Liberales Forum äußert Unverständnis für Ausstieg aus CERN

CERN-Ausstieg ist einmal mehr erschreckendes Symptom für den prekären Zustand von Wissenschaft und Forschung in Österreich.

Bestürzt und verwundert zeigte sich heute die Parteispitze des Liberalen Forums über den angekündigten Ausstieg Österreichs aus dem Kernforschungsprojekt CERN. Wenn dieser Schritt tatsächlich gesetzt wird, so bedeutet das nicht nur einen schweren Rückschlag für die Forschung in Österreich, auch zahlreiche Wirtschaftsbetriebe wären betroffen.

Ein Land wie Österreich kann und darf es sich nicht leisten, auf eine Mitwirkung an einem dermaßen bedeutenden Projekt der Grundlagenforschung zu verzichten. Budgetknappheit kann hier keine Ausrede sein, denn ein Abseitsstehen Österreichs von internationaler Forschung würde längerfristig viel größeren Schaden anrichten, als mit Ersparnis des Mitgliedsbeitrages kurzfristig erreicht werden kann. Zudem ist höchst besorgniserregend, dass der Wissenschaftsminister versucht, Forschungstreibende gegeneinander auszuspielen; es ist völlig unglaubwürdig, dass die 20 M€ nicht aus dem Budget getätigt werden könnten, ohne die restliche Forschungslandschaft zu beschädigen.

Besonders unverständlich ist, dass der Ausstieg gerade jetzt beschlossen wurde, wo nach einer Phase der Aufbauarbeit und großen Investitionen in das Forschungsprojekt nun bald mit relevanten Forschungsergebnissen zu rechnen sein wird. Zuerst die Anschaffungen mitfinanzieren, und dann nicht mehr dabei zu sein, wenn die Früchte geerntet werden können, ist eine besonders unsinnige Wissenschaftspolitik, die ihren Namen gar nicht verdient.

Leider ist diese schockierende Entscheidung einmal mehr ein Symptom für den prekären Zustand von Forschung und Wissenschaft in Österreich. Es wäre dringend geboten, sowohl den österreichischen Universitäten als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine tragfähige Zukunftsperspektive zu bieten. Stattdessen schlittern die hiesigen Forschungseinrichtungen bereits seit Jahren von einer Krise in die nächste. Solange Wissenschaftsminister Hahn im Amt ist, scheinen die Perspektiven für wissenschaftlichen Nachwuchs in Österreich sehr düster zu bleiben.

Ruth Winkler

Popularity: 32% [?]

Lesezeichen setzen bei: del.icio.us Mister Wong Google

KommentareTop

  1. Christoph Titz 01.05.2010 19:47

    Presserecht: Der Spiegel kann kein ordentliches Nachrichtenmagazin mehr sein auf das Verlass ist.
    Schlampige Recherche bei Spiegel Online durch Christoph Titz – Der Spiegel ist leider niveaulos geworden.

    Spiegel-Online – Christoph Titz – berichtet absichtlich Satire als wahre Nachricht, um Unternehmen
    und Personen wie Niko Iordanov zu schaden. Damit schadet Christoph Titz auch dem Spiegel!

    Das musste nun der Kaufmann Niko Iordanov schmerzhaft zur Kenntnis nehmen.
    Er wollte die 0900 Nummern auf die Schippe nehmen und bot Tipps für das
    Turmspringen (Arschbomben) zum Blocktarif zu 129,- Euro / Anruf an. Einfach nur,
    um die 0900-Nummern aufs Korn zu nehmen. Extra
    fuer ganz doofe nannte Niko Iordanov den unrealistischen Tarif sowie eine
    4-stellige 0900-Nummer, die es gar nicht geben kann. Das Ganze stand nur auf seiner privaten
    Seite KUNSTSPRINGEN.de, die nur an Freunde gedacht war und am Tag maximal 10 Besucher hat.
    Einfach nur ein Spass, ein ironischer Gruss an die teuren Blocktarife.

