel ZEIT zur Verfügung zu stellen, damit sie sich GRÜNDLICH AUS ALLEN MÖGLICHEN QUELLEN informieren und sich eine EIGENE MEINUNG bilden können.

Wahrscheinlich würde dann die Liberalen (sofern sie ein vernünftiges Parteiprogramm haben) unter Jungwählern bald die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht unbedingt dieser Meinung. Auch zur &#8220;Objektivität&#8221; verpflichtete Lehrer sind selten objektiv. Auch sie haben meist eine Privatmeinung, die zumindest unterschwellig auch im Unterricht herüberkommt.</p>
<p>Zudem glaube ich, dass die politische Einstellung vieler junger Menschen durch die Familie geprägt ist. Viele Menschen in Österreich, auch jüngere Menschen, sind sehr traditionalistisch. Sie übernehmen oft die Ansichten der Eltern, ohne sie zu hinterfragen oder gar in Frage zu stellen.</p>
<p>Dazu kommt unser paternalistisches Bildungssystem, welches von den Schülern Anpassung an die Vorstellungen der Lehrer verlangt und selbstständiges Denken eher unterdrückt als fördert.</p>
<p>Meines Erachtens wäre eine wesentlich bessere Lösung, den jungen Leuten einen freien Internetzugang und viel, viel ZEIT zur Verfügung zu stellen, damit sie sich GRÜNDLICH AUS ALLEN MÖGLICHEN QUELLEN informieren und sich eine EIGENE MEINUNG bilden können.</p>
<p>Wahrscheinlich würde dann die Liberalen (sofern sie ein vernünftiges Parteiprogramm haben) unter Jungwählern bald die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen&#8230;</p>
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		<title>Von: Gerald</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13412</link>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 04:28:06 +0000</pubDate>
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		<description>@J.Müller
Programm treue Wähler, Stammwähler, Ideologien Fanatiker das sind Leute die nicht vor jeder Wahl nachdenken wen und was sie wählen. Es gibt zwar Programme und Ideologien aber die sind &#039;offen&#039; für Interpreationen; was haben die &#039;alten&#039; nicht alles Richtung Mitte fallen gelassen, ja sogar Dogmen umgestoßen. Ich finde eine dynamische Parteienlandschaft viel spannender als festgefahrene Fronten, aber das ist eine persönliche Meinung. Von mir aus kann gerne jeder der was gegen sein Parteiprogramm sagt raus fliegen, nur dann gäb&#039;s entweder keine Politiker oder nur Hülsen als Programm. Ich will weiter von Wahl zu Wahl frei entscheiden was und wen ich wähle, das LIF ist immer ganz vorne, nur steht&#039;s halt nicht immer zur Wahl - nicht wählen, das geht gar nicht, dann würde ich ja mit allem einverstanden sein...

@W.Grabensteiner
Ja, nur Offenheit schafft eine solide Basis. Lehrer habe hier eine große Verantwortung und was die Offenlegung der politischen Orientierung anbelangt, stimme ich dem zu; es führt natürlich zur Besetzung nach &#039;Parteibuch&#039; - das kenne ich noch: damals 45% rot 45% schwarz und 10% blau, der Direx wechselt zwischen rot/schwarz. Ausnahmen gabs, aber in so einer Schule hätte ich nicht sein wollen, dafür wurde ich zu liberal erzogen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@J.Müller<br />
Programm treue Wähler, Stammwähler, Ideologien Fanatiker das sind Leute die nicht vor jeder Wahl nachdenken wen und was sie wählen. Es gibt zwar Programme und Ideologien aber die sind &#8216;offen&#8217; für Interpreationen; was haben die &#8216;alten&#8217; nicht alles Richtung Mitte fallen gelassen, ja sogar Dogmen umgestoßen. Ich finde eine dynamische Parteienlandschaft viel spannender als festgefahrene Fronten, aber das ist eine persönliche Meinung. Von mir aus kann gerne jeder der was gegen sein Parteiprogramm sagt raus fliegen, nur dann gäb&#8217;s entweder keine Politiker oder nur Hülsen als Programm. Ich will weiter von Wahl zu Wahl frei entscheiden was und wen ich wähle, das LIF ist immer ganz vorne, nur steht&#8217;s halt nicht immer zur Wahl &#8211; nicht wählen, das geht gar nicht, dann würde ich ja mit allem einverstanden sein&#8230;</p>
<p>@W.Grabensteiner<br />
Ja, nur Offenheit schafft eine solide Basis. Lehrer habe hier eine große Verantwortung und was die Offenlegung der politischen Orientierung anbelangt, stimme ich dem zu; es führt natürlich zur Besetzung nach &#8216;Parteibuch&#8217; &#8211; das kenne ich noch: damals 45% rot 45% schwarz und 10% blau, der Direx wechselt zwischen rot/schwarz. Ausnahmen gabs, aber in so einer Schule hätte ich nicht sein wollen, dafür wurde ich zu liberal erzogen&#8230;</p>
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		<title>Von: Wolfgang Grabensteiner</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13390</link>
		<dc:creator>Wolfgang Grabensteiner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 12:10:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=3562#comment-13390</guid>
		<description>Neutralität und Objektivität ist auch in anderen Schulfächern eine Fiktion. Ich kann mich sehr wohl an meine eigene Schulzeit erinnern, wo die Ideologien der jeweiligen Lehrkräfte (z.B. in Deutsch oder anderen Sprachen) die Noten deutlich mitbeeinflusst haben.
