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	<title>Kommentare zu: ELDR &#8211; die europäischen Liberalen</title>
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	<description>Liberaler Blog</description>
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		<item>
		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-10015</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 09:03:57 +0000</pubDate>
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		<description>@ Martina
die AK ist sicherlich eine Unterstützung für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und das sehen auch sicherlich viele so. Das ist ja auch gut für die AK. Wer guten Service bietet, wird seine Mitglieder mit und ohne Zwangsmitgliedschaft behalten.
Die Rechtsmittel hätte aber genauso gut ein Rechtsanwalt einlegen können. D.h. ob ich meinen AK-Beitrag zahle oder mir eine Rechtsschutzversicherung leiste - oder auch beides, sollte meine Entscheidung sein.
--
Ich selbst war einmal in der Situation, daß mich ein Unternehmen(übrigens Eigentümer ist Gemeinderat der SPÖ) um 2 Wochen Urlaub bringen wollte. Mit der einfachen Frage, ob ich zur Regelung die AK oder einen Rechtsanwalt einschalten sollte, oder ob wir das im Gespräch regeln, war die Sache vom Tisch. Natürlich gibt es Unternehmen, die den Arbeitnehmerschutz nicht so Ernst nehmen.
--
Betriebsräte: das mit den Betriebsräten ist schwieriger. Hier gibt es Einzelfälle. Wenn hier allerdings die Kündigung vor der Betriebsratswahl stattfindet, kann wohl auch die AK keine Unterstützung bieten (oder hast Du da andere Infos?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martina<br />
die AK ist sicherlich eine Unterstützung für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und das sehen auch sicherlich viele so. Das ist ja auch gut für die AK. Wer guten Service bietet, wird seine Mitglieder mit und ohne Zwangsmitgliedschaft behalten.<br />
Die Rechtsmittel hätte aber genauso gut ein Rechtsanwalt einlegen können. D.h. ob ich meinen AK-Beitrag zahle oder mir eine Rechtsschutzversicherung leiste &#8211; oder auch beides, sollte meine Entscheidung sein.<br />
&#8211;<br />
Ich selbst war einmal in der Situation, daß mich ein Unternehmen(übrigens Eigentümer ist Gemeinderat der SPÖ) um 2 Wochen Urlaub bringen wollte. Mit der einfachen Frage, ob ich zur Regelung die AK oder einen Rechtsanwalt einschalten sollte, oder ob wir das im Gespräch regeln, war die Sache vom Tisch. Natürlich gibt es Unternehmen, die den Arbeitnehmerschutz nicht so Ernst nehmen.<br />
&#8211;<br />
Betriebsräte: das mit den Betriebsräten ist schwieriger. Hier gibt es Einzelfälle. Wenn hier allerdings die Kündigung vor der Betriebsratswahl stattfindet, kann wohl auch die AK keine Unterstützung bieten (oder hast Du da andere Infos?)</p>
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	<item>
		<title>Von: Martina</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-10013</link>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 22:58:29 +0000</pubDate>
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		<description>[i]Ich kenne keinen einzigen Fall, bei dem ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin wegen der Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft nicht aufgenommen wurde. Als Arbeitgeber muß ich mich auch nicht vor der AK oder der Gewerkschaft fürchten - oder auch vor irgendeinem Rechtsanwalt - solange ich die österreichische Gesetzgebung einhalte.[/i]

soange ...
Es gibt genügend Fälle, wo erst die AK Rechtsmittel eingelegt und gewonnen hat. 
Ohne AK zögen viele, wnn nicht alle, den Kürzeren.
Ich kann Dir  - leider - auch zwei Beispiele nennen - wo Arbeitnehmer, die Betriebsräte gründen wollten - plötzlich gekündigt wurden. So etwas gibt es immer wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[i]Ich kenne keinen einzigen Fall, bei dem ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin wegen der Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft nicht aufgenommen wurde. Als Arbeitgeber muß ich mich auch nicht vor der AK oder der Gewerkschaft fürchten &#8211; oder auch vor irgendeinem Rechtsanwalt &#8211; solange ich die österreichische Gesetzgebung einhalte.[/i]</p>
<p>soange &#8230;<br />
Es gibt genügend Fälle, wo erst die AK Rechtsmittel eingelegt und gewonnen hat.<br />
Ohne AK zögen viele, wnn nicht alle, den Kürzeren.<br />
Ich kann Dir  &#8211; leider &#8211; auch zwei Beispiele nennen &#8211; wo Arbeitnehmer, die Betriebsräte gründen wollten &#8211; plötzlich gekündigt wurden. So etwas gibt es immer wieder.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lieber Aal</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-9983</link>
		<dc:creator>Lieber Aal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:40:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=2701#comment-9983</guid>
		<description>selbstverständlich, nur gibt es derzeit keine gewichtung da es eine zwangsmitgliedschaft gibt. deren beseitigung würde positive auswirkungen haben, da die sozialpartnerschaft einen erneuerungsprozess durchlaufen müsste um der tatsächlichen interessensvertretung rechnung zu tragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>selbstverständlich, nur gibt es derzeit keine gewichtung da es eine zwangsmitgliedschaft gibt. deren beseitigung würde positive auswirkungen haben, da die sozialpartnerschaft einen erneuerungsprozess durchlaufen müsste um der tatsächlichen interessensvertretung rechnung zu tragen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-9981</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 09:54:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=2701#comment-9981</guid>
		<description>@ Lieber Aal
aber wenn beispielsweise die wirtschaftskammer nur mehr 200 Mitglieder hätte und eine andere Organisation 5000, stellt sich doch tatsächlich die Frage, welche Interessen dann diese Kammer noch vertritt. 