    Nur der Spiegel-Online-Redakteur Christoph Titz will es nicht gemerkt haben und schrieb folgende Unwahrheit,
    um Niko Jordanov absichtlich zu diskreditieren:

    “Der ehemalige deutsche Turmspring-Meister bietet zudem “Privatunterricht
    im Kunst- und Turmspringen” an (”7 Tage a 90 Minuten 1999 Euro”), dazu
    telefonische Tipps f. Kunstspringen sowie Arschbomben.
    Die kommen den Anrufer besonders teuer zu stehen: Winzig steht unter dem
    Foto ein Hinweis auf den “Blocktarif” von satten 129,95 Euro pro Anruf
    unter einer 0900-Nummer.”

    Dass es sich dabei um Niko Iordanovs reine Satire gehandelt hat schreibt Christoph Titz vom Spiegel
    nicht, obwohl er zu korrekter Recherche verpflichtet ist und war.

    Obwohl dem Spiegel-Online nun bekannt ist, dass es nur Satire war, weigert er sich, den
    Artikel zu berichtigen. Niko Iordanov wird nun seit dem 18.6.2008 von Christoph Titz diskreditiert.

    Nun findet man, wenn man nach Niko Iordanov sucht, den falschen und unwahren
    Bericht auf Platz 1. Es entsteht Niko Jordanov dadurch ein enormer Rufschaden, da jeder
    Leser denken muss, es handelt sich um eine echte 0900-Nummer. Leider soll
    es noch Leute geben, die dem Nachrichtenmagazin Vertrauen schenken.

    Jedem Leser der Webseite kunstspringen.de wird klar, dass es nur ein Scherz sein
    kann. Der Spiegel leitet die Leser aber in die Irre mit der Behauptung, “dann wird
    es richtig teuer”. (Der Leser denkt dadurch, dass der Spiegel recherchiert hat, was
    aber nicht stimmt.)

    Es gibt noch ein weitere Opfer von Spiegel-Online:
    Wie auch bei Cashvote.de, wo die Satire-Homepage “Wahlstimmenkauf
    im Paket” als wahr berichtet wurde, obwohl es offensichtliche Satire war. Da
    schreibt Spiegel-Online “Man sucht verzweifelt nach Anzeichen, dass Cashvote nur
    eine Satire ist. Allein, es finden sich keine.”
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,214038,00.html
    Jedem wird klar, dass es keine Stimmen im 10.000er-Paket zu kaufen gibt. Ausserdem
    hat der Spiegel auch hier seine Recherchepflicht ignoriert.

    Niko Iordanov hat rechtliche Schritte gegen Spiegel-Online eingeleitet und bereitet
    eine Schadensersatzklage vor. Es bleibt unklar, weshalb Christoph Titz Satire aufgreift
    und diese als wahre Tatsache berichtet. Jeder, der in Zukunft einen Scherz macht muss
    damit rechnen, dass der Spiegel daraus eine Sensationsnachricht macht.

    Da ich mich um Gerechtigkeit sorge, stelle ich das hier mal so rein, damit sich jeder
    mal Gedanken macht, inwiefern man Spiegel-Online und den Recherchen von Christoph Titz noch trauen darf.

    Paul Starck

    Siehe auch:
    Schlampige niveaulose Recherche bei Spiegel Online
    http://www.freitag.de/community/blogs/kopfkompass/schlampige-recherche-bei-spiegel-online

    Antworten »

    Markus Weiss 27.05.2010 12:10

    Ungeheuerlich, was sich Spiegel-Online (Christoph Titz) da erlaubt hat! Ein Journalist muss doch recherchieren! Das war Absicht!

  2. Marie 27.03.2010 13:07

    Es ist nötig diesen Fragenbogen auszufühlen. Kann mir jemand helfen? Das ist zur Bachelorarbeit.
    http://tschechisch-osterreichische-beziehungen.vyplnto.cz/

    Auf dieser Seite klicken Sie auf den Druckknopf “vyplnit dotazník”.

    Antworten »

  3. AonebillDe 10.02.2010 16:15

    Monetisierung von Projekten an einem Tag ohne Kosten und spezielle Kenntnisse .

    Installation von SMS-Bezahlsystemen auf Ihrer Webseite an einem Tag und vo”llig kostenlos.

    Die Aktivierung und die Registrierung erfolgt innerhalb ku”rzester Zeit. Dieser Service ist garantiert kostenfrei und ohne versteckte Folgenkosten. AOneBill bietet eine gro?e Auswahl an SMS-Nummern und Tarifblo”cken, welche perfekt auf Ihre Kunden oder Zielgruppen zugeschnitten sind. Unsere Experten unterstu”tzen Sie als 24h-Support, fu”r Sie die beste Lo”sung fu”r Ihre Anwendung auszusuchen und zu integrieren.