Ich würde mir im Gegenteil wünschen, dass jeder Lehrer seinen weltanschaulichen Hintergrund offenlegt, nicht manipulierend, sondern zur positiven Auseinandersetzung anregend. Wenn meine Kursteilnehmer/innen (WIFI NÖ) wissen, dass ich nebenbei methodistischer Theologe bin, entstehen viele interessante Gespräche und interessanterweise sind es z.B. auffällig viele junge muslimische Frauen, die mich dann verstärkt als Coach (&quot;Seelsorger&quot;) in Anspruch nehmen.
Oder zuletzt habe ich z.B. den Zusammenhang von Migration und Arbeitsmarkt (nämlich u.a. dass es eben ein wirtschaftsmathematischer Unsinn ist, dass &quot;die Ausländer uns die Arbeitsplätze wegnehmen&quot;) in einer Gruppe diskutiert, in der neben einigen Migranten auch zwei FPÖ-Jugendfunktionäre waren. Und siehe da, es war eine sachliche Diskussion möglich, die zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit geführt hat.
Kinder und Jugendliche soll man nicht unterschätzen, sie sind zu kritischer Auseinandersetzung fähig und förderbar, und sie sollen auch Sich-an-Andersdenkenden reiben lernen, was verbunden mit einer positiven Konfliktkultur zu einer offeneren Gesellschaft beitragen könnte, die dann locker ein paar dumme Sprüche pro Wahlkampf aushält, weil durchschaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neutralität und Objektivität ist auch in anderen Schulfächern eine Fiktion. Ich kann mich sehr wohl an meine eigene Schulzeit erinnern, wo die Ideologien der jeweiligen Lehrkräfte (z.B. in Deutsch oder anderen Sprachen) die Noten deutlich mitbeeinflusst haben.<br />
Ich würde mir im Gegenteil wünschen, dass jeder Lehrer seinen weltanschaulichen Hintergrund offenlegt, nicht manipulierend, sondern zur positiven Auseinandersetzung anregend. Wenn meine Kursteilnehmer/innen (WIFI NÖ) wissen, dass ich nebenbei methodistischer Theologe bin, entstehen viele interessante Gespräche und interessanterweise sind es z.B. auffällig viele junge muslimische Frauen, die mich dann verstärkt als Coach (&#8221;Seelsorger&#8221;) in Anspruch nehmen.<br />
Oder zuletzt habe ich z.B. den Zusammenhang von Migration und Arbeitsmarkt (nämlich u.a. dass es eben ein wirtschaftsmathematischer Unsinn ist, dass &#8220;die Ausländer uns die Arbeitsplätze wegnehmen&#8221;) in einer Gruppe diskutiert, in der neben einigen Migranten auch zwei FPÖ-Jugendfunktionäre waren. Und siehe da, es war eine sachliche Diskussion möglich, die zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit geführt hat.<br />
Kinder und Jugendliche soll man nicht unterschätzen, sie sind zu kritischer Auseinandersetzung fähig und förderbar, und sie sollen auch Sich-an-Andersdenkenden reiben lernen, was verbunden mit einer positiven Konfliktkultur zu einer offeneren Gesellschaft beitragen könnte, die dann locker ein paar dumme Sprüche pro Wahlkampf aushält, weil durchschaut.</p>
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	<item>
		<title>Von: Johannes Müller</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13372</link>
		<dc:creator>Johannes Müller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 22:02:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=3562#comment-13372</guid>
		<description>Prinzipiell ist das Argument, das besagt, Werbung könne benutzt werden, um Personen bekannt zu machen durchaus gültig. Bei den meisten österreichischen Wahlen geht es jedoch nicht darum, bestimmte Personen (Bürgermeisterwahlen o. Ä. ausgenommen), sondern lediglich eine Partei zu wählen. Theoretisch besteht zwar die möglichkeit, durch Vorzugsstimmen den personellen Aufbau eines Parlaments zu verändern, praktisch herrscht allerdings innerhalb einer Partei bzw. Fraktion Clubzwang - überspitzt gesagt bedeutet dies, dass es völlig egal ist, welcher Volksvertreter einer Partei nun gewählt ist, spätestens bei Abstimmungen in den jeweiligen Parlamenten zeigt sich kein Unterschied mehr.