Und da würde ich dann schon meinen, daß die mitgliederstärkere Kammer das stärkere Gewicht haben sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lieber Aal<br />
aber wenn beispielsweise die wirtschaftskammer nur mehr 200 Mitglieder hätte und eine andere Organisation 5000, stellt sich doch tatsächlich die Frage, welche Interessen dann diese Kammer noch vertritt.<br />
Und da würde ich dann schon meinen, daß die mitgliederstärkere Kammer das stärkere Gewicht haben sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lieber Aal</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-9978</link>
		<dc:creator>Lieber Aal</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 08:13:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=2701#comment-9978</guid>
		<description>@martina- hier wird vieles durcheinandergewürfelt..die frage der zwangsmitgliedschaft (wie z,b bei der wirtschaftskammer) hat nichts mit der frage der rechtlichen wirkung der sozialpartnerschaft/kollektivverträge zu tun, da es eine aussenseiterwirkung gibt (=nicht mitglieder sind trotzdem erfasst).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@martina- hier wird vieles durcheinandergewürfelt..die frage der zwangsmitgliedschaft (wie z,b bei der wirtschaftskammer) hat nichts mit der frage der rechtlichen wirkung der sozialpartnerschaft/kollektivverträge zu tun, da es eine aussenseiterwirkung gibt (=nicht mitglieder sind trotzdem erfasst).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Miriam</title>
		<link>http://blog.liberale.at/2009/02/eldr-die-europaischen-liberalen/comment-page-1/#comment-9977</link>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 07:21:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.liberale.at/?p=2701#comment-9977</guid>
		<description>@ Martina
Die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft ist auch freiwillig. Ich kenne keinen einzigen Fall, bei dem ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin wegen der Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft nicht aufgenommen wurde. Als Arbeitgeber muß ich mich auch nicht vor der AK oder der Gewerkschaft fürchten - oder auch vor irgendeinem Rechtsanwalt - solange ich die österreichische Gesetzgebung einhalte.
--
Ich weiß zwar nicht genau, was Du mit globalisierten Jobs meinst. Aber für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Österrreich gilt österreichisches Recht. Das gilt auch, wenn Du zum Beispiel für einen Internetbetreiber in Österreich arbeitest, der auf der ganzen Welt seine Produkte vertreibt.
--
Kammern &amp; Gesetzgebung: aus meiner Sicht vertritt meine Kammer nicht immer meine Interessen. Dies würde sie eher tun, wenn ich freiwilliges Mitglied bin und die Kammern gerne meine Beiträge kassieren will. D.h. die freiwillige Mitgliedschaft stärkt die Mitglieder und erhöht den Druck auf die Kammern, sich tatsächlich für ihre Mitglieder einzusetzen.
--
Ich habe derzeit kein politisches Mitbestimmungsrecht, sondern bin innerhalb meiner Zwangsorganisation eine Marionette ohne Rechte mit Pflichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martina<br />
Die Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft ist auch freiwillig. Ich kenne keinen einzigen Fall, bei dem ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin wegen der Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft nicht aufgenommen wurde. Als Arbeitgeber muß ich mich auch nicht vor der AK oder der Gewerkschaft fürchten &#8211; oder auch vor irgendeinem Rechtsanwalt &#8211; solange ich die österreichische Gesetzgebung einhalte.<br />
&#8211;<br />
Ich weiß zwar nicht genau, was Du mit globalisierten Jobs meinst. Aber für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Österrreich gilt österreichisches Recht. Das gilt auch, wenn Du zum Beispiel für einen Internetbetreiber in Österreich arbeitest, der auf der ganzen Welt seine Produkte vertreibt.<br />
&#8211;<br />
Kammern &amp; Gesetzgebung: aus meiner Sicht vertritt meine Kammer nicht immer meine Interessen. Dies würde sie eher tun, wenn ich freiwilliges Mitglied bin und die Kammern gerne meine Beiträge kassieren will. D.h. die freiwillige Mitgliedschaft stärkt die Mitglieder und erhöht den Druck auf die Kammern, sich tatsächlich für ihre Mitglieder einzusetzen.<br />
&#8211;<br />
Ich habe derzeit kein politisches Mitbestimmungsrecht, sondern bin innerhalb meiner Zwangsorganisation eine Marionette ohne Rechte mit Pflichten.</p>
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