    Realisation und Registrierung auf: AOneBill

    AOneBill” geho”rt zu der A1-Gruppe, ein Unternehmen der A1-Media Holding, welches wo”chentliche Abrechnungen und die ho”chsten Auszahlungen auf dem europa”ischen Markt fu”r Micro-Payment Dienstleistungen, gewa”hrleistet.

    „AOneBill“ bietet:

    1. kostenlose Registrierung
    2. kostenlose und fertig entwickelte Applikationen
    3. hohe Auszahlungen und flexible Tarife

    4. keine Abo-, Installations oder Mietgebu”hren
    5. 24 Stunden Kundenbetreuung
    6. minimale Abrechnungsfristen, (z.B. innerhalb einer Woche)

    Um den Service nutzen zu ko”nnen, mu”ssen Sie sich auf der Webseite http://www.AOneBIll.com registrieren. Gleichzeitig ko”nnen Sie unsere Anwendung online und vo”llig kostenlos im Testportal ausprobieren.

    Kontakt: E-mail (Deutsch, Englisch, Russisch, Ukrainisch)

    Antworten »

  4. Casa-Art 09.02.2010 05:31

    Gute Erfahrungen gemacht:

    Casa-Art Holding GmbH

    Immobilieninvestitionen als krisensichere Form der Altersvorsorge liegen in diesem Jahr weiterhin im Trend.
    Die Casa Art Holding GmbH reagiert auf die starke Nachfrage nach der „Rente in Stein“ mit der Vermittlung
    sanierter Wohngebäude in bevorzugten Lagen im Rhein-Main-Gebiet. Rund 300 Neukunden pro Jahr lassen
    sich von den vielfältigen Angeboten der Casa Art Holding GmbH überzeugen.

    Aktuelle Studien beweisen es: Nicht einmal 20 Prozent der deutschen Bevölkerung besitzen eine Immobilie – der Rest wohnt zur Miete. Dabei kann das Immobilieneigentum nach Erfahrung der Casa Art Holding GmbH eine sichere Form der Altersvorsorge sein. Wer im Alter mietfrei wohnen oder zusätzlich zur Rente von Mieteinnahmen aus einer Immobilie profitieren kann, der braucht sich der Casa Art Holding GmbH zufolge um die Versorgungslücke, die in nicht wenigen Fällen mit dem Eintritt in den Ruhestand entsteht, keine Gedanken zu machen. Wer sich schon in jungen Jahren für den Kauf einer Immobilie entscheidet, die er selbst bewohnt, und es schafft, diese Immobilie bis zum Eintritt in den Ruhestand abzubezahlen, der spart im Alter das Geld für die Miete und die Belastungen für das Eigentum fallen auch weg. Allein dadurch kann die Versorgungslücke nach Auffassung der Casa Art Holding GmbH zum größten Teil geschlossen werden.

    Wichtig ist aus Sicht der Casa Art Holding GmbH allerdings, dass vor dem Kauf einer Immobilie einige entscheidende Punkte beachtet werden. Dazu gehören die Lage des Objektes, der Zustand sowie alle Fragen, die die Finanzierung und die damit verbundenen Zusatzkosten betreffen. Oberste Priorität muss dabei nach Ansicht der Casa Art Holding GmbH sein, dass die Immobilie vor Eintritt in den Ruhestand vollständig abbezahlt ist, sodass nur noch Rücklagen für die Instandhaltung gebildet werden müssen.