Die Idee des Fachs &quot;Politische Bildung&quot; ist nicht so gedacht, den jungen Menschen bereits während der Kindheit oder Jugend dazu zu zwingen, sich eine Meinung zu bilden. Viel mehr soll ihm möglichst viel Wissen und Verständnis beigebracht werden, um sich selbst eine Meinung zu bilden, die auf Fakten und keinesfalls auf populistischen Elementen basiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzipiell ist das Argument, das besagt, Werbung könne benutzt werden, um Personen bekannt zu machen durchaus gültig. Bei den meisten österreichischen Wahlen geht es jedoch nicht darum, bestimmte Personen (Bürgermeisterwahlen o. Ä. ausgenommen), sondern lediglich eine Partei zu wählen. Theoretisch besteht zwar die möglichkeit, durch Vorzugsstimmen den personellen Aufbau eines Parlaments zu verändern, praktisch herrscht allerdings innerhalb einer Partei bzw. Fraktion Clubzwang &#8211; überspitzt gesagt bedeutet dies, dass es völlig egal ist, welcher Volksvertreter einer Partei nun gewählt ist, spätestens bei Abstimmungen in den jeweiligen Parlamenten zeigt sich kein Unterschied mehr.</p>
<p>Die Idee des Fachs &#8220;Politische Bildung&#8221; ist nicht so gedacht, den jungen Menschen bereits während der Kindheit oder Jugend dazu zu zwingen, sich eine Meinung zu bilden. Viel mehr soll ihm möglichst viel Wissen und Verständnis beigebracht werden, um sich selbst eine Meinung zu bilden, die auf Fakten und keinesfalls auf populistischen Elementen basiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Johannes Müller</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/08/wahlkampf-wahlkampf-wahlkampf/comment-page-1/#comment-13371</link>
		<dc:creator>Johannes Müller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 21:53:39 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverständlich ist es richtig, dass es keinen &quot;neutralen Staatsbürger&quot; gibt - wie sollte dies auch möglich sein?
Prinzipiell ist dies allerdings nicht der Sachverhalt, um den es geht. Schulen sollten die Aufgabe haben, einen jungen Menschen auf sein Leben vorzubereiten, ihn zur Weltoffenheit und Toleranz zu führen und natürlich zu bilden. Es ist deshalb nötig, dass bereits in der Volksschule erklärt wird, wie Gesetze gemacht werden, was eine Regierung tut, wofür das Parlament zuständig ist, was passiert, wenn die Staatsverschuldung zunimmt usw... Dies sind Themen, die in AHS und anderen Schulen allerhöchstens am Rande im Fach Geographie und Wirtschaftskunde bzw. Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung angeschnitten werden.
Die Inhalte könnten natürlich auf die jeweilige Schulstufe zugeschnitten werden, außerdem ist anzunehmen, dass jeder Volksschüler versteht, dass wenn man Schulden aufnimmt, diese auch zurückzahlen muss. Es ist also durchaus möglich, auch komplexere Themen bereits jungen Kindern nahezulegen.
Wenn genau dies geschieht, nämlich wenn Kinder und Jugendliche mit politischen Abläufen in Berührung gebracht werden, sie alles verstehen und durchschauen - dies würde Wahlwerbung sinnlos machen, denn niemand ließe sich von einem hübschen Plakat beeindrucken. Und wofür man schlussendlich seine Stimme abgibt, ist die Sacha, an die man glaubt, und nicht die, die auf tollen Wahlplakaten hübsch verkauft wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich ist es richtig, dass es keinen &#8220;neutralen Staatsbürger&#8221; gibt &#8211; wie sollte dies auch möglich sein?<br />
Prinzipiell ist dies allerdings nicht der Sachverhalt, um den es geht. Schulen sollten die Aufgabe haben, einen jungen Menschen auf sein Leben vorzubereiten, ihn zur Weltoffenheit und Toleranz zu führen und natürlich zu bilden. Es ist deshalb nötig, dass bereits in der Volksschule erklärt wird, wie Gesetze gemacht werden, was eine Regierung tut, wofür das Parlament zuständig ist, was passiert, wenn die Staatsverschuldung zunimmt usw&#8230; Dies sind Themen, die in AHS und anderen Schulen allerhöchstens am Rande im Fach Geographie und Wirtschaftskunde bzw. Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung angeschnitten werden.<br />
Die Inhalte könnten natürlich auf die jeweilige Schulstufe zugeschnitten werden, außerdem ist anzunehmen, dass jeder Volksschüler versteht, dass wenn man Schulden aufnimmt, diese auch zurückzahlen muss. Es ist also durchaus möglich, auch komplexere Themen bereits jungen Kindern nahezulegen.<br />
Wenn genau dies geschieht, nämlich wenn Kinder und Jugendliche mit politischen Abläufen in Berührung gebracht werden, sie alles verstehen und durchschauen &#8211; dies würde Wahlwerbung sinnlos machen, denn niemand ließe sich von einem hübschen Plakat beeindrucken. Und wofür man schlussendlich seine Stimme abgibt, ist die Sacha, an die man glaubt, und nicht die, die auf tollen Wahlplakaten hübsch verkauft wird.</p>
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