    Die Casa Art Holding GmbH hat die Wertanlageform „Rente in Stein“ schon seit 2001 verinnerlicht und sich auf das Refurbishment und die Vermarktung hochwertiger Bestandsimmobilien spezialisiert. Dabei hat die Casa Art Holding GmbH sich auf die Projektierung von Mehrfamilienhäusern konzentriert. Der Schwerpunkt liegt auf Gründerzeithäusern und Wohnensembles der sechziger und siebziger Jahre, doch auch attraktive Neubauten finden Berücksichtigung. Die Casa Art Holding GmbH strukturiert den Verkauf der Wohnungen dabei in drei verschiedene Geschäftsfelder und Zielgruppen: Verkauf an Mieter (Mieterprivatisierung), Verkauf vermieteter Wohnungen an Kapitalanleger sowie Verkauf freistehender Wohnungen an Eigennutzer. Vermarktet werden nur Immobilien in guten und sehr guten Lagen im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die Casa Art Holding GmbH sieht sich angesichts von rund 300 zufriedenen Neukunden pro Jahr mit ihrem Geschäftskonzept für die Zukunft gut positioniert und bewertet den Immobilienbesitz als eine auch in den kommenden Jahren krisensichere und ertragreiche Ergänzung der Altersvorsorge.

    Über die Casa Art Holding GmbH

    Die Casa Art Holding GmbH ist ein 2001 gegründetes Unternehmen, das sich auf die Vermarktung hochwertiger Bestandsimmobilien spezialisiert hat. Dabei hat sich die Casa Art Holding GmbH auf die Projektierung von Mehrfamilienhäusern konzentriert. Der Schwerpunkt liegt auf Gründerzeithäusern und Wohnensembles der sechziger und siebziger Jahre bis hin zu attraktiven Neubauten, die an Mieter, Kapitalanleger und Eigennutzer verkauft werden. Das Hauptgeschäftsfeld der Casa Art Holding GmbH liegt im Refurbishment von Bestandsimmobilien, d. h. in der Fortentwicklung und der Modernisierung von Wohnraum. Dabei vermarktet die Casa Art Holding GmbH nur in guten und sehr guten Lagen des Rhein-Main-Gebietes. Des Weiteren projektiert die Casa Art Holding GmbH auch deutschlandweit Bestandsimmobilien mit außergewöhnlichem Renditepotential, prüft Mikro- und Makrostandort der jeweiligen Immobilie und erarbeitet passgenaue Sanierungskonzepte. Sitz der Casa Art Holding GmbH ist Wiesbaden.

    Jemand noch weitere Info? Bitte posten.

    Tom

    Antworten »

  5. Sandra_Dalene_VanAlstine 01.08.2009 06:34

    Sandra Dalene VanAlstine – Wanted to introduce myself

    Thanks
    Sandra Dalene VanAlstine

    Antworten »

  6. Spearpert 12.07.2009 21:15

    hallo,

    ich habe aus versehen einige Videos von meinem Handy gelöscht. Leider sind die Dateien nicht mehr im meinem Papierkorb.
    Die Daten sind sehr wichtig für mich! Ich würde die gerne retten.
    Im Internet fand ich dazu die Seite http://www.datenrettung-info.com, die eigentlich schon ganz gut die Möglichkeiten der Wiederherstellung von Daten beschreibt. Dort sind die verschiedenen Wege für unterschiedliche Medien ganz gut beschrieben.
    Hat wer noch einen Tipp für mich, wo ich noch weitere Infos finden kann?

    danke

    Antworten »

  7. goormamaify 17.06.2009 07:47

    Hey,

    Some days in the past I was thinking about posting more often on different places so I decided to give it a try and
    wake up and start to listen like never before so from now on I promise to be part of all this, I will try to do my best to give
    some value here… anyway let’s continue with the topic… Anyone else thinks like me? … too much beer

    :)

    Antworten »

  8. FeasableCase 30.05.2009 00:33

    Hi all! Who wants to join me on twitter. I am into celebrity gossip. Check me out on twitter. My name is Barenipples

    Antworten »

  9. FaxLesadvarve 29.05.2009 03:02

    Hi everyone.
    Just joined and wanted to say hello. I have been around the forum for a while, reading and getting a feel for the atmosphere and now I have decided to join. I will read around a little more before adding my $.02 so I don’t embarrass myself.
    Thanks for having me.

    Antworten »

  10. LimbSania 25.05.2009 20:15

    Today I was searching for a reasonable weight loss program. In Yahoo I came across things like acai and http://www.scribd.com/doc/15774573/Colon-Clense – colon clense. What can you tell me about that?. I really know it is not correct forum to ask, however I need to know that.

    Antworten »

  11. Miriam 18.05.2009 12:35

    laut ORF spricht sich Faymann gegen einen Austritt aus CERN aus!!!!

    Antworten »

    Inge B. 19.05.2009 05:34

    Jetzt hat also Bundeskanzler Faymann nach 11 heißen Diskussionstagen, 31.000 Unterschriften und klaren, öffentlichen Statements von LH Pröll und unter anderem auch des LIF Stellung bezogen. Der CERN-Ausstieg ist abgeblasen.
    Wenn ein Bundeskanzler solange braucht, um sich eine Meinung zu bilden, zeugt das von Entscheidungsunfähigkeit und immenser Führungsschwäche. Zuerst abzuwarten, wie sich eine Meinung entwickelt, ist in dieser Funktion völlig untragbar.

    Werner Becher 19.05.2009 08:43

    Nach dem Sager “Strache ist ein Hassprediger” und dem mutigen Rüffel für Gio Hahn inkl. Rückzug vom Rückzug vom CERN-Projekt, werde ich W. Faymann ab sofort wieder mit seinem korrekten Namen und nicht mehr als W. Feigmann titulieren :-)

    Austrian 19.05.2009 17:54

    @Inge

    Sei nicht so streng mit dem lieben Werner. Er hat schließlich bestimmt auch andere Dinge zu tun, als nur mit dem schlimmen Gio Hahn zu schimpfen.

    Ronald J Pohoryles 20.05.2009 12:31

    Wie recht Werner doch wieder einmal hat. Mit der Kritik, dass Faymann sich erst spät geäußert hat, kann ich nicht wirklich übereinstimmen. Er hat entgegen weitverbreiteten Irttums keine Richtlinienkompetenz; die CERN-Entscheidung war zunächst eine die vom Wissenschaftsminister, in Absprache mit dem Finanzminister vorzubereiten. Es ist eine glückliche Fügung, dass es zum CERN-Ausstieg einer Parlamentsentscheidung und einer Mehr heit im Ministerrat bedarf. Erst hier konnte Faymann eingreifen!

  12. Dulidu 17.05.2009 07:40

    was schert unseren Wissenschaftsminister schon unsere Reputation, wenn er nur ausschließlich mit seinem Geldbörserl beschäftigt ist. Seine “reiflichen Überlegungen”, von denen er immer redet, möchten wir gerne einmal kennenlernen. Vielleicht könnte er einmal Überlegungen anstellen, wie er zu mehr Geld kommt.
    Diese leidige Entscheidung erscheint so, wie wenn ein Stausee abgelassen wird, weil man den Nachtwächter als Takwart bei einer Tankstelle aus Kostengründen einsetzen möchte. Fünfzig Jahre Großinvestition wird aufgegeben.

    Antworten »

  13. Dulidu 17.05.2009 07:26

    es gibt ja Leute, die es für möglich halten, daß im LHC schwarze Löcher erzeugt werden können und daß in einem von diesen womöglich so einiges verschwinden bzw. annihiliert werden könnte. Vielleicht sollte man eine Petition an CERN stellen, ein solches schwarzes Loch zu generieren, welches unsere nicht vorhandene Wissenschaftspolitik ansaugt und annihiliert – sozusagen ein NICHTS wird vernichtset.

    Antworten »

  14. Miriam 15.05.2009 11:37

    Österreich entstehen beim CERN-Austritt Versicherungs- und Kreditkosten in Millionenhöhe – genaue Berechnung soll nächste Woche folgen

    Beim angeblich über Monate genau überlegten und analysierten CERN-Austrittszenario hat Bundesminister Hahn anscheinend nicht bedacht, daß Folgekosten entstehen können.

    Antworten »

  15. Standardblog mit Minister Hahn, 15.5.2009 15.05.2009 10:08

    electrodomesticos
    Warum kann man nicht nationale Forschung UND die Beteiligung an internationen Forschungsprojekten (CERN, …) finanzieren? Ist Oesterreich wirklich so arm?

    Johannes Hahn
    In den letzten Jahren hat sich die europäische Forschungslandschaft in sehr vielen Disziplinen sehr breit aufgestellt. Gegenwärtig gibt es rund 40 Forschungsinfrastrukturprojekte auf europäischer Ebene und es wäre für den Wissenschaftsstandort Österreich wichtig, wenn wir uns zumindestens an einigen von diesen 40 beteiligen. Etwa das Projekt Biodatenbank, wo Österreich federführend ist und wo es unter anderem um nachhaltige Möglichkeiten der Krebsbekämpfung geht. Die CERN-Mitgliedschaft konsumiert rund 70% des Budgets für internationale Organisationen.

    Antworten »

    Standardblog mit Minister Hahn, 15.5.2009 15.05.2009 10:09

    ModeratorIn- Eine Userfrage Per Email:
    Herr Minister Hahn, was soll mit all den Östereicherinnen passieren, die durch den Cern-Ausstieg ihre Jobs verlieren? garantieren sie denen, dass sie in Alternativprojekten PPlatz finden?
    –Johannes Hahn
    In der Tat, es gibt eine Reihe von Alternativprojekten. Wir werden hier mit den österreichischen Teilchenphysikern pro aktiv an Perspektiven arbeiten. Für die “CERN-Stipendiaten” wird es eine Programmverbreiterung auf andere internationale Infrastrukturprojekte geben. Im Übrigen sind wir bis mindestens Ende 2010 Vollmitglied beim CERN.

    Standardblog mit Minister Hahn, 15.5.2009 15.05.2009 10:16

    Herr Gscheidl
    Ist Ihnen ob der internationalen Kritik der CERN-Ausstieg nicht peinlich?

    Johannes Hahn
    Natürlich bin ich als Forschungsminister nicht glücklich, dass wir uns von irgendetwas trennen müssen, aber es gibt auch viel Zustimmung für das Konzept einer breiteren internationalen Mitwirkung.

    Walter KURTZ
    Was kann Gugging um 100 Millionen Euro, was CERN nicht kann?

    Johannes Hahn
    ISTA hat ganz andere Aufgaben und Zielsetzungen. Auch werden hier im Endausbau einige 100 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen tätig sein, deren Arbeit auch auf andere Forschungsstandorte in Österreich unmittelbare Auswirkung haben wird.
    __
    klausenpown
    Welche Änderungen (Sie haben ja in Ihrem Brief von Wandel gesprochen) erwarten Sie von CERN, damit die Mitgliedschaft aufrecht erhalten würde?

    Johannes HahnDas sind genau die Themen die es in den nächsten Tagen mit CERN zu besprechen gilt. Gegenwärtig sind 20 Länder Mitglied, rund 30 haben unterschiedlich abgestufte Kooperationsvereinbarungen. Auch für Österreich müsste sich nach Ende einer Vollmitgliedschaft hier ein Ansatz finden. Wir scheiden ja nicht im Zorn.

    ModeratorInNoch eine USerfrage per Email:
    Any Chance, dass Sie sich das mit dem Ausstieg aus Cern noch anders überlegen?

    Johannes Hahn
    Die Grundsatzentscheidung ist getroffen. Das ist ja auch nicht das Ergebnis einer spontanen Eingebung, sondern Resultat mehrmonatiger Überlegungen und Analysen gewesen. Aber hinsichtlich einer weiteren Zusammenarbeit mit CERN in einer adaptierten Form sind wir offen. Wir schätzen die wissenschaftliche Tätigkeit am CERN.

    Inge B. 15.05.2009 10:44

    Minister Hahn widerspricht sich ja selbst. Einerseits meint er, daß es hier monatelange Überlegungen und Analysen gegeben hätte, dann entscheidet er für den Ausstieg und plötzlich ist er wieder für eine Zusammenarbeit in einer adaptierten Form offen.
    Dieser Zick-Zack-Kurs zeigt erneut die erbärmliche Vorgehensweise unserer Bundesregierung.

  16. Robert 13.05.2009 07:30

    es gibt nun auch eine Online-Demo gegen den CERN-Ausstieg Österreichs: http://bitly.com/X0Zib – bitte mitmachen & weitersagen! Danke Robert

    Antworten »

    Ira 14.05.2009 05:47

    Auch wenn es vielleicht weit hergeholt klingt, aber die Grundlagenforschung ist extrem wichtig für uns High-Tech Unternehmer. Viele von uns arbeiten eng mit den Universitäten zusammen und profitieren somit von der jahrelangen Grundlagenforschung.

    Wolfgang 14.05.2009 09:17

    Forschung ist aber auch für die Reputation eines Landes wichtig und der Ausstieg aus CERN ist international ziemlich blamabel.

  17. datenschmutz.net 12.05.2009 18:54

    Österreich darf das CERN nicht verlassen!…

    Der österreichische Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat angekündigt, aus dem europäischen Forschungs-Vorzeigeprojekt CERN auszusteigen – völlig überraschend und offenbar wenig durchdacht. Österreichische Wissenschaftle…

  18. Ruth Winkler 12.05.2009 15:11

    Obiger Text war ursprünglich für eine Presseaussendung, aber ich freue mich natürlich, dass er zusätzlich den Weg auf unseren Blog gefunden hat. Ich möchte zweierlei hinzufügen:

    1) Wer es noch nicht getan hat: die Petition gg den CERN-Ausstieg unterschreiben! ( http://sos.teilchen.at/petition/ ) bzw. an FreundInnen, Bekannte weiterleiten, die noch unterschreiben könnten!

    2) Da es nicht “nur” um den CERN geht, glaube ich, dass noch etwas Größeres geschehen muss, als die üblichen Internet-Petitionen. Es ist schließlich Feuer am Dach ALLER Wissenschaftseinrichtungen in diesem Land, wir haben kaputte Unis, einen leeren FWF usw. – und das Schlimmste was jetzt passieren könnte, wäre, dass sich verschiedene Gruppen gegeneinander ausspielen lassen (FWF versus CERN-Physiker z.B.), weil jemand der naiven Hoffnung verfallen könnte, dass jenes Geld, das den einen gestrichen wird, vielleicht bei der anderen (eigenen) Organisation landen möge… – Das täte es aber leider nicht (oder zumindest nicht ohne entsprechenden Druck). Deshalb plädiere ich dafür, ein echtes umfassendes Wissenschafts-Volksbegehren in Erwägung zu ziehen:
    + Für eine angemessene Ausstattung der österreichischen Universitäten (insbesondere in Hinblick auf den Aufbau der zahlreichen neuen Bachelor/Master-Studiengänge)
    + Für eine angemessene Dotierung des FWF
    + Für einen angemessenen Stipendientopf für Dissertationsprojekte
    + und selbstverständlich für einen Verbleib Österreichs bei CERN

    Selbstverständlich alles unter Beachtung international verträglicher Qualitätsstandards – und NICHT eine Rückkehr zur einstigen sozialdemokratischen Gießkanne, wo jede/r der/die fähig war einen Antrag zu formulieren und das richtige Parteibuch in der Familie zu haben, auch schon ein Projekt bekam…

    Vielleicht werdet Ihr sagen, das schafft man nicht? Ich habe aber sehr stark den Eindruck, dass mittlerweile das Fass übergelaufen ist, und das Volk den Herrschaften und (Damschaften) in Regierung und Parlament dringend kommunizieren muss, dass wir bei allen notwendigen Sparkursen NICHT an der ZUKUNFT des Landes und unserer Gesellschaft sparen wollen. – An Betroffenen, die man erreichen könnte mitzumachen, mangelt es ja leider nicht!
    Wer hält mich für rettungslos übermütig – und wer würde mitmachen?

    Antworten »

  19. Werner Becher 12.05.2009 10:01

    Wir sollten überlegen, ob wir Gio Hahn nicht bei der Wien-Wahl unterstützen sollten, damit er möglichst rasch wieder aus der Bundespolitik und vor allem von Forschungsthemen verschwindet und sich stattdessen zukünftig um Zebrastreifen kümmert :-)

    Antworten »

    Miriam 12.05.2009 12:56

    Es scheint, als gebe es kein Langfristkonzept für den F&E-Bereich, ansonsten kann ich nicht von einem Tag auf den anderen eine solche Entscheidung treffen.

    Werner Becher 12.05.2009 13:15

    Gegenfrage: Kennst Du bspw. ein Gesamtverkehrskonzept oder eine außenpolitische Strategie, glaubst Du wir haben eine Wirtschafts- und FinanzPOLITIK (und nicht nur eine Verwaltung), ist Dir schon mal ein ausformuliertes Bildungskonzept untergekommen oder hast Du den Eindruck, im Bereich der Landesverteidigung wüssten alle wohin die Reise geht, ist Dir ein Masterplan für Integration bekannt, etc.?

    Wenn nein, warum überrascht Dich das dann und sollte es ausgerechnet für den F&E Bereich so etwas geben?

    Dieses Land wird nicht von Politikern sondern von Klientel-Lemmingen geführt und deshalb braucht es keine Strategie sondern nur Ausführung auf Zuruf.

    Miriam 12.05.2009 14:51

    Minister Hahn im Oktober zu CERN – hier noch ganz andere Töne
    Hahn: CERN setzt Meilensteine in der Grundlagenforschung
    Presseaussendung vom 21.10.2008
    http://www.bmwf.gv.at/submenue/presse_und_news/news_details/cHash/504125aed4/article/hahn-cern-setzt-meilensteine-in-der-grundlagenforschung/newsback/34/?tx_ttnews%5Bpointer%5D=5

    Teilchenbeschleuniger LHC am CERN eröffnet

    Der LHC (Large Hadron Collider) ist der derzeit größte und leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. Er wurde im Sommer 2008 am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) in Betrieb genommen. Die Eröffnung findet heute in Genf statt.
    „Der LHC ist ein eindrucksvoller Beweis für die Schlagkraft der Grundlagenforschung und deren Bedeutung für die technologische Weiterentwicklung“, sieht sich Wissenschaftsminister Johannes Hahn in seiner Forderung nach einer stärkeren Dotierung der Grundlagenforschung bestärkt. „Ganz besonders freue ich mich über die starke österreichische Beteiligung an den verschiedenen Teilprojekten dieses größten Experiments der Wissenschaftsgeschichte.“, so Hahn.

    Österreich ist eines von 20 Mitgliedsländern bei CERN und investiert jährlich 14 Millionen Euro für die Erforschung der grundlegenden Kräfte und Teilchen aus denen die Welt besteht. Seit 1993 können österreichische Doktoratsstudent/innen an einem außerordentlichen Programm teilnehmen – die „CERN-High-Tech-Stipendien“. Mit diesem Programm werden vom Wissenschaftsministerium zehn neue Studienplätze mit rund 700.000 Euro pro Jahr am renommierten Forschungszentrum gefördert. Österreich stellt ein Drittel aller CERN-Stipendiat/innen und liegt damit an zweiter Stelle aller Mitgliedsstaaten.

    Außerdem findet anlässlich der Inbetriebnahme des LHC von 15. bis 31. Oktober 2008 in der Aula der Wissenschaften der ÖAW (Österreichische Akademie der Wissenschaften) eine Ausstellung statt, die unter anderem die Frage „Bitte, was habe ich davon?“ beantworten soll. Die Ausstellung wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) finanziert.

    Thomas 17.05.2009 12:34

    @Werner Becher
    Leider stimmt das. Unsere Politiker beweisen immer wieder das sie von den Dingen keine Ahnung haben. Die Folge sind Gesetze uned Entscheidungen die entweder schlicht schwachsinnig sind oder an der Realität vorbeigehen.
    Davon sind leider alle Parteien in der Regierung und die restlichen Parlaments-Partein betroffen.

  20. Ira 12.05.2009 08:42

    Petition von CERN auf http://sos.teilchen.at/petition/

    STOPPT DEN BEABSICHTIGTEN CERN-AUSTRITT ÖSTERREICHS!

    Überraschend hat Bundesminister Hahn angekündigt, die seit 50 Jahren bestehende österreichische Mitgliedschaft beim CERN beenden zu wollen.

    Diese “historische Fehlentscheidung” (Zitat Prof. Dr. Herbert Pietschmann) muss gestoppt werden, bevor ein irreparabler Schaden an Österreichs internationaler Reputation als Land der Hochtechnologie und modernen Forschung entsteht, und sich unser Land von zukünftigen Entwicklungen ausschließt.

    CERN steht für Forschung in Elementarteilchenphysik und Kosmologie. CERN ist ein leuchtendes Beispiel für Exzellenz durch europäische Zusammenarbeit. CERN bedeutet Vision für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

    Ich appelliere mit meiner Unterschrift an das österreichische Parlament, diesem Vorhaben von Minister Hahn nicht zuzustimmen!

    Antworten »

Kommentar verfassen

(Bitte füllen Sie alle Felder mit * aus)

wird nicht veröffentlicht

wird nicht veröffentlicht

